Geldanlage in Zeiten der Nullzinspolitik

Dieses Thema im Forum "Finanz Notes Cafe" wurde erstellt von paul73, 04.04.2016.

  1. paul73

    paul73 Neuer Benutzer

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    Ein neuer Thread, da mir die anderen Threads für dieses allgemeine Thema doch etwas zu spezifisch sind.
    Wie legt ihr in Zeiten, in welchen herkömmliche Anlagemethoden fast gar keine Zinsen mehr abwerfen, euer Geld an? Selbst viele Fonds versprechen kaum mehr Rendite. Wie handhabt ihr euer Vermögen?
     
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  3. #2 pecunia, 06.04.2016
    pecunia

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    Ein Tagesgeldkonto, Sparbuch oder Festgeldkonto versprechen heutzutage schon längst nicht mehr das, was sie einmal taten. Daher sollte man sich nach Alternativen umschauen. Neben Bausparverträgen können Sparer ihr Geld auch in Aktien, Fonds und/oder ETFs anlegen. Diese drei Alternativen sollten langfristig ausgelegt sein um sich dem Effekt eines Sparbuchs anzunähern. Je nach Risikoaversität und Anlagetyp kann der Sparer natürlich auch mit Aktien handeln und versuchen, höhere Renditen zu erwirtschaften. Sollte sich der Anleger jedoch nicht so gut über das Thema informiert haben, dürften Aktienpakete keine große Rolle für ihn spielen; erst recht nicht das Traden von Aktien, Forex oder sonstigem.

    Fonds sind eine beliebte Anlagemöglichkeit. Mit einer monatlichen Sparrate sorgen sie immer noch für mehr Rendite als ein herkömmliches Sparbuch. Daher sind Fonds vielleicht noch eine der sichersten Anlageformen unter den unsichereren Alternativen. ETFs spiegeln ebenfalls den Fondscharakter wider und sind auch mit 25€ pro Monat durchaus auch für Geringverdiener interessant. Jedoch, wie bei allen alternativen Anlageformen, birgt auch ein ETF Risiken.

    Die zukünftigen Anleger müssen mutig sein und auch den Schritt in Richtung alternative Anlageform gehen. Denn die meisten, so habe ich den Eindruck, scheuen sich noch vor dem Kauf der ersten Aktie, da sie mit Aktien noch ein zu hohe Risiko verbinden.
     
  4. paul73

    paul73 Neuer Benutzer

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    ...was auch nicht ganz unverständlich und wohl gar keine so schlechte Reaktion ist - auf den ersten Blick betrachtet. Der Aktienmarkt ist nun mal eine ganz schön eigen Sache für sich. Da helfen grundlegende finanzielle Kenntnisse und die Basics aus der Realwirtschaft dann tatsächlich fast gar nicht mehr weiter. Da naiv auf eigene Faust einzusteigen und zu glauben, dass das das große Geld bringt kann man wohl niemandem raten.
     
  5. paul73

    paul73 Neuer Benutzer

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    Übrigens: Was denkst du denn zur zukünftigen Entwicklung von Fonds? Der Trend geht ja doch immer mehr in Richtung unglaublich sicherer Bundles, und damit immer weniger Rendite.
     
  6. #5 pecunia, 03.05.2016
    pecunia

    pecunia Erfahrener Benutzer

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    Das ist richtig. Dafür gibt es jedoch Berater oder auch genug einschlägige Literatur um sich mit dem Thema näher zu beschäftigen und auch einen leichteren Einstieg zu finden. Die Kosten für die Beratung oder sonstigem sollten es dem Sparer schon wert sein in Anbetracht dessen, was er dadurch für neue Erkenntnisse und auch Möglichkeiten hat, sein Kapital wachstumsorientiert anzulegen.

    Zudem sehe ich die Komplexität auch nur im direkten Aktien-, Devisen- oder Rohstoffhandel. Und das ist wahrlich keine gute Alternative zum Sparen. Denn das ist für Laien schlichtweg reines zocken. In börsenorientierte Anlagefonds und eindeutige Longholds kann durchweg investiert werden. Das wird auch ein Berater vorschlagen.

    Klar. Denn mit der aktuellen Niedrigzinspolitik bleibt den Agenturen auch fast keine andere Möglichkeit. Ebenso den Lebensversicherungspolicen. Der Garantiezins (der Begriff klingt in dem Zusammenhang schon fast nach Ironie) soll von 1,25% auf 0,9%, also unter 1% gesenkt werden. Das wird sich auch auf die zukünftigen Fonds ausbreiten. Denn auch Fonds finanzieren sich hauptsächlich über den Geldmarkt. Sinken dort die Zinsen, können Fondsgesellschaften ihren Kunden keine hohen Renditen mehr versichern.
     
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