Was ist Geld? Seit wann gibt es Geld?

Dieses Thema im Forum "Währungen - Zertifikate - Derivate" wurde erstellt von Gast, 27.05.2012.

  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo,

    Ich bin mir auch sicher, dass es euch genauso ergeht, wie mir, wenn ihr den Begriff Geld hört. Es bedeutet für mich Macht und Status. Aber was Geld eigentlich ist, ist mir und un allen nicht so bewußt.

    Aber wir meinen zu wissen, was Geld ist. Was versteht Ihr, wenn Ihr ans Geld denkt? Was bedeutet Geld im tiefsten Sinne für euch?

    Gruß
     
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  3. marco

    marco Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    Hier eine prägnannte Erläuterung des Geldes aus Wiki:


    Begehrte Güter wie Getreide, Muscheln, Kaurischnecken, Silber oder Gold wurden in der Vergangenheit als Zwischentauschmittel eingesetzt, hatten also eine Geldfunktion.

    Waren solche Güter allgemein geschätzt und in beschränkter aber ausreichender Menge verfügbar und nicht verderblich, konnten sie zu allgemein akzeptierten Tausch- und Zahlungsmitteln werden.

    Man spricht hier von Warengeld. Das Warengeld bestand entweder aus Naturgegenständen (Naturalgeld), Schmuckstücken (Schmuckgeld) oder allgemeinen Gebrauchs- und Nutzgegenständen sowie Nutztieren.

    Im Mittelalter gab es insbesondere im slawischen und skandinavischen Ostseeraum ausgeprägte Gewichtsgeldwirtschaften.

    Das Kennzeichen des Gewichtsgeldes ist es, nicht nach Anzahl oder Nennwert getauscht zu werden, sondern nach Gewicht. Insbesondere Silber und andere Metalle dienten als Gewichtsgeld.

    Dabei wurden oft nach Gewichtsbedarf zerteilte Barren, Schmuckstücke oder auswärtige Münzen eingesetzt.

    Auch die Münzen wurden hier allein nach Gewicht gehandelt. Käufer und Verkäufer bestimmten das maßgebliche Gewicht durch Doppelwägung.


    Als weitere Form des Geldes entstand Kreditgeld, bei dem eine Forderung gegenüber einem Schuldner dazu genutzt wird, um Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.

    Heutiges, von Geschäfts- und Zentralbanken geschaffenes Geld ist Kreditgeld und stellt eine Forderung gegenüber der jeweiligen Bank dar.


    Unter dem Goldstandard des Deutschen Kaiserreiches war die Währungseinheit Goldmark dadurch definiert, dass 2790 Goldmark dem Wert von einem Kilogramm Feingold entsprachen.


    Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierten in vielen Ländern Währungsstandards, die den Geldwert in den verwendeten Währungseinheiten als Wert einer feststehenden Menge des Edelmetalls Gold oder Silber definierten.

    Dies war häufig mit der Prägung und dem Umlauf von Kurantmünzen verbunden. Andere Zahlungsmittel wurden in der Regel vom jeweiligen Emittenten auf Verlangen in Kurantmünzen getauscht, deren Edelmetallmenge dem Nennwert der eingetauschten Zahlungsmittel entsprach.


    In den meisten Ländern dominierten zunächst Silberstandards.


    Preise wurden in den jeweiligen, durch Silbermengen definierten Währungseinheiten angegeben. Im täglichen Zahlungsverkehr fanden sowohl Silberkurantmünzen als auch Scheidemünzen Verwendung.

    Während dieser Zeit umlaufende Goldmünzen hatten einen Kurs zum Silberkurantgeld, der auf den Kurszetteln der Börsenplätze ablesbar war. Goldmünzen hatten im Binnenland die Funktion von „Sondergeld“ bei der Bezahlung „höchstwertiger“ Güter und dienten als Handelsmünzen zur Bezahlung von Handelspartnern aus dem Ausland.


    Die meisten Industriestaaten wechselten im 19. Jahrhundert zu einem Goldstandard. In Deutschland waren Banknoten zum Teil durch Gold, zum Teil durch gute Handelswechsel mit einer Fälligkeit von höchstens drei Monaten gedeckt.

    Banknoten der Reichsbank, Reichskassenscheine und Scheidemünzen wurden auf Verlangen bei den Reichsbank(haupt)kassen in Währungsgoldmünzen eingetauscht. Deutsche Privatbanken mit eigener Notenemission tauschten ebenfalls auf Verlangen von ihnen in Umlauf gebrachte Banknoten in Goldmünzen.

    Auf Grund der vor dem Ersten Weltkrieg herrschenden stabilen Währungsverhältnisse bestanden in Deutschland im täglichen Geldverkehr keine Kursunterschiede zwischen Gold-, Papier, Scheide- und Buchgeld.

    Auch war diese Zeit durch weitgehend stabile Wechselkurse zwischen den Goldstandardländern geprägt.

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verzichteten die meisten Staaten auf einen Währungsstandard.

    Gruß
     
  4. Korman

    Korman Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    für mich bedeutet Geld macht. Macht bedeutet für mich Befriedigung. Befriedigung aber bedeutet für mich Suche nach etwas Neuem.

    Die Suche nach etwas Neuem ist Neugier. Und gerade Neugier unterscheidet den Menschen vom Tier.

    Gruß
     
  5. Ubama

    Ubama Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    Geld bedeutet nicht nur Macht, sondern auch das Instrument der Regierung und Führung. Geld haben bedeutet heutzutage alles haben. Wenn wir alles aufzählen, was mit Geld so bekommen und machen können, dann bleibt nicht viel übrig.

    Geld an sich ist ja nur ein Instrument. Aber die Kraft und Macht des Geldes ist unerschöpflich.

    Gruß
     
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