Riester Rente Kritik - Gibt es überhaupt Vorteile?

Dieses Thema im Forum "Riester-Rente" wurde erstellt von Chris007, 13.06.2013.

  1. #1 Chris007, 13.06.2013
    Chris007

    Chris007 Neuer Benutzer

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    Hallo Leute,

    dass die Riester Rente häufig in der Kritik steht, ist ja weiter nichts Neues. Aber was haltet Ihr von der Riester Rente? Sind die Kritikpunkte berechtigt zu sagen, dass man keine Riester Rente abschließen sollte? Oder ist das einfach zu pauschal ausgedrückt.

    Freue mich auf Eure Antworten.

    Liebe Grüße Chris :)
     
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  3. cx 7

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    Die Kritik ist berechtigt. In Einzelfällen (Kinder, Hausfrau, besondere Konstellationen der Einkommen, Tarifverträge) rechnet es sich dennoch, zumindest solange für die Kids Zulagen bezahlt werden. Danach sollte eine Beitragsfreistellung erfolgen.
     
  4. Jochen

    Jochen Neuer Benutzer

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    Ich halte die Kritik auch für berechtigt, aber pauschal sollte man sich eben auch kein Urteil bilden. Ganz oft ist eben zu hören, dass die garantierten Renten manchmal 100 Prozent auseinanderliegen bei verschiedenen Gesellschaften und Tarifen. Hier gitl einfach: Beratung, Beratung, Beratung.
     
  5. #4 Chris007, 13.06.2013
    Chris007

    Chris007 Neuer Benutzer

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    Ja genau, so lange es eben die Kinderzulagen noch gibt, ist alles gut, aber irgendwann sind die Kinder auch nicht mehr kindergeldberechtigt und dann wird's teurer.

    Mein ihr, dass neue Altersvorsorge Verbesserungsgesetz, wo es jetzt ein neues Produktinformationsblatt geben soll, hilft den Verbrauchern wieder mehr Sicherheit zu geben?
     
  6. Jochen

    Jochen Neuer Benutzer

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    Na ja, das Produktinformationsblatt soll ja wohl dazu sein die Produkte besser zu vergleichen und transparenter zu gestalten, wenn ich das richtig verstanden habe. Viel wichtiger finde ich jedoch, dass den Leuten bewusst sein muss, dass es die "vielen" Zulagen ja auch niciht unbegrenzte Zeit gibt (Mehr dazu). Die einzige Zulage, die bleibt, ist die Grundzulage. Berufseinsteigerbonus verfällt irgendwann, Kinderzulage verfällt irgendwann und dann wars das ja auch mit der Menge an staatlichen Förderung und dann steigen die Beiträge ja auch wieder.

    P.S.: Wie funktioniert denn diese Zitieren Funktion? Ich habes versucht und bin gescheitert. :(
     
  7. #6 Chris007, 13.06.2013
    Chris007

    Chris007 Neuer Benutzer

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    Ja das sehe ich so ziemlich ähnlich.

    Ähm, wie das mit der Zitatfunktion geht, weiß ich leider auch nicht bzw. habe es noch nicht ausprobiert.
     
  8. #7 Unregistriert, 13.06.2013
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    Hmm,

    derzeit kann ich aus den versch. Riester-Assetklassen keine Einzige empfehlen!

    Wohnriester lohnt sich (wie Finanztest vor Jahren vorgerechnet hat, als die Immozinsen noch nicht so tief standen wie heute) bei MANCHEN(!) Wohnbauzielgruppen! Aber auch dort gibt es Unflexibiliität wie die Sau:
    -man muß selber drin wohnen (bleiben)!
    -keine förderunschädliche Untervermietung!
    -rießen Probleme, wenn Paarvertrag scheiter, z.B. wegen Scheidung.

    Fragen:
    -muß ich viell. beruflich umziehen?
    -werde ich garantiert nicht arbeitslos (Tigung!)?
    -was wird mittel- und langfristig aus meiner Beziehung? ->In urbanen Gebeiten werden 2 von 3 Ehen geschieden, manchmal inners den ersten 5 Jahren, das ist einfach der statistische Gehalt!!

    Insofern gibt es nur wenige Leute, die mit Wohnriester sicher planen können:
    -Beamte im höheren Dienst mit einer unterwürfigen Frau...
    -Paare, wo bei beamtet sind und zu einem erzkonservativen Milieu gezählt werden können...
    -für ALLE anderen ist es ein Risiko.

    ->Sie können bei einem Wohnriester förderunschädlich bleiben, wenn Sie den Erlös aus der Veräußerung inners des Jahres in einen anderen Vertrag überführen!

    Aber:
    -Welches Produkt dann - schon alt genug für einen mager rentierlichen Banksparplan mit 10/15 Jahren Restlaufzeit?
    -Und kommt beim Verkauf genug rüber, um von einer bisherigen Rendite überhaupt sprechen zu können.
    -Oder fällt der Vorgang viell. in eine Immoblase, wo die Preise purzeln und man ev. sogar weniger rausbekommt als man reingesteckt hat, z.B. auch bei Zwangsräumung...?!

    Das allergrößte Problem bei Wohnriester ist, ganz abgesehen von dem Bisherigen, die mangelnde Cashrente im Alter...
    Oder ist der Garten groß genug für eine Subsistenzwirtschaft mit Gemüse, Kartoffel und Schafswolle? Und sind wir dann so zurückhaltend? Was ist wenn wir trotzdem krank werden - die Medizinkosten werden sicher nicht billiger, genau wie das Beitragsniveau in der GKV...
    Theoretisch müssen wir bei Riester keine GKV zahlen (vorbehaltlich Änderungen...), wenn wir keine Arbeitgeberleistungen in den Vertrag bekommen haben - nicht einmal! Aber können wir den Arzt dann privat zahlen - viele Ärzte rechen bei Nichtversicherten wie bei Privatpatienten: 2-5facher Satz...

    Oder begehen wir Suizid, wenns arg wird? Sind wir dann so stark, oder kommt´s uns bloß jetzt auf die Schnelle so vor? und was wird aus dem Partner - wied enkt der wirklich darüber?

    Autsch, ich habe AVWL auf meinen Riester bezogen - früher mal kurz!"
    ->EINE(!) Zahlung vom Chef reicht, um die ganze Auszahlsumme zu "verseuchen"!
    =>Beziehen Sie am Besten auf diesen Kontrakt nur mehr die Arbeitgeberleistungen - bei einem flexiblen Anbieter geht es, daß wir die Zahlsumme (beliebig) verändern können. Für Ihre eignen Einzahlungen und die Zulage schließen Sie rasch einen neuen Vertrag ab - bei einem peiswerten Angebot/eigene Cheats geht das zumidenst in der Hinsicht problemlos...
    Von dem "kleinen" Vertag sind wir dann wenigstens GKV-versichert - und wenn die Prämie auf 100% geht. *LOL*
    Ein Problem sind (langfristig) die Zusatzbeiträge; die sind zwar aktuell vom Tisch, aber prizipiell ist hier (der ungedeckelte) Einstieg gemacht worden - Experten befürchten, daß die Strukturprobleme in der GKV unverändert bleiben könnten und Zusatzbeiträge langfristig z.B. 50% des Gesamtbeitrages ausmachen könnten/ oder mehr...
    Wenn wir älter werden, bekommen wir mehr Probleme, bei einer anderen GKV-Kasse reinzukommen - die lehnen uns dann z.B. einfach ab!
     
  9. #8 Unregistriert, 14.06.2013
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    Ich sollte eigentlich mehr in meinen Riestervertrag einzahlen aber mehr als 40€ im Monat ist mir das nicht wert. Eigentlich sollte viel mehr getan werden. Ich halte aber den Betrag gerade absichtlich so niedrig da ich auf eine Eigentumswohnung sparen will. Damit hab ich dann im Alter etwas eigenes und muss mir keine Gedanken mehr machen ob das Geld für die Miete reicht.
     
  10. #9 Fly1980, 14.06.2013
    Fly1980

    Fly1980 Gesperrt

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    Ich zahle nur 80,-€ im Jahr. Ich glaube ich mach da was falsch -.-
     
  11. #10 Moe23617, 06.11.2013
    Moe23617

    Moe23617 Gast

    Hi!

    Ich habe mich für eine gemanagte fondbasierte Version des Riesters entschieden.
    Ich muss fast den Höchstsatz zahlen, um die vollen 154€ zu bekommen.
    Allerdings (gehe ich mal von max 2100€ im Jahr aus) bekomme ich davon im Jahr ca. 850€ über die Steuer zurück.
    Sind bei mir dann also ca. (2100-850-154)/12=91€, die ich effektiv einzahle, aber 2100€, die in den Vertrag gehen und verzinst werden.

    Da bei uns auch Kinder geplant sind, haben wir uns informiert und die Rechnung sieht dann so aus, dass wir monatlich weniger zahlen müssen, da wir für ein Kind 300€ bekommen würden.
    Die Monatliche Zahlung wäre dann also (2100-154-300)/12=137€ anstatt der knapp 162€.
    Vom Staat gibt es dann noch über die Steuer 554€ zurück.

    Macht effektiv im Monat dann 137-(554/12)=90,8€
    bei zwei Kindern 112€-(254/12)=90,3€
    bei mehr als drei Kindern sinkt der monatliche beitrag auf 87€ und weniger. Es gibt dann aber keine Stuerrückzahlungen mehr.

    Es spielt also keine Rolle, ob ich mit Kindern riestert oder ohne. Der Vertrag bleibt NETTO gleich teuer für euch.
    Die Familie mit Kind wird nur bezüglich der Vorleistungen entlastet, bekommt dann aber weniger vor der Steuer zurück als der Anleger ohne Kind.

    Weil mich das Thema interessiert, haben wir zum Vergleich einen Riester-Vertrag gegen eine BAV gerechnet. Hierzu haben wir gleiche Zinssätze etc angneommen.
    Der Riester ist ersteinmal monatlich teurer als die BAV und bei der BAV kommt am Ende mehr raus, ABER die BAV wird anders versteuert als der Riester und wirkt sich schädlich auf die gesetzliche Rende aus, da das Bruttoeinkommen verringert wird und dadurch weniger Rentenpunkte generiert werden. Rechnet man beide Effekte gegen, dann kommen beide Anlagen auf nahezu den gleichen Wert.
    Hier muss aber folgendes hinterfragt werden:
    Gleiche Zinssätze? (Die Anlage der BAV wird meist durch den Arbeitgeber festgelegt und dies eher defensiv. Ich kann also im Riestervertrag vielleicht 1% mehr Rendite, was sich enorm auswirkt.)
    Flexibilität? (Bei der BAV komme ich nicht an das Geld ran. Den Riester kann ich ggf. kündigen und das Geld abzüglich der Zulagen [Zinsen der Zulagen bleiben beim Versicherten] und abzüglich der Steuervorteile herausnehmen. Zudem komme ich für eine Immobilie an mindestens 30% des Geldes als Einmalzahlung heran)


    Es muss sich also jeder selber überlegen, ob er lieber riestert oder eine BAV machen will. Von KLVs rate ich generell ab.
    Fongebunden wird auch immer interessanter, da die Einlage durch Riester z.B. eh garantiert ist und der Garantiezins bald gegen 0% tendiert. Da habe ich lieber die Chance auf mehr Rendite als mich mit 1% abspeisen zu lassen, zumal es für jeden Anlegertypen auch die passenden devensiven bis aggressiven Fonds gibt.
    Ich gehe gerne den Mittelweg mit dynamischen Mischfonds.

    So viel nun zu, Aufbau von Riester.
    Falls jemand Fragen zu den Zahlen hat, dann beantworte ich diese gerne.

    Viele Grüße

    Moe23617
     
  12. #11 Unregistriert, 07.11.2013
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    Hallo,

    EZB senkt Leitzins auf 0,25 Prozent - SPIEGEL ONLINE

    ->Flossen weg von Versicherungen und gemantelten Policen!
    Dein TG-Konto kannst Du dann so langsam auch mal kündigen - wohin mit dem Notgroschen, ich weiß es nicht!

    An der Börse sind sie spastisch geworden - das ist ein indirekter Zusammenhang...
     
  13. #12 AntiEuro, 09.11.2013
    AntiEuro

    AntiEuro Neuer Benutzer

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    Also ich bin selbstständig und muss sagen: Die Riester-Rente ist einfach nur ABZOCKE. Mehr kann und will ich dazu nun nicht sagen. Selbst unter Bankern ist sie sehr unbeliebt (abgesehen von der guten Provision für sie)
     
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  15. #13 Unregistriert, 09.11.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    grundsätzlich ist ein ivestiever Ansatz in der GRV nicht schlecht!
    So wie´s da derzeit läuft, ist es aber ein Abbild der Gesellschaft, bzw. der Politk der BRD, wie sie schon die ganze Zeit ist - korrupt, unseriös, assozial, egoman, einseitig leistungsorientiert und psycopatisch/anderweitig kaputt...
    In der BRD gibt´s viel zu viele Leute, die viel zu viel Kohle haben - so siehts aus...

    =>Dieses Land wird eine Revolution kassieren - eine Blutige!!
     
  16. #14 Unregistriert, 09.11.2013
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    Ergänzung:

    ...viel zu viele Leute UND Institutionen/Organisationen/"Systeme", die...
     
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