Muss ich bei Vermieterwechsel einen neuen Mietvertrag unterschreiben?

Dieses Thema im Forum "Immobilien" wurde erstellt von Mortemhum, 05.02.2013.

  1. #1 Mortemhum, 05.02.2013
    Mortemhum

    Mortemhum Gast

    Gudee,

    bei mir hat ein Vermieterwechsel stattgefunden. Wohne seit 5 Jahren in der Wohnung. Der neue Vermieter meinte nun in den nächsten Tagen würde ich einen neuen Mietvertrag zugeschickt bekommen, damit er mit mir einen Vertrag hat. Ist das denn wirklich in Ordnung so? Ich mein, ich habe ja einen gültigen Vertrag, warum sollte ich jetzt einen neuen Vertrag abschließen? War ja nicht meine Idee mit dem Vermieterwechsel.
     
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  3. #2 Unregistriert, 05.02.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    Vermieter-Wechsel: Was der neue Eigentümer darf | Mieter Ratgeber
    ->bisschen pedantisch vielelicht - wenn Sie verlässliche Info haben, daß der Besitzer gewechselt hat, können Sie das auch mal so glauben; es ist automatisch zwingend, auf einen Auszug aus dem Grundbucheitnrag zu bestehen...

    Vermieterwechsel - Mietverträge laufen weiter - Geld - Süddeutsche.de
    Auch dieser Artikel landet gleich bei juristischen Auseinandersetzungen - darauf kann es zwar hinauslaufen, aber von vorn herein gehen wir davon aus, daß der Eigentümerwechsel auch gütlich über die Bühne gehen kann - rein als Möglichkeit...
    Falls Sie ausziehen: Einer von Beiden hat nach wie vor das treuhänderische Kautionskonto (auf das er sowiso nicht eigenmächtig zugreifen kann.../also bei einer guten Bank!). -> Ohnehin können Sie den neuen Vermieter auf Ihre Kaution ansprechen! -> wenn da rauskommt "irgendwie verrechnet mit Kaufvertag", sollten Sie jedoch mit dem alten Vermieter Kontakt aufnehmen und um eine Kopie der entsp. Regelung im Kaufvertrag einkommen, so daß Sie das zu Ihren Unterlagen nehmen können...

    =>Daraus folgt für uns: Wenn der neue Vermieter kein Auge zumachen kann, weil in dem Vetrag nicht sein Name steht, ist es kein Problem ein GLEICHLAUTENDES Dokument noch mal zu signieren...für Ihre Seite ist das eine reine Formalie!
    Lassen Sie sich aber nicht unter Druck setzen sondern vergleichen Sie die Klauseln sorgsam! Sie müssen das auch nicht sofort unterschreiben, sondern können sich z.B. 3 Nächte Bedenkzeit ausbeten - das ist eine ganz normale Verhandlung und KEINE Provokation!
    Wenn Sie da dann merken, daß Sie schlechter gestellt werden sollen (z.B. auch zufällig, weil der Vordruck anders ist), können Sie es zurückweisen. Das ist aber noch kein Grund, da gleich einen Mieterkrieg anzuzetteln, sondern Sie können z.B. sagen:

    "Sehr geehrter Vermieter,
    gerne komme ich zu einem Agreement mit Ihnen, wo dann Ihr Name als Vermieter drinsteht.
    Leider haben meine Nachforschungen ergeben, daß der neue Entwurf in Absatz xy bedauerlicherweise eine Schlechterstellung zum geltenden Vertrag darstellt; außerdem muß noch der Punkt z aufgenommen werden, der ihn Ihrem Vordruck leider implizit übergangen wird(...).
    Sollten wir hier zu einer schnellen Lösung kommen, kann ich prinzipiell jederzeit unterschreiben.
    Andernfalls möchte ich klarstellen, daß mit §566 BGB die Regelung faktisch so ausieht, daß der alte Vertrag jederzeit fortbesteht. Hier haben Sie eine Kopie meiner Vertagsausführung - da können Sie nochmal sehen, wie´s eigentlich aussieht, falls der Müller Ihnen die Dokumente nicht ausgehändig hat.
    Liebe Grüße, Ihr Francis Drake"
     
  4. #3 Unregistriert, 05.02.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    "...automatisch erst mal NICHT zwingend..." *srry*
     
  5. #4 Broiler, 05.02.2013
    Broiler

    Broiler Gast

    Eigentlich würde es doch reichen, wenn man ein formloses Schreiben aufsetzt, dass der am XX.XX.XXXX geschlossene Mietvertrag mit Vermiter XY nun auf Vermiter ABC übergegangen ist, und zwar am XX.XX.XXXX.

    Der Mietvertrag als solcher verliert auf keinen Fall seine Gültigkeit und muss vom neuen Vermieter zu gleichen Konditionen fortgeführt werden. Dieser kann aber, sofern im Mietvertrag vereinbart, dann eine Mieterhöhung fordern. Dies muss aber entsprechend im Mietvertrag vereinbart sein, sonst geht da nichts. In aller Regel sieht aber ein neuer Käufer schon im Vorfeld den Mietvertrag und kann dann entscheiden ob er kauft oder nicht.
     
  6. #5 Mortemhum, 06.02.2013
    Mortemhum

    Mortemhum Gast

    Danke euch schonmal. Was meint ihr, soll ich das gleich durch einen Anwalt absegnen lassen oder erstmal dem Vermieter sagen das ich keinen neuen Mietvertrag unterschreibe?
     
  7. #6 Unregistriert, 06.02.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    das machst Du erst mal persönlich! Die Dicke Berta kannst Du noch rausholen, wenn die andere Seite damit anfängt...
    Sowiso: Wenn der neue Vermieter zum Anwalt rennt (falls(!) er das macht...), wird er dort schon aufgeklärt werden...
     
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  9. #7 Mortemhum, 11.03.2013
    Mortemhum

    Mortemhum Gast

    Der neue Vermieter wollte unbedingt einen neuen Mietvertrag haben und hat mir auch durch seinen Anwalt nun geschrieben. Mein Anwalt hat nun ein entsprechendes Schreiben aufgesetzt. Ich hoffe der sieht das ein. Fängt echt gut an mit dem ....***
     
  10. Renieh

    Renieh Neuer Benutzer

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    Bei einem Vermieterwechsel kann zwar ein neuer Vertrag unterzeichnet werden, aber der darf sich nicht von dem alten unterscheiden! Es steht also dann nur der neue Vermieter drin, ansonsten nix!
    Sieht aus, als könnten das die Anwälte dann jetzt unter sich klären!
    Viel Erfolg!!
     
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