Trendwende: Mehr Lehrstellen als Bewerber auf Lehrstellenmarkt

Dieses Thema im Forum "Arbeit & Arbeitgeber" wurde erstellt von Newsmaster, 08.05.2012.

  1. #1 Newsmaster, 08.05.2012
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    Die Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt haben sich gedreht. Nach FOCUS-Informationen gibt es erstmals mehr Lehrstellen als Bewerber. Viele Betriebe sind deshalb bereit, ihre Anforderungen zu senken.
    Nach einer Übersicht der Bundesagentur für Arbeit ist die Relation in Baden-Württemberg und in Bayern für Bewerber besonders gut: In Baden-Württemberg standen im April 51 000 gemeldete Bewerber rund 62 000 gemeldeten Ausbildungsstellen gegenüber. In Bayern gab es 81 000 Ausbildungsstellen für 68 000 Bewerber. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Sachsen, Thüringen und Schleswig-Holstein gab es mehr Stellen als Bewerber.

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  3. #2 Unregistriert, 08.05.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    bei den Lehrstellen ist die Perspektive entscheidend!
    Es gibt auch viele Lehrprofile, die in ein ausgesrpchenes Prekariat führen - z.B.
    - Friseuse -> 5€ Stundenlohn...
    - wenig besser steht der Metzger, der auch drastisch abgestürzt ist
    - Koch -> ca. 900€ Monatsbrutto; die einzige Chancen hier was zu werden, sind Sternekoch oder es ins Fernsehen zu schaffen. Viele bewerben sich auch als Schiffskoch auf Kreuzfahrtschiffen (wo man auch gut und flink sein muß) oder machen sich eben mit einer Gststätte selbständig - mit wechselndem Erfolg...
    - im Prizip der ganze Lebensmittelbereich; also wenn Drogerien vor Ort sagen, sie bekommen nicht genug Lehrlinge für Drogist, muß ich sagen: Das wundert mich eher wenig...!

    Neben der quantität gibt es alsoa auch die berühmte Qualität.
    Abgesehen davon gibt es ein Quartil an Jugendlichen, die faktisch nicht genommen werden!
    Speziell in den Fabriken, wo es zunehmend zu einer neuerlichen Ideologisierung auf Arbeitgeberseite kommt (das wird langsam wieder so, wie im 19.Jhdt, wo die gemäßigte SPD eine illegale Untergrundorganisation war...), wo alles "Aufrühertum" und nicht extrem demütige Bewerbervolk inzwischen faktisch diskriminiert wird. Krank sein, gewerkscahftliche Initiative oder Schwäzen am Arbeitsplatz: Huhu, der fliegt gleich raus!
    Die heutige Jugend ist in Teilen aber wesentlich emanzipierter (aufmüpfig würden die AG sagen). Insofern kollidieren da heute Kulturen!
    Die AG sind heute in Wirklichkeit extrem unflexibel und total auf dem Ehrgeiz-Trip. RenditeRenditeRendite. Belange der Belegschaft? Pah: Ar...lecken! Wer aufmuckt, kriegt eine Abmahnung.
    Inzwischen muß man aber fairerweise sagen, daß die AG, speziell vom Metall weiß ich es halt, mehr für benachteiligte Jugendliche tun, da bewegen sie sich. Das passt aber auch bloß ins Profil: Diese Jungen sind schön demütig und extrem dankbar...
     
  4. TorX

    TorX Gast

    Stimmt aber nicht ganz. Ich komme aus Bayern und ich finde keine Lehrstelle. Überall bekomme ich nur Absagen. Habe mittlere Reife mit einem Schnitt von 2,2 aber das ist wohl nicht gut genug.
     
  5. #4 manuelh, 26.11.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.11.2012
    manuelh

    manuelh Neuer Benutzer

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    War gerade erst auf einem interessanten Seminar zu diesem Thema, ist also immer noch aktuelle, daher greife ich es nochmal auf. In den meisten Branchen war dem Ausbildungsmarkt relativ leergefegt, da gilt es aus Ausbilder schnell zu sein. TorX, deine Situation müsste man individuell beurteilen, aber grundsätzlich beurteile ich die Chancen auf eine Ausbildung gerade recht gut.
    Würde mich mal interessieren, wie andere das sehen.

    LG
     
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Thema: Trendwende: Mehr Lehrstellen als Bewerber auf Lehrstellenmarkt
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