Steuern sparen mit Kindern

Dieses Thema im Forum "Finanzamt & Steuern" wurde erstellt von Unregistriert, 23.01.2013.

  1. #1 Unregistriert, 23.01.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    Sie sind eine Familie und suchen noch eine Möglichkeit, mehr Steuern zu sparen?
    Das gibt es tatsächlich:
    Wenn Sie in Namen des Kindes für das Kind Vermögen aufbauen, können Sie das von der Einkommenssteuer abziehen lassen, und zwar aktuell bis zu € 8.841,-/p.a.!

    Na, wenn das Nichts ist, weiß ich auch nicht...

    Schauen wir uns also mal an, was man da an günstigen Möglichkeiten hat:

    Comdirect Junior-Depot:
    comdirect bank Aktion: Junior Depot - bis zu 30 Euro Zuschuss plus attraktive Prämie
    Die Seite ist fast selbsterklärend. Wenn Sie das abschließen, bekommen Sie eine einmalige Prämie von 30€ auf einen Fondsparplan sowie eins von 3 möglichen Geschenken.
    Sie müssen nur schnell sein, denn diese Aktion ist limitiert bis zum 12.Februar 2013!
    Dieses Angebot gibt es zwar schon lange, aber wenn Sie mich fragen: Am 13.Februar wird es das Geschenk wahrscheinlich nicht mehr geben...
    Vorteile: Keinen Depotgebühr, keine Transaktionsgebühren auf einen Fondsparplan über KAG ab 25€/monatlich sowie ausgewählte ETF-Sparpläne (was ich nicht empfehle!), Beachte: Es gibt da neue Gebühren für ausl. Anteile!! Der Vermittler, der uns das so schön aufbereitet hat, gewährleistet zudem, daß KEIN Agio anfällt...
    Liste der anderen freien Vermittler: http://www.fondsshop-vergleich.de/PDF/Stiftung_Warentest_Liste_der_freien_Vermittler.pdf
    Wie viele das hier machen, müssen Sie selber rausfinden!

    DAB Junior-Sparplan:
    https://www.dab-bank.de/angebote-produkte/anlegen/sparplan/junior-depot.html
    Keine Prämie, kein Geschenk und ziemlich wenige Informationen.
    https://www.dab-bank.de/servicenavi...0092-File.File.FileRef.pdf/100614_plv_b2c.pdf
    Das ist das P/L-Verzeichnis - nach annähernd 5 Jahren Schwarz-Gelb kann ich nicht behaupten, daß ich es verstanden habe: Kosten die außerbörslich erworbenen Fodnsanteile jetzt gar nichts, oder ist die Basisgebühr der DAB in jedem Fall gebucht??? Die Fonds über KAG sind jedenfalls mit massig AA gesegnet und wirklich umfangreich ist die Liste nicht: https://www.dab-bank.de/angebote-produkte/anlegen/sparplan/fonds.html

    Das sind also Mögl., in Namen des Kindes anzulegen, und ihm zu gestatten, z.B. mit 18 oder bei Beginn eines Studiums etc. über den Ertrag zu verfügen.

    Eine weitere Mögl. besteht im Riester:
    DWS RiesterRente Premium (Riester-Rente (Zulagen-Rente)) » Vorteile
    Ein Riesterfondsparplan bietet bei langer Ansparzeit die besten Renditeaussichten - ein Kind mit 0Jahren hat wahrlich Zeit, Börsentiefs auszusitzen! Merke: In der Baisse stellt nur ein realisierter Kurs einen Verlust dar, da haltende Anleger die Anzahl(!) ihrer Bestandspapiere immer wahren...außerdem kaufen Sie in Tälern neue Anteile zu einem günstigen Kurs, heißt rel. mehr Papiere je Rate... - während des Sparens ist der Kurs gemäß der Average-Cost-Effect-Theorie sch...egal, brauchst nicht mal reinschauen... *aha*
    Leider können wir bei einem Sparplan nie vorhersehen, wie es on the long run laufen wird! Aber wir können sehen, welche praepositionalen Hemnisse es auf Assetebene gibt - hierbei kann ich es kurz machen: Die ReisterRentePremium von DWS bietet im Vgl. die progressivsten Bedingungen - der Großrechner im Keller der DB-Towers rechnet jede Nacht jedes Konto gemäß Marktlage in Abh. von der Restlaufzeit durch und trifft dabei die Entsheidung ob und wieviel in Rentenpapiere umgeschichtet wird. Der Prozess ist voll reversibel, sogar in der Auszahlphase sins rein theoretisch 100% Aktien möglich. Das Verfahren heißt I-CCPI und stellt ein individualisiertes Trendfolgemodell dar/leider. Troztdem läßt sich wohl einigermaßen spekulieren, daß der Scheißer bei einem Neugebohrenen bis 18Jährigen kaum umschichten wird - bei einer Restlaufzeit bis 67/69...
    Sobald das Kind erwachsen ist, kann es entscheiden, ob es weiter einen Fondsparplan haben möchte, oder ihm das zu riskant ist. Der Übertag ist bei Riester gesetzlich geregelt - kostet 50,51 "Entschädigung" bei DWS. Junge Leute können hier in der Förderung eine Rooky-Prämie von 200€ bekommen (z.B. Azubi oder mittelleicht arbeitender Student), also ist das schon gegessen. In Frage für ein 18/25-Jährigen käme insbesodnere auch ein Riesterwohnbauprogramm. Entscheidet das "Kind" hingegen, weiterzumachen, dreut bei Auszahlung die Rückstellung eines guten Teils für eine Leibrente ab 85stem, hier bei der Züricher. Dieses Arg läßt sich umschiffen: Einfach ab 50(?) in einen Banksparplan wechseln oder das Kapital für den Riesterwohnbau benutzen!
    Fördermöglichkeiten in der Steuererklärung der Eltern/Großeltern: € 2100,-/p.a.; zuzüglich werden auf Gewinne von Einzahlungen zw. 2100,- und 5000,-/p.a. nur hälftige Steuern fällig - in der Auszahlphase des Kindes als Rentner/pers. Satz dann. ->Vergleichen Sie das mit der Besteuerung eines privaten Fondsparplanes über die Abgeltungsteuer (25%+Soli+Reli. ...), und Sie sehen, wie güsntig Sie da wegkommen!!
    Wichtig: Die RRP hat sehr hohe Abschlußgebühren!
    Sie sehen, ja, daß AVL nicht Alles erstatten kann, da ein Teil der Zillmerierung beim Anbieter verbleibt.
    Daher benutzen wir den 5€-Trick:
    Mit 5€/monatlich abschließen in den Antragsformularen (über AVL) ->60€/p.a. Sockelbetrag; die Einzahlmodalitäten später über das Fax-Formular "Änderung monatlicher Zahlbetrag" anpassen. ->Auf die Differenz berechnet DWS zwar 5% AA, aber das Agio erstattet AVL ja zu 100%...
    Der Kickback kommt immer im Frühjahr eines Folgejahres aufs private Girokonto. Steuerpflichtige müssen das versteuern als "vorzeitiger Rentenbezug" *hörthört*, aber wir aktivieren dazu einfach den Freibetrag in Höhe von €102/p.a. aus der Z.44 der Anl. R. - einige Finanzämter sehen es auch nicht so eng -> zurecht, denn das hier sind Gebührenerstattungen (die man außerdem wiederanlegen kann!) und außerdem muß man für dsa Depot "16"€ zahlen...
    Ach so ja: Das Asset unterstützt ein zweites Faxformular namens "Einmalbetrag".
    Als Zahlmodus kommt nurmehr Lastschreibung in Frage - bisserl umständlich, aber geht. Auf den Formularen kann man übrigens auch Adress- und Bankverbindungsänderungen mitteilen, also Übernahme durch "das Kind" später kein Problem!
    Weiteres Bonbon: Der Vorsorgeedachfonds hier kostet nix extra - die Fonds-TER´s sind auf 1,5% gedeckelt/ das ist stark besser als bei anderen Dachfonds am Markt...

    Riesterrenten sind NICHT vorzeitig verfügbar! D.h. hier kann der junge Mensch nicht eben mal ran. Kündigen ohne Übertrag bedeutet Förderverlust...Jedoch: Zu Beginn der Auszahlphase dürfen 30% so entnomemmen werden und alles über den 2100,- (Einlage+Ertragsteil) komplett auch!



    Fondsauswahl: Also wir haben gesehen: Bei der Codi gehen nur Deutsche geschickt, DAB kostenmäßig und im Umfang sehr unflexibel.
    Da fällt als risiko"begrenzt" und immantent preiswert vor Allem der DWS Top Dividende auf. Er macht auf "sichere" Divindendentitel weltweit und thesauriert die ausschüttungsgleichen Erträge. Andere gute deutsche Weltfonds, wie z.B. der DJE Dividende+Substanz oder der Flossbach&Storch weisen zusätzlich eine giftige Performance-Fee aus (Stichwort Managerboni...). Alle guten Europafonds, die mir einfallen, sind Ausländer und auf einen deutschen Index würde ich nciht gehen, da das unnötige Einschränkungen bedeutet - gerade läuft die Börse in Frankfurt wie Sau, aber es weren auch weier andere Zeiten kommen, wo alles clever sein wird, außer dt. Aktien... Von daher: Breiter Index!
    Gut in dem Zusammenhang: Das Ankerinvestment im Vorsorgedachfonds der RRP ist auch der DWS Top Dividende...

    Fazit: € 5.000,- auf Riester für das Mädel und die restlichen 3.841,- auf einen Sparplan im Junior-Depot bei der Comdirect. Die Sache gilt bei jedem Kind neu! Sie sehen: Massig Mögl., Steuern zu sparen.
    Die Jungen selber bekomen als erstes eine steuerliche Nichtveranlagungsbescheinigung beantragt (beim Finanzamt), so daß das von der Seite OK geht - die Besteuerung beim Kinde erfolgt hier bei Allem nur im Ertragsanteil und 8004,-/p.a. sind frei wie die Vögelein...

    "So viel Moos für die Kinder?"
    ->Später vererben Sie doch sowiso an sie - also ziehen Sie das teilweise vor und sparen Steuern dabei - bei 2 Kinder: Zusätzlich mehr als 17.000,- vom Steuerbrutto weg!! Das lohnt sich direkt!!
    Bei der Erbschafts- udn Schenkugnssteuer kann es später bloß schlimmer werden - denken Sie als Anleger bloß an die Abschmelzung des Freistellungsvolumens über die letzten Jahrzehnte...

    *Cheeerio*
     
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