Arbeitsmarkt bietet immer noch 100.000 freie Lehrstellen an

Dieses Thema im Forum "Arbeit & Arbeitgeber" wurde erstellt von Newsmaster, 04.09.2012.

  1. #1 Newsmaster, 04.09.2012
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    Zwar war der Bewerberzuwachs in diesem Jahr bei den Ausbildungsstellen spürbar, dennoch haben Firmen noch mehr als 100.000 Lehrstellenplätze offen. Und das, obwohl immer noch zehntausende Jugendliche keinen Ausbildungsplatz haben. Insgesamt sind noch 101.100 Lehrstellen zu besetzen. Rund elf Prozent mehr als noch im letzten Jahr, so die Bundesagentur für Arbeit. Auch bei den Bewerbern ohne Ausbildungsplatz ist die Zahl gestiegen. 90.860 Jugendliche haben noch keine Ausbildungsstelle, ein Zuwachs von 3,5 Prozent. Weitere 56 000 Jugendliche ohne Lehrstelle konnten alternativ in Schulen oder Weiterbildung untergebracht werden (plus sechs Prozent). Sie hielten aber gegenüber den Arbeitsagenturen ihren Wunsch nach einer Lehrstelle aufrecht.

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  3. janina

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    Das versteh ich auch nicht, wieso so ein Lehrstellenüberschuss besteht. Anscheinend sind die Jugendlichen zu unqualifiziert. Es sollte dringend etwas in der Schulbildung getan werden. Die Jugendlichen müssen besser auf das Berufsleben vorbereitet werden.
     
  4. #3 Unregistriert, 04.09.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    es gibt mannigfach Lehrberufe, die man grün anstreichen und den Hasen geben kann...
    z.B.:
    -Koch
    -Metzger
    -Bäckerei-/Fleischerei/Dorgerieverkäuferin
    -Frisör

    => das sind alles tolle Handwerke, die Jeder kennt und wo sich Jede was drunter vorstellen kann. Die sozioökonomischen Trays der BRD sind allerdings so angeordnet, daß Sie dort zeitlebens faktisch nicht mehr wie ungef. 900-1200€/monatlich verdienen.
    Zum Vgl.: In der Metall-und Elektroindustrie Baden-Württembergs kann ein UNGELERNTER Arbeiter nach Tarifvertrag 2000-2500,-/monatlich verdienen (Akkord/Schicht), Facharbeiter ab 3000,-.

    Deswegen: `So und soviele offene Ausbildungsstellen in der BRD´ sind eine ganz grobe statistische Aussage - da sind die ganzen Scheißausbildungen mit drin, wenn ich das mal so ausdrücken darf.
    Die "guten" Arbeitgeber haben ihre Azubiränge immer sofort gefüllt - die bekommen 10.000 Bewerber/ angebotenem Platz...

    Der beliebteste Ausbildungsberuf unter deutschlands praktischen Jungs ist nach wie vor der Automechaniker. Nur muß gesagt werden, daß das KFZ-Gewerbe schon vor Jahren aus dem Metalltarif ausgestiegen ist. Im Klartext: Viele Mechaniker haben mit ihrem Werkstattjob nun überhaupt keinen Tarifschutz mehr, oder es ist durch massiven Aufwand der IGM vor Ort halt ein sog. Haustarifvertag gemacht worden (HTV sind i.d.R. 10-30% schlechter, als der Flächentarif, aber natürlich immer noch viel besser, als wenn der Chef frei nach Schnauze zahlen darf, was dann schnell 10€ bedeuten kann; Frisöse bekommt in D. faktisch ca. 5€, ganz viele Frisösen polieren ihren Minilohn auf mit Schwarzarbeit, ca. die Hälfte der Deutschen trägt ein sozialversicherungsfreies Birnendesign...).
     
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