Strompreise steigen ab dem 01. April 2013 um mehr als 10%

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft Börsen und Märkte" wurde erstellt von Keller, 29.01.2013.

  1. Keller

    Keller Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    in Zeiten wo es denen Menschen wirtschaftlich schlecht geht kommen die Energie- und Wasserversorger mit größeren Preissteigerungen. Dies ist wieder mal der Fall. Die Menschen haben derzeit ohnehin größere wirtschaftliche Probleme und müssen zusehen wie sie die noch größer werdenden Finanzlöcher stopfen können und dann kommen die Versorger und erhöhen die Preise für Strom, Gas und Wasser nicht unerheblich. Preissteigerungen von mehr als 10%.

    Das macht die ohnehin schwierige Situation der Menschen noch schwieriger. Woher sollen nun die Menschen diesen Mehrbelastung decken?

    Da bleibt die berühmte Lösung, die immer wieder von den schlauen Politikern vorgeschlagen werden. Nämlich, sparen und wieder sparen. Aber wenn gespart wird, dann geht der Verbrauch zurück und die Versorger beklagen sich über zu wenig Umsatz und dann erhöhen sie erneut die Preise. Ist das die wahre Lösung?

    Müssen die großen Konzerne immer auf lasten der Bürger größer werden?

    Müssen RWE, EON,EvBW noch größer werden? Irgendwann werden sie es aber auch spüren, wenn sie vorher nicht nach Ausland gewandert sind...

    Was meint Ihr dazu?

    Gruß
    Keller
     
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  3. #2 Herkes, 23.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2013
    Herkes

    Herkes Neuer Benutzer

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    Hallo
    Das sind doch alles Folgen einer guten Lobbyistenpolitik der normale Bürger wird weiter ausgepresst wo es nur machbar ist.Man muss sich nur mal die Mühe machen zahlenmäßig die zu leistende Belastung der normalen Bürger augenscheinlich auf zulisten.Da wird der ganze Sumpf schnell sichtbar wobei gestern grad die Meldung kam das in Hessen noch schnell vor der Wahl zahlreiche hochbezahlte Staatsbeamte sich eine für mich als normalen Bürger eine ungerechtfertigte Besoldungserhöhung gönnten. Das ist für mich eigentlich nicht mehr glaubwürdig um an die Wahlurne zu laufen
    Stromsparmäßig ist mein machbarer Weg schon am Ende alles was ging wurde ab geschaltet aber gebracht hats finanzell im eignen familieren Haushaltsplan letzendlich wenig da andere Belastungen deutlich steigen aber das Einkommen nicht mehr mit einbringt
     
  4. Lisa

    Lisa Erfahrener Benutzer

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    DU hast Recht Herkes,

    wenn man bedenkt welche Investitionen diese Energieversorger so alles tätigen dann ist doch anzunehmen, dass die Kassen überfüllt sind und sie nicht mehr wissen wohin mit den überschüssigen Geldern.

    Protzige Hochhäuser, sinnlose Sponsoring oder sonstige nicht nachvollziehbare Ausgaben sind ein deutlicher Beweis für überfüllte Kassen. Dass diese Unternehmen noch hingehen und die Preise für Energieträger deutlich anheben ist für mich nicht mehr als Ausbeute.

    Anhebung der Energiepreise bedeutet gleichzeitig auch Anhebung alle anderen Preise. Denn schließlich hängt alles von der Energie ab.

    Es ist unverantwortlich von den Energieversorgern mit der Zukunft der Menschen zu spekulieren!

    Gruß
    Lisa
     
  5. #4 janina, 11.09.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.09.2013
    janina

    janina Gesperrt

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    Hey,

    ich sehe ebenfalls ein erhebliches Stromproblem in Deutschland. Auch wenn der Anteil regenerativer Energien stetig steigt, bleibt das Problem mit der Verteilung und der Einspeisung in die Netze. Es ist zwar schön und gut, dass die Eeg dafür sorgt, das vor allem erneuerbare Energien in die Netze eingespeist wird, aber das nutzt nichts, wenn die Verteilung immernoch mangelhaft ist. Im Norden Deutschlands wird mithilfe der Windkraft so viel Energie hergestellt, dass dieser bereits in den Süden geleitet werden könnte. Allerdings stehen die Netze dafür nicht zur Verfügung...
    Auch die Tatsache das nur rund 35 % des Strompreises die eigentliche Stromerzeugung kostet, ist für mich schon alles aussagend. Auch wenn man die 20% Netznutzung mit einbezieht, sind es trotzdem nur 55%. Der Rest sind Steuern und EEG-Umlagen.
    Das einzig Gute ist, dass man den Stromverbrauch auch teilweise steuerlich absetzen kann. Zum Beispiel, wenn man ein Arbeitszimmer bei sich zu Hause benötigt. Dann kann man nämlich bis 1.250 EUR Aufwendungen für ein Arbeitszimmer im Jahr gegenüber dem Finanzamt geltend machen, so dass man wenigstens ein wenig Steuern sparen kann.
    Allerdings ist das wohl ein schwacher Trost bei den Strompreisen...

    Lg,

    Janina
     
  6. Roger

    Roger Benutzer

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    Dass man in einem derartigen Maßstab die Strompreise zu erhöhen gedenkt und wie im allgemeinen mit den Themen Energie und Energiepolitik umgegangen wird, ist für mich eines der größten Probleme in Deutschland, über dass sich einmal alle Bürger Gedanken machen sollten, insbesondere mit Hinblick auf die Wahlen.

    Um kurzfristig Kosten zu sparen, hilft es zumindest Anbieter zu wechseln und sich eher kleine Anbieter als die großen zu suchen, denke ich.
     
  7. #6 rolfmarco, 16.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 24.09.2013
    rolfmarco

    rolfmarco Gesperrt

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    @keller nunja es ist nunmal so, dass der Strommarkt privatisiert worden ist und wenn etwas privatisiert wird, sollte ja eigentlich die Konkurrenz steigen. Für uns Verbraucher heißt dies, dass bei höherer Konkurrenz entweder mehr Diversifikation am Produkt ensteht ( Also verschiedene Produkte, was bei Strom schwer möglich ist) oder nunmal günstigere Strompreise aufgrund von Preiskämpfen der verschiedenen Unternehmen. Dies sind die Möglichkeiten aus wirtschaftlicher Sicht. Warum also ist es dann nicht so?
    Ein Wort: Preisabsprachen! Es ist kein Geheimnis, dass es in der Vergangenheit Preisabsprachen bei den großen Stromversorgern gegeben hat.
    Ob dies immernoch der Fall ist, weiß man nicht, aber auszuschließen ist, das definitiv nicht.
    @ Lisa Die Kassen sind seit geraumer Zeit gut gefüllt und das nicht zuletzt wegen uns!
    @ Janina Die EEG Umlage ist zwingend notwendig für den Energiewechsel zu erneuerbaren Energien. Ohne die EEG Umlage ist es nicht möglich erneuerbare Energien großflächig einzuführen, da diese zurzeit nicht wettbewerbsfähig sind. Hier dass man den Stromverbrauch steuerlich absetzen kann, war auch bereits vor der Preiserhöhung möglich! Also ist dies nicht wirklich ein neuer Vorteil.

    Lg
     
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  9. #7 kerstinmeg, 19.12.2013
    kerstinmeg

    kerstinmeg Benutzer

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    Hi

    Ich gebe dir größtenteils Recht, Probleme und Verantwortung sind natürlich mit in der Politik zu suchen, die den großen Energiekonzernen zu viel Spielraum lässt. Aber, und das ist ein wesentlicher Punkt, den ich in diese Diskussion mit einbringen möchte, jeder Einzelne von uns ist auch mit Schuld an dieser Entwicklung, und darauf wird gerne vergessen. Es ist einfach leichter und angenehmer, alles auf die Politik oder die Energiekonzerne zu schieben, ohne dass ich diese jetzt in Schutz nehmen möchte.

    Es ist eine erwiesene Tatsache, dass in den letzten 10 - 15 Jahren der Energieverbrauch im deutschen Haushalt im Durchschnitt "nicht" gesunken ist, sondern eher noch leicht ansteigt. Wir haben einen relativ hohen Verbrauch mit 3500 Kilowattstunden, trotz energieeffizienter Geräte, die sich etabliert haben; diese Geräte verbrauchen etwa 2 Drittel bis 3 Viertel weniger Strom als die alten Geräte, wie kann also der Energieverbrauch so konstant hoch sein?
    Die Antwort ist simple. Zum einen prassen wir gerne, mit Warmwasser, Elektrogeräten usw. (es gibt übrigens zig Quellen im Haushalt, wo man ganz leicht Strom sparen könnte), zum anderen ist das berüchtigte Stand-By dafür verantwortlich. Dazu auch eine erschreckende Bilanz: Der Stand-By Stromverbrauch in Deutschland sorgt dafür, dass 2 Atomkraftwerke ein Jahr lang rund um die Uhr Strom erzeugen müssen, für nichts. Das freut die Energiekonzerne, sorgt aber auch dafür, dass der Verbrauch weiter ansteigt und dass auch, nicht zuletzt auf Grund von Engpässen und Ausbauarbeiten im Bereich der Stromerzeugung, die Preise steigen. Wir sind mitverantwortlich, dessen muss man sich bewusst werden und etwas dagegen unternehmen. Wer interessiert ist, diese Zahlen habe ich mir nicht eben mal aus dem Hut gezaubert - gibt dazu einen guten Beitrag, den ich gelesen habe, der im Übrigen auch sehr viele Quellen und Informationen liefert, die beim Erkennen von Stromfressern hilfreich sind und auch zeigen, wo und wie man im Haushalt schnell und einfach Strom sparen kann - hier die Quelle.

    Es wird für die Zukunft wesentlich und entscheidend sein, dass hier ein breiter Konsens entsteht, dass wirklich jeder erkennt, dass wir mit Strom prassen, dass wir hier einsparen können und müssen (was sich ja doppelt bezahlt macht) und vor allem dass wir auch darauf achten, woher der Strom bezogen wird. So lange wir im privaten nicht kollektiv Änderungen vornehmen, werden Politik und Energiekonzerne am Status Quo nichts ändern und die Preise werden weiter steigen.

    mfg
     
  10. #8 leecurtis, 09.02.2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.09.2014
    leecurtis

    leecurtis Gesperrt

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    Ich habe im letzten Jahr auch feststellen müssen, dass die Preise für den Strom leider deutlich angestiegen sind, mittlerweile verursacht das schon ein ganz schönes Loch im Budget. Da überlegt man sich schon einmal eventuell den Stromanbieter zu vergleichen und zu wechseln. Ich habe aber nun auf gelesen, dass der Preis im Schnitt bei 20 Cent pro KwH liegt, womit ich doch noch im Durchschnitt liegen würde.

    Wie sieht das denn bei euch aus? Wie sind die KwH Preise bei eurem Anbieter?
     
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