Renditeberechnung Riester Rente

Dieses Thema im Forum "Riester-Rente" wurde erstellt von Unregistriert, 28.11.2012.

  1. #1 Unregistriert, 28.11.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo zusammen.
    Ich habe seit 2006 eine fondsgebundene Rentenversicherung bei der Generali und zahle monatlich 47 € ein.
    Bin verheiratet, habe 1 Kind vor 2008 und 1 Kind nach 2008. Meine Frau hat keinen Riestervertrag.

    Ich bin im Moment am überlegen den Vertrag zu kündigen, da er mir unrentabel erscheint.

    Ich hoffe ihr könnt mit meinen Berechnungen etwas anfangen und auf eventuelle Fehler hinweisen.

    Beitragsdauer: 45 Jahre
    Bruttoeinkommen: 30000 €
    Angenommene Produktrendite: 2,0 % p.a.
    Förderquote: 41,9 %
    Rendite unter Berücksichtigung der Förderung: 4,5 %
    Endvermögen: ca. 82.000 €
    Rente ab 65

    Dies habe ich mit dem Riester-Rechner der Stiftung Wartentest per Excel-Kalkulation berechnet.

    Nun ist es ja so, dass von dem Endvermögen erst mal der Anteil für die Leibrente ab 85 abgezogen wird.
    Dazu benötigen wir die aktuelle Lebenserwartung eines 85 jährigen (5,4 Jahre) laut Sterbetafel

    Leibrentenanteil = Lebenserwartung 85 Jahre / vorraussichtl. Gesamtrentenzeit
    Leibrentenanteil = 5,4 / 23,4 = 21 %

    D.h. das 21 % von 82.000 € abezogen werden.
    Übrigen bleiben 63140 €
    Monatliche Rente von 65 - 85 Jahren = 63140 / 12 / 20 = 263 €

    Da ich aber nicht 85 werde nehme ich mal die aktuelle Lebenserwartung zur Hand.
    Nach dieser werd ich 78. Gehen wir mal davon aus, dass es etwas besser läuft und ich 80 werde.

    D.h. ich beziehe 263 € monatlich von 65 - 80 also 15 Jahre. Das entspricht 47340 € von denen ich tatsächlichwas habe.

    Der Rest von meinem ursprünglichen Vermögen (82000 €) ist weg!?
    D.h. ich habe 82000 - 47340 = 34660 € verlorgen wenn ich mit 80 sterben würde.

    Kommen wir nun zur tatsächlichen Rendite:

    Ich habe 45 Jahre lang 47 € im Monat eingezahlt, also 25380 €
    Aus diesen Beiträgen habe ich 47340 € gemacht von denen ich was habe.
    Das entspricht einem Zuwachs von 86,5 %

    Nun zur Berechnung der Rendite p.a.

    = (1+Zuwachs in %/100) hoch (12/Beitragsmonate)-1
    = (1+0,865) hoch (12/540)-1
    = 1,865 hoch 0,02222 - 1
    = 0,01395 %

    Habe ich das richtig gerechnet? Ich habe eine jährliche Rendite von mickrigen 0,013 % ???
     
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  3. #2 Unregistriert, 29.11.2012
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    Unregistriert Gast

    Hallo,

    Sie haben eine Riester-Fondspolice - wenn Sie Ihre Finanztest gründlich gelesen haben, liegt da das Hauptproblem! Tip: Finanztest hat neuerdings diese Tools, um den Hartnäckigen zu zeigen, was Sie von dieser dogamtischen Versicherungskonzernliebe tatsächlich haben werden...
    Die hohen Anfangskosten (Zillmerierung) werden zudem dafür gesorgt haben, daß das meiste bisher gesparte schon weg ist.
    Tip: Beitragfrei stellen und nebenher einen neuen Riester raussuchen. Dann beim neuen Anbieter Übertrag fixen/der Rest inkl. Auflösung beim Alten läuft dann hinter den Kulissen ab -Sie müssen nix mehr machen und behalten auch die Förderung seit 2006 drin!
    Es gibt:
    -Fondsparpläne; nur gut für junge Sparer U45. Probleme bei Kosten handlebar, aber nicht bei Risikomanagment - zu hohe Anteile von Staatsanleihen, die den Brei verderben/ Anbieter haben die Hosen gestrichen voll...
    -Banksparpläne; optimiert für Ältere mir Restlaufzeiten von 10-15 Jahren, sehr überschaubare Rendite, aber teils sehr günstige Vertragsführung. So gut wie gesamtes Angebot durch regionale Sparkassen und Volksbanken, einige bundesweite Angebote im Fernabsatz dabei,d abei die führenden Angebote.
    -Wohnriester; das rettende Ufer so ein bisschen. Jedenfalls sehen es die "Meisten" so: Starke Zuwächse in den Abschlußzahlen seit Einführung dieser Methode bzw. gleichlautende Ausstiege bei den Versicherern und Fondshäusern. Probleme: Ziemlich unflexibel - man muß selber drin wohnen, keine förderunschädliche Untervermietung! Verkauf unter Förderbeibehaltung nur bei baldiger Neuanlage in einem anderen Riesterprodukt, daher Marktdruck - was tun bei beispielsweise einer Immo-Baisse, während die Frau sich partout scheiden lassen will und man somit das Haus schnell abstoßen muß, weil Finanzierung im Eimer?? Bei Glück: Was tun, wenn Job weg und neues Offer nur 300km weit weg?? Wenn Altersruhe dreut die Sanierung!! Plus: Arge Deffizite im Alter bezüglich einer fehlenden Cashrente - von welchem Geld also Sanierung?? *Dach tropfeltropfel*
    Bei förderschädlicher Verwendung: Viel Spaß mit der allernächsten Steuererklärung!!
    Trotzdem hohe Rendite durch Förderung auf Beide, Ansparphase und Tilgung. Günstig: Konzept 1:1 wie Bausparkontrakt - 1%Gebühr, Alte Leipziger und Schwäb.Hall ohne weitere Kontoführungsgebühren (marktüblich:10€/p.a.).

    Persönlicher Tip: Ihre Sparquote ist bisher sehr niedrig! Was wollen Sie mit 250€ in 2040? Etwa ein Brot 750g kaufen?!
    Der Förderrahmen liegt derzeit bei 2100,-/p.a. (inkl. erwartbare Zulage) - das kommt nicht von ungefähr...
    Die meisten Deutschen haben sich unausgesprochen auf 100€ "geeinigt" (auch weil viele Versicherungsverkäufer Bsp.rechnungen mit 100€/monatlich machen und die Leute das von daher übernommen haben...). Bei einem Gehalt von 30k schöpfen Sie die meiste zusätzliche Förderung (Steuergutschrift) jedoch bei dem höchstförderfähigen Beitrag (s.o.) ab!!
    Zusätzlich erfolgt bei Riester die Besteuerung auf Gewinne von Einzahlungen zw. 2100,- und 5000,-/p.a. HÄLFTIG (analog zu den Bedingungen früherer Generationen - da gab´s früher mal eine Sache namens Lebensversicherung/hatte 4 und mehr % Garantie damals lang ist´s her/die BRD hatte jedoch auch Zeiten, in denen die Inflation an der 10%-Marke entlangeschrammt ist, wir wollen also nicht Alles ganz blau malen...).

    Ihre Frau hat ein Deffizit!
    -> Sog. Huckepackverträge für Hausfrauen sind günstig, z.B. Einzahlungen nur von eigener Förderung+Kinderzulage; der Gesetzgeber fordert allerdings seit Neuestem auch in diesem Modell den Sockelbeitrag ein, also 60€/p.a. Eigenleistung...
    Der Vorteil läge da bei dem emanzipatorischen Motiv und auch daß die Frau was macht und vor allem die eigenen Förderung mitnimmt - denn das Weib gilt offiziell als gleichberechtigt!!
    Wenn Sie ein Eigenheim wollen, sollte die Frau sowiso schaffen gehen - ich weiß, ich weiß! Aber viele Paare haben das so laufen, daß die Frau wenigstens soviel verdient, daß die Lebenshaltungskosten abgedeckt sind. Dann kann der Männe solange die Hütte forcieren.
    Immerhin bietet das Betonmodell einen gewissen Inflations- sowie Staatspleitenschutz - wäre nicht das erste Mal, daß in Deutschland alle Lichter ausgehen und alle Finanzjongleure vor dem Nichts stehen, während die Häuslebauer weiterhin in ihren -heute dann- Fernseh-Sessel furzen...
    Allerdings gibt´s auch da schon sStimmen, die die Grundeigentümer-Mithaftung letztendlich verlangen. Noch steht keine der großen Parteien dahinter - aber Sie wissen ja selber: In der Not frißt der Teufel Fliegen und diesmal stehen die Chancen auf eine sehr ausgedehte Not nicht sehr schlecht...
    Außerdem sind die Zeiten, in denen man gesagt hat: "Bau ein haus, in 10 jahren verkaufst Du fürs Doppelte!", so ein bisschen vorbei. Da spielt in Zukunft vermehrt auch der demographishce Faktor rein. Also berühmt ist ja das Beispiel Cuxhaven - hat die älteste Bevölkerung in einer größeren Weststadt; die besseren Wohnviertel außerhalb sind halb und 3/4 verwaist, leerstehende Villen mit großem Garten, spanische Immopreise...Es gibt Kräfte, die sagen Dir: "Geh nach Cuxhaven und schau Dir das an - so wird deine Kommune in 20/30 Jahren auch aussehen..."

    Ich erwähen all dies um den Eindruck zu vermeiden, daß in dieser Megascheiße von Finanzkrise alles zwangsläufig auf Betongold und Wohnreister rauslaugen muß!!
    Also es gibt auch hierbei halt die berühmten Risikofaktoren!!
     
  4. cx 7

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    Vergiss eine Berechnung bei Riester. Die Gebühren sind zu hoch, die Berechnungen sind zumeist falsch, da Kinderzulagen auf die gesamte Laufzeit einbverechnet werden.
    Riester rentiert sich nur in den seltensten Fällen, wenig Einkommen, viele Kinder. Und dann auch nur solange du Zulagen für die Kids bekommst. Dann sofort beitragsfrei stellen.
    Mit Riester verdienen alle, aber niemals der Verbraucher!
     
  5. #4 Unregistriert, 29.11.2012
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    ich hab da auch eine frage. ich verdiene ganz in ordnung mit knapp 1350€ netto (st kl. 4). zahl 40€ monatlich in den riester vertrag ein. wenn ich aber so einzahle das ich auf 4% vom brutto komme dann müsste ich deutlich mehr einbezahlen. jetzt les ich hier aber das riester ja totaler schwachsinn ist. was könnte ich mit den 40€ besseres anfangen als es in den riester vertrag zu packen? hab leider details zum vertrag nicht zu hand, weiss auch nicht mehr genau wann der abgeschlossen wurde. ist aber schon ein paar jahre her. er wurde auch schon ein paar mal beitragsfrei gestellt (wenig verdient, dann arbeitslos gewesen usw).
     
  6. cx 7

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    Von den 4%, die du einzahlen musst um die volle Förderung zu erhalten, kannst du deine Förderung im Vorfeld bereits abziehen: also 4% von 1350=54 mal 12=648-154=494 geteilt 12= 41,16 die du mtl bezahlen müsstest.

    Mach ne klassische Rentenversicherung, ohne Fonds!
     
  7. #6 Unregistriert, 29.11.2012
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    ich hab nicht wirklich viel ahnung davon aber was ist eine klassische rentenversicherung?
    und was ich auch gern wüsste, warum rechnest du vom nettobetrag? muss man, um die volle förderung zu bekommen, nicht vom bruttobetrag rechnen? das sind bei mir ja deutlich mehr als die 1350€.
     
  8. cx 7

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    Sorry, hab das "Netto" von dir überlesen! :eek:Dann rechne es halt mit deinem Brutto durch!

    Klassische Rentenversicherung heißt ohne Fonds, nur mit dem Garantiezins!
     
  9. #8 Unregistriert, 30.11.2012
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    das ist dann aber auch eine riester rente oder nicht?

    das thema ist voll kompliziert und sonst gibt es ja auch nichts anderes was man machen kann nehm ich an
     
  10. #9 Unregistriert, 04.01.2014
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    Unregistriert Gast

    die Generali Versicherung hat ihre Riester Rente nach dem letzten Test auch nicht verbessert. Es hat die eine sehr schlechte Bewertung gegeben. Das überrascht mich bei der Generali eigentlich auch nur sehr wenig. Gerade der Anlageerfolg ist sehr schlecht wie ich unter Riester-Rente Generali Test erfahren habe.
     
  11. Jondon

    Jondon Erfahrener Benutzer

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    Die Renditeberechnungen sind komplett falsch!
     
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  13. Jondon

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    Generell ist es hier auch falsch, die Rendite zu so einem Zeitpunkt zu berechnen! Erstmal gabs Kosten Kosten Kosten..
     
  14. #12 Unregistriert, 18.08.2014
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    Generell ist es schwer, eine Rendite bei Riester zu berechnen, soweit so gut. Natürlich muss man dazu auch noch sagen, dass bei Fonds- und Versicherungsriester teilweise hohe Verwaltungsgebühren etc anfallen. Ausweichmöglichkeit: Wohnriester - bringt natürlich erst einmal nur denjenigen was, die bauen/kaufen wollen. Vorteil: i.d.R. einmalige Abschlussgebühr und dann keine Kosten mehr (außer man nimmt ein Darlehen).
    Es ist leicht ein Anlageform zu verurteilen, besonders, wenn diese doch recht kompliziert ist und offenkundig nicht anständig beraten wird.
    An dieser Stelle werfe ich mal das Wort Kleinbetragsrente in den Raum, vielleicht kennt es wer und kann erklären, weshalb das zum Beispiel ein schlechtes Produkt ist.
    Man zahlt von etwa 50/55 Jahren an bis zum Renteneintritt eine minimale monatliche Summe, bekommt Zinsen und anteilige Zulagen. 7000€ Eigenaufwand, über 8000€ am Ende raus. Da es als Rentenzahlung die Bezugsgröße unterschreiten würde, bekommt man den vollen Betrag in einer Summe zum Renteneintritt raus. Davon versteuert werden dann auch nur 70% statt 100% und das ganze zum persönlichen Steuersatz (der aufgrund der Minirenten von heute eh nicht hoch liegt!).
     
Thema: Renditeberechnung Riester Rente
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