Ölkatastrophe: BP Partner beteiligt sich an Kosten

Dieses Thema im Forum "News und Gerüchte aus der Finanzwelt" wurde erstellt von Cash, 18.10.2011.

  1. Cash

    Cash Gast

    Hallo Leute,

    der Streit um die Kosten der Ölkatastrophe in Golf von Mexico sollen nun vorrüber sein.

    Der britische Ölkonzern BP und sein früherer Partner Anadarko haben sich für eine außergerichtliche Einigung entschieden.
    Die Firma Anadarko soll vier Mrd. Dollar (2,88 Mrd. Euro) an den britischen Ölkonzern zahlen.

    Die Gesamtkosten werden mit knapp 42 Milliarden berechnet.

    Der Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon hatte zur schlimmsten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA geführt.
    Auch heute sind noch Folgen der Katatrophe zu sehen.

    Die Kosten für die Katastrophe sollte BP alleine nicht übernehmen und nun hat man sich entschieden der BP mit 4 Milliarden zu helfen.

    Mit der außergerichtlichen Einigung kommt die US-Firma günstig davon, verzichtet aber auf mögliche Klagen gegen BP.

    Zuerst hatte BP verlangt das die Anadarko sich mit 25% an den Kosten beteligen soll. Das wären etwas über 10 Milliarden Dollar.

    Die BP-Aktien reagierten am Montag positiv und stiegen zeitweise um fünf Prozent an. Dies wird sich in Zukunft bestimmt noch weiter ausdeuten.

    "Dieser Vergleich stellt ein positives Ende einer großen Unsicherheit dar, und er löst das Problem unter allen Anteilseignern der Macondo-Quelle", sagte BP-Chef Bob Dudley

    Quelle; Ölkatastrophe: BP einigt sich über Entschädigungszahlungen - Unternehmen - FOCUS Online - Nachrichten

    Cash
     
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  3. #2 Michael, 21.10.2011
    Michael

    Michael Neuer Benutzer

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    Na so langsam wurde es auch Zeit, das die sich mal einigen ;) Ich denke sie können froh sein, das sie noch einen so hohen Zuschuss bekommen haben, ich fand 25% wirklich viel und auch etwas unrealistisch. Gut, das es nun eine Einigung gab, wäre das ganze vor Gericht gegangen hätten sich die verhandlungen vermutlich noch über Jahre hingezogen... Trotzdem, zB den Tieren die ihr Leben lassen mussten bringt es nun nichts mehr und die Katastrophe macht es auch nicht ungeschehen...
     
  4. Keller

    Keller Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich finde diese Aktionen der Ölfirmen unverantwortlich.

    Sie kippen einfach Öl ins Meer und danach stellen sie sich zunächst stur. Dann vergeht eine gewisse Zeit der Ruhe, wo das Öl tief ins Meeresboden gesunken und an den weltweiten Stränden angelangt ist, und viele Lebewesen ihr Leben verloren haben.

    Dann tauchen sie wieder auf und geben Presseerklärungen auf in denen sie sich bereit erklären an den Kosten der Reinigung zu beteiligen.

    Welche Kosten?

    Das Öl hat bereits längst den Sachen verrichtet, den er nur verrichten kann.

    Dabei haben sie einen Grund den Ölpreis wieder anzuheben, mit der Begründung, das Öl sei knapp geworden.

    Unverantwortlich.

    Es muss jemand diesen Leuten die Ohren lang ziehen.

    Aber wer wagt sich schon an diese Riesen.

    Sie haben überall ihre Finger im Spiel.

    Gruß
     
  5. #4 Maxime80, 28.10.2011
    Maxime80

    Maxime80 Benutzer

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    Naja - sie haben nicht einfach Öl ins Wasser gekippt, sondern es ist ein Unfall passiert. Die dilletantische Rettungsaktion nacher war eigentlich das Problem. Das Geld kann dafür verwendet werden, wenigstens einen Teil der Schäden zurückzuführen.
     
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