Japans Regierung pumpt neue Milliarden in Wirtschaft aus Angst vor Machtwechsel

Dieses Thema im Forum "Ausland" wurde erstellt von Newsmaster, 06.12.2012.

  1. #1 Newsmaster, 06.12.2012
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    Für die amtierende Regierung von Japan droht möglicherweise aufgrund der bevorstehenden Parlamentswahlen der Machtverlust. Aus diesem Grund versucht man nun mit einer weiteren Finanzspritze die Rezession doch noch zu verhindern. Dabei wurde vom japanischen Kabinett eine Reihe weiterer Maßnahmen beschlossen. Dieses Paket hat nun ein Volumen von ca. 1,2 Billionen Yen, umgerechnet rund elf Milliarden Euro. Unter anderem sollen damit 80.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Zudem möchte man damit auch kleinere und mittlere Betriebe finanziell unterstützen. Erste zaghafte Anzeichen einer Besserung sind aus der Industrie bereits zu vermelden.

     
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  3. #2 Unregistriert, 06.12.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    zum bestimmten Grad ist es ganz egal, wer in Japan dran ist. Denn Mikado ist in Wahrheit das korrupteste westliche Land der Welt...
    Dort wird ohne die Billigung der großen Konzernlenker niemand MP, das ist sicher!
    In dem Land, in dem es bisher nie ein 68 gegeben hat und in dem die Schulmädchen eine 50-60Stundenwoche haben, kennt das Volk gar keine andere Haltung als zu katzbuckeln. die ganzen Berichte über Arbeiter, die im HabtAcht stehen usw., stimmen wirklich, das sind keine Glischees, sondern so läuft das in Japan...
    Der "Kanzler" dort ist also von der Gnade der Bonzen und die Wirtschaft dort ist zudem extrem monopolistisch (noch viel ärger, als bei uns...), so daß die Herren von Japan faktisch in den Topmanagmentpositionen der Konzerne zu finden sind - es geschieht dort nix, was nicht im "japanischen Männerbad" abgesprochen worden wäre.
    Ein Transformationsprozess findet nur langsam statt. Einen wichtigen Punkt auf dem Weg stellt sciher Fukushima dar - also mittlerweile gibt es tatsächlich ein paar Japaner, die eine Protestkultur begründen, kann man sagen. Früher wäre das total unüblich und äußert unpssend gewesen, wenn ein Normalo in dem Land sich erdreistet hätte, eine Firmenpolitik zu kritisieren usw.
    Zusätzlich gibt´s ja den Kaiser weiterhin, als konstitututionelle Monarchie - mache Dinge sind in Japan tatäschlich immer noch so wie zur Zeit der Samurei. Das muß man als Besucher wissen und sich entsprechend vorbereiten!
     
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