Alternative private Altersvorsorge

Dieses Thema im Forum "Altersvorsorge" wurde erstellt von Unregistriert, 14.09.2011.

  1. #1 Unregistriert, 14.09.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Guten Tag,

    welche Alternative zur Riester Rente gibt es denn momentan auf dem Markt wenn man privat eine Altersvorsorge starten möchte? Bislang kam mir nur die Lebensversicherung in den Sinn aber das ist ja auch nicht das Wahre.
     
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  3. #2 Unregistriert, 20.09.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    wenn man es gestzgeberisch betrachtet, löst Riester die Lebensverischerung ab. Anders ausgedrückt : Die LV ist das Modell vergangener Jahrzehnte. Viele Versicherer haben übrigens arge Probleme, die gute Verzinsung aus Altverträgen auch tatsächlich zu gewährleisten. Der Gesetzgeber hat die Verzinsung in dem Sektor auf lächerliche 1,75% gesenkt.

    Wenn Sie bei Riester unsicher sind, greifen Sie zu einem Banksparplan. BSP sind preiswert und bieten gewissermaßen einen Garantiezins (gekoppelt an Umlaufrendite oder andere Zinsmixe). Finanztest vergleicht regelmäßig Riester und auch Riester-Banksparpläne.

    Privat: Ohne Fördermöglichkeit und heute trotzdem stark steuerpflichtig - 25% Abgeltung + Soli + Reli in der Auszahlphase ~ ca. 30%. Vielleicht haben Sie im Rentenalter einen niedrigeren persönlichen Steuersatz, dann können Sie "Günstigerprüfung" beantragen. Allerdings müssen Sie dann auch durchhalten...
    Beste und flachste Einstiegsmöglichkeit wäre bei mind. 15 Jahre (besser 30), ein Fondspsarplan über freie Vermittler im Internet (ohne Agio).

    Wenn Sie die Steuer umgehen wollen, fallen mir (legal) nur 2 Produk(-Arten) ein - es mag mehr geben...:
    -Schiffsfonds; durch die Neuausrichtung dieses Segments in der rot/grünen-Regierungszeit hat das Milieu einen Boom hingelegt - deutsche Fondsschiffe stellen heute einen wesentlichen Anteil der Weltfrachterflotten. Die Steuer ist pauschalisiert nach Registertonnage des Schiffes und sehr niedrig angesetzt.
    Nachteil: Das Investment stellt eine Unternehmensbeteiligung dar, je nach Risikogestaltung besteht die Mögl. eines Totalverlustes. Für viele Verbraucher ist das also nicht die geeignete Beteiligungsform!
    Finger weg von Containerschiffen - das Angebot an Schiffsraum übertrifft dort langfristig die Nachfrage! Die Anbieter rüsten trotzdem munter weiter Containerdrachter; neu ist der 13.000TEU-Eimer, eine Megalplattform, die noch mehr Facht auf sich vereinigt. Das Containersegment ist ein einziger Schweinezyklus, nur das es mittlerweile viel zu viele "Schweine" gibt...
    Die Übrigen sind:
    -Mehrzweckfrachter/MultiPurposeShip: Neuerdings weider durchgehender Laderaum, kann alles Mögliche aufnehmen (Projektfahrt), zudem Schüttgüter oder Holz usw. Kan nicht: Flüssigkeiten und Gase.
    -Schwergutfrachter: Speziell stabilisierte meist kleinere Schiffe, für überschwere Ladungen mit kleiner Aufstandsfläche. Kennzeichen ist meist eine Brücke vorne an Bug
    Schüttgutfrachter: Kohle, Erze, Korn, Baumaterialien, sandige Chemicalien usw. . Kleinere Einheiten bis "Handy bzw. Supramax" führen oft, wie die Vorgenannten, ein eigenes Ladegeschirr - die heutigen Bordkrans sind sehr leistsungsfähig und ermöglichen einen flexiblen Einastz der Schiffe - mit begrenztem Tiefgang können die Kleineren alle möglichen Ansteuerungen vornehmen.
    -Tanker/Flüssiggastransporter: In erster Linie natürlich Öl, ferner Gas und auch giftige Chemikalien. In diesen Segmenten gibt auch nur eine Richtung: VLCC heißt VeryLargeCrudeCarrier - die Ausmaße sind wirklich gigantisch, tanker haben mit die kürzeste Standzeit.

    So, das waren mal die Wichtigsten, es gibt weitere Schiffsklassen wie z.B. Feeder, Schlepper/Plattformversorger, Kreuzfahrtschiffe, Flußkreuzer etc., aber die stehen weniger im Fokkus einer "breiten" Anlegerschicht. Speziell bei den Kreuzern herrscht auch Überangebot und Nachfrageflaute, der Diskountkampf beim Pauschaltouri zeugt davon!


    Die Firma ForestFinance hat einen "Baumsparplan". Dabei zahlt man 330,-/jährlich für 12 Bäume in einer Ökoforstplantage in Panama. Man ist abgesichert durch Auszahlungspool. Man kann jederzeit "beitragfrei stellen". Die Oberfinanzbehörde negiert beim Umfang/Konzeption eines >Baumsparplans< eine Gewinnerzielungsabsicht, also im Klartext: Steuerfrei.
    Risiko:
    -Das mit der Steuer muß langsfristig nicht so bleiben.
    -Panama gilt als stabil; trotzdem: Lateinamerika ist Lateinamerika!
    -330 €uro sind teure 12 Setzlinge - die firma verfolgt ein ökologisches Konzept = Arbeitsstunden! Zudem wird soziale Verantwortung geübt; die Indios haben auf den verschiedenen Plantagen eine Schule samt Lehrer und Schuluniformen etc. bekommen. Das mag Einen freuen, kostet natürlich aber auch Rendite...
    Ansonsten klingt das Konzept schlüssig: Eine weiter steigende Weltbevölkerung benötigt immer mehr (Edel-)Hölzer. Die Folge: Das was man exklusiv gestalten kann, gewinnt massiv an Tauschqualität...
    12 Baumsparverträge im Jahr (=144 Bäune) möglich? Ja!
    2 andere Tropenholzer sind z.B. Miller-Investment und LifeForestry (hier ist es noch teurer, da Monokulturen eigentlich preiswerter umzusetzen sind/es handelt sich um ein schweizerisches Unternehmen).
     
  4. #3 Unregistriert, 20.09.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Egänzung:

    Also Schiffsfonds haben ganz erhebliche "Weichkosten"-Potenziale. Wenn Sie das vermeiden wollen, benutzen Sie Vermittler wie etwa RenditeBonus - Geschlossene Fonds mit hohem Discount . Da bekommen Sie die Provisionen hochgradig erstattet.
     
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