Betriebliche Lebensversicherung

Dieses Thema im Forum "Lebensversicherung" wurde erstellt von das_hele, 09.11.2011.

  1. #1 das_hele, 09.11.2011
    das_hele

    das_hele Gast

    Hallöchen :)

    hab irgendwie so gar keinen Überblick über das Thema Lebensversicherung...
    Bei meiner Bank habe ich bereits eine sowie Bausparer ect. was man halt so hat.

    Vielleicht kurz zum besseren Verständnis:

    Ich (21 Jahre) arbeite in der Gastronomie, bin nach meiner Lehre im Betrieb geblieben und nach einem Jahr "Festangestellt" bekommt man vom Betrieb die Betriebliche Altersvorsorge bei uns.

    Nun zur Frage:

    Ist das für mich so wirklich sinnvoll? Ich werde maximal noch 2 Jahre dort bleiben! Das weis der AG zwar nicht, aber denken kann er sichs ja sicher, muss mich Beruflich ja weiterentwickeln, andre Betriebe etc.

    Habe gelesen, dass man erst nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit und erreichen des 30. Lebensjahres keine "dramatischen" Nachteile mehr davon hat (außerdem hab ich ja doch schon eine!). Beide Puntke werden bei mir aber nicht erfüllt sein, da ich ja noch nicht so alt bin und nicht so lange bleiben werde...

    Was sagt Ihr dazu, bitte mit Erklärung für doofies auf dem Gebiet ;)

    Gruß
     
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  3. #2 Unregistriert, 09.11.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.11.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Die Säulen der gesetzlichen Altersvorsorge:

    No.1: Rentenversicherung, zahlt Jede und Jeder. Nur Selbständige und Langzeitarbeitslose müssen schauen, wo sie bleiben.
    No.2: Riesterrente, 5 Wege - führen NICHT alle nach Rom!
    No.3:Bruttoentgeltumwandlung: Das ist das, wovon Sie es gerade haben!

    =>
    Vorteil:
    Man zahlt direkt aus dem Bruttolohn ein und muß dafür Steuern und Sozialabgaben nur auf das restliche Einkommen bezahlen ~ direktester massive Förderung,g edeckelt bei einem Zahlbetrag von 2640,-/p.a. (Stand:2011).
    Nachteile:
    -Angebotsabhängig: Nur 10% der großen Betriebe bieten eine leistungsstarke und schlanke Direktzusage an. Der ganze Rest aller AG zieht sich aus der Affäre, indem Sie irgendwelche Versicherungen oder Fondssparpläne anbieten und sagen können: "Wir haben doch was gemacht...!". Vers. sind meistens recht teuer und Fondskonzepte oft schwer durchschaubar, bzw. die Life-Cycle-Modelle sogen dafür, daß Sie spätestens mit 45 einen ganzen Haufen Staatsanleihen bunkern.
    -Flexibilität: Schlecht! Stichwort AG-Wechsel; Ausstiegswunsch...
    -Verfügbarkeit: Das Kapital kann ausschließlich nur verrentet werden - Sie müssen 100 Jahre alt werden, damit sich das in der Auszahlphase rentiert. Den Rest kassiert nämlich der Versciherungspool...
    -Sie zahlen folglich weniger in die Sozialkassen ein. U.a. in die Rentenkasse...Aber auch Ihre persönliche Berechnungsgrundlage im ALG1 wird kleiner!

    Daraus folgt: Der erste und richtige eigeninitiative Schritt in der gesetlichen Altersvorsorge ist die RiesterRente. Junge machen am Besten einen Fondsparplan, Ältere einen Banksparplan. Spezialisten entscheiden sich nach sehr sorgfältigen Erwägungen ev.(!) für einen Wohnriester. Versicherungen können Sie vergessen, es sei denn Sie finden 1,75% und 5-6Tsd.€ Abschlußkosten geil. Bei Fondspolicen verknüpfen Sie nur die Nachteile `Marktrisiko´ mit `mangelnder Flexibilität´ und zahlen müssen Sie wegen dem Vers.Mantel trotzdem...
    Empfehlung: RieterRentePremium mit dem 5€-Trick und ausschleißlich über leistungstarken Vermittler wie z.B. (und NICHT direkt beim Anbieter...).
    Bei Riester können Sie zum Beginn der Auszahlphase 30% so entnehmen. Vom Rest wird erst eine nachgelagerte Versicherung abgeschlossen, die Sie ab 85.Lebensjahr auszahlt. Der Rest bildet dann die Grundlage für Ihre Rentenaufstockung.
    Förderrahmen: Für max. Zulage reichen 4% vom Vorjahresbrutto; Harz4-Bezieher und Glechgestellte kommen mit dem >Socklebetrag von 5€/monatlich davon; Hausfauen können >Huckepack< fahren (keine eigenen Beiträge, nur (Kinder-)Zulage . Darüberhinaus können Sie in der Steuererklärung "max. Sonderabgabenabzug" geltend machen. D.h. Ihnen wird die Steuer auf den Zahlbetrag erstattet und zwar bar/ wird mit der Zulage verrechnet/ gilt bis 2100,- p.a. (inkl. Zulage...).
    Besonderheit: Überzahlungen in Riester, also 2100_extended können in der Auszahlphase zu 100% sofort entnommen werden. Außerdem setzt es darauf nur hälftige Steuer persönlicher Satz (analog zu früher Lebensversicherungen/ bis zu einem Zahlbetrag von 5000/p.a.). Das kann also eine Methode zur Umgehung der Abgeltungssteuer sein, also z.B. für Leute die sonst sowiso auch Fondssparen gemacht hätten...
    By the way: Lebensversicherungen sind eine Sache aus der Vergangenheit! Die Anbieter haben mittlerweile arge Probleme was die Einhaltung von gutdotierten Altverträgen angeht, also da kann es noch ein ganz schlimmes Erwachen geben!
    Außerdem werden da natürlich auch massiv Staatsanleihen* gekauft. Die Banken und VErsicherungskonzerne bieten das weiterhin an, z.B. weil Sie damit Geld verdienen können...Abgesehen davon gilt: Die LV wurde von der Riesterrente beerbt. Die Luft ist raus aus dem Geschäft! Altverträge sind steuerfrei und 4, 5 oder 6% im Vertrag hören sich gut an - so lange man Hoffnung hat!
    Wer jung ist und sich über den Tisch hat ziehen lassen: Bei 5 Jahre rum -> "beitragfrei stellen"! Bei Zillmerierungphase läuft noch: Sofort kündigen! 2,2 oder 1,75%? -> HaHaHa!
    Zu Ihrer weiteren Information: Ein defensiver Ansatz zur Prognose der Inflation in den nächten Jahrzehnten kann nichts unter 2-3% ergeben, jetzt sowiso nicht mehr!

    *die Anbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet! Früher ein tragfähiges Konzept: Gute Zinsen bei maximalem Schutz - heute Risiko ohne Rendite...
     
  4. #3 das_hele, 10.11.2011
    das_hele

    das_hele Gast

    Hallo,

    ich hätte gerne eine Antwort bezüglich meiner Frage und nicht einen Werbetext für die Riesterrente! Davon abgesehen, dass ich die eh schon lange habe...

    Habe ja geschrieben, dass ich da eine Info brauche, die ein Leie auch versteht und nicht einen ellenlangen Text der wenig bis gar nix damit zutun hat.

    Würde mich freuen, wenn mir da jemand helfen könnte.

    Grüße
     
  5. #4 Pop Rocks, 10.11.2011
    Pop Rocks

    Pop Rocks Gast

    Ist das tatsächlich eine betriebliche Lebensversicherung, die du da hast?

    Wäre es denn denkbar, daß du diese auch beim neuen Arbeitgeber fortführen würdest, sollte man dieses Produkt "mitnehmen" können? Weil für mich hört sich das so an als wäre es einfach eine normale betriebliche Altersvorsorge, die eben als Produkt eine Lebensversicherung hat. Solch eine bAV muss ja im Grunde jeder Arbeitgeber anbieten. Eventuell könntest du das dann fortführen.

    Übrigens (bin zwar auch nur Gast, aber egal). Dieser unregistrierte Gast holt gerne weit aus um nicht auf den Punkt zu kommen, konnte ich nun schon in mehreren Beiträgen sehen. Auch ich bin kein Profi, versuche aber zu helfen.
     
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