Durch gescheiterte Rettung: Hunderte Ex-Schlecker-Mitarbeiter ziehen vor Gericht

Dieses Thema im Forum "Arbeit & Arbeitgeber" wurde erstellt von Newsmaster, 23.04.2012.

  1. #1 Newsmaster, 23.04.2012
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    Der Insolvenzverwalter hat davor gewarnt, nun scheint jedoch genau dieser Fall eingetreten zu sein. Wie bekannt wurde, ziehen hunderte ehemalige Schlecker-Mitarbeiter vor Gericht um gegen die Kündigung zu klagen. Dies könnte den Verkauf der insolventen Drogeriekette in Gefahr bringen. Demnach gingen bundesweit rund 450 Klagen bei den Arbeitsgerichten ein. Die höchste Zahl an Klagen hat wohl offenbar Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen. Die Zahl dürfte sich bis heute aber nach Ansicht der Gerichte noch erhöhen, da heute die dreiwöchige Frist zur Einreichung der Klage endet. Mancherorts werden die Klagen auch von Gewerkschaften gesammelt um sie gebündelt den Gerichten zu übergeben.

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  3. #2 Unregistriert, 24.04.2012
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    richtig so!!!

    meine unterstützung dafür haben sie. über jahre hinweg die mitarbeiter schlecht bezahlt, der chef hat sich ne goldene nase verdient und jetzt auf einmal soll ein großteil gehen weil man fehler gemacht hat? neee neee neee, dann vor gericht gehen und recht bekommen.
     
  4. #3 Broiler, 24.04.2012
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    Andererseits, wenn die jetzt klagen, recht bekommen und auch Zahlungen hoffen können, dann schreckt das einen möglichen Käufer ab. Dann könnten die anderen Arbeitsplätze vlt auch noch hopps gehen. Schmaler Grat wie ich find.
     
  5. #4 DerPeter, 27.04.2012
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    Schmaler Grat? Auch Arbeitnehmer haben Rechte...und diese Auffanggesellschaft wäre nichts anderes gewesen als Maßnahmen von der ARGE wenn jemand zu einem "Bewerbungstraining" oder ähnliches gehen muss...raus aus der Statistik! Außerdem wäre es nach 6 Monaten mit dieser Gesellschaft auf wieder erledigt gewesen...und keiner kann mir erzählen, dass die Frauen dann wieder einen Vergleichbaren Job gefunden hätten...wohl dann doch eher als Zeitarbeiter irgendwo für wenig Geld abgeschoben...hauptsache so eine Art "JOB" von dem man nicht leben kann...
     
  6. #5 Broiler, 27.04.2012
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    Für Verkäuferinnen ist es momentan sehr einfach einen vergleichbaren Job zu finden. Es gibt im Bereich Verkauf zur Zeit genug Jobs. Man brauch sich da nur mal das Jobangebot auf der Seite der Agentur für Arbeit anschauen. Und wer bereit ist auch mal 30km zur Arbeit zu fahren, der hat im Grunde fast schon sicher eine Stelle als Verkäuferin. Jedoch sollte es sich dann noch rechnen. Wie schon vorhin geschrieben, Fahrkosten zur Arbeit werden immer teurer.
     
  7. #6 DerPeter, 27.04.2012
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    Ich kann mir kaum vorstellen, dass man als einfach Verkäuferin wo man dann noch 30km zur Arbeit hin- und zurück fahren soll, alleine von diesem Verdienst leben kann.
     
  8. #7 Broiler, 27.04.2012
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    Broiler Gast

    Und da sag ich dir, in unserem Land läuft einiges schief.

    Wir gehen jetzt einfach mal von einem Vollzeitjob aus. Dass es bei Teilzeitjobs schwierig ist mit 30 km Entfernung klarzukommen steht ausser Frage. Wenn es mit einem Vollzeitjob nicht mehr möglich ist, eine Wegstrecke von 30 km auf sich zu nehmen, dann läuft im System etwas grundlegendes schief. Die Schuld geb ich sowohl der Politik als auch den raffgierigen Mineralölkonzernen. Ein Literpreis von 1,65€ ist einfach masslos zu teuer. Der dritte im Bunde ist die Autoindustrie. Bis wann werden sich endlich die sparsamen Modelle durchsetzen bzw. auch gebaut? Ein Verbrauch von 5-6 Liter ist für mich nicht akzeptabel. Das Öl reicht nunmal keine 100 Jahre mehr, da müssen, neben den alternativen Antrieben, eben auch sparsame Autos gebaut werden, damit mein ich maximal 3 Liter im Verbrauch.
     
  9. #8 DerPeter, 27.04.2012
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    Ich denke schon das das Öl noch 100 Jahre reicht und länger...das ist reine Panikmache um den Preis weiter in die Höhe zu treiben. Es gibt auch keinen Wettbewerb unter Tankstellen/Mineralölkonzerne...wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben, alles verstaatlichen und Schluss. Nun zu der Automobilindustrie, ich bin mir sicher, dass es in vielen Schubladen dieser Konzerne genügend Pläne gibt für Autos die mit anderen Kraftstoffen fahren können die billig sind und wir sie vielleicht noch nicht mal kennen. Das es in versteckten Kämmerlein unten im Keller große SUV´s mit 500 PS und einen Verbrauch von Maximal 3 Liter auf 100km gibt...nur will die Teile keiner haben, weil dann nicht mehr so oft getankt wird...die stecken alle unter einer Decke...!
     
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  11. #9 Broiler, 27.04.2012
    Broiler

    Broiler Gast

    Aber irgendwann wird man einsehen müssen, zumindest in Deutschland, dass man mit dieser Politik dem einfachen Bürger keinen wirklichen Gefallen tut.

    Arbeit muss sich m.E. auch weiterhin lohnen. Beim Tanken arm werden und möglicherweise fürs Arbeiten auch noch Geld drauflegen kann einfach nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
     
  12. #10 Unregistriert, 30.04.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    also eine bekannte von mir wurde gekündigt und hat aber nicht geklagt. ihr war der aufwand zu gross und chancen auf weiterbeschäftigung seitens des anwalts sehr gering. also nach meinung des anwaltes. aber sie hat wieder eine neue arbeit gefunden.
     
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