Was ist mit AFA-Abschreibung gemeintt?

Dieses Thema im Forum "Rund um Baufinanzierung" wurde erstellt von Gast, 03.07.2011.

  1. Gast

    Gast Gast

    Ich habe vor mir eine Kapitalanlage zu kaufen.

    Es handelt sich um eine Mehrfamilienhaus mit 5 Wohnungen in einem Vorort von Dortmund. Das Objekt ist aus dem Beginn des 20. Jahrhundert wurde aber in den letzten Jahren gründlich saniert und steht unter Denkmalschutz.

    Der Makler erzählt schmackhaft, dass man aufgrund des Denkmalschutzes eine erhöhte AFA-Abschreibung erzielen könne.

    Ich habe mich nicht bei ihm nach dieser Art Abschreibung erkundigt aber ich weiß es nicht, was es auf sich habe.
    Kann mir jemand dies erklären

    Danke
     
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  3. Tobias

    Tobias Erfahrener Benutzer

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    Afa Erläuterung

    Also hier habe ich eine allgemeine Erläuterung der AfA:

    Wird ein Wirtschaftsgut des Anlagevermögens zur Erzielung von Einkünften eingesetzt, verursachen die Anschaffungskosten oder Herstellungskosten des Wirtschaftsguts keine Vermögensminderung des Steuerpflichtigen.

    Das erworbene Wirtschaftsgut tritt lediglich an die Stelle des Kassenbestandes oder des Bankguthabens, mit welchem das neue Wirtschaftsgut erworben oder hergestellt wurde. Diese Ersetzung tritt sowohl bei der Erzielung von Gewinneinkünften als auch bei der Erzielung von Überschusseinkünften ein.

    Handelt es sich bei dem angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgut des Anlagevermögens um ein abnutzbares Wirtschaftsgut, so stellt zwar nicht die Anschaffung oder die Herstellung, aber die Abnutzung des Wirtschaftsgutes eine durch die Erzielung von Einkünften veranlasste Vermögensminderung des Steuerpflichtigen dar, da der Abnutzung im Vermögen des Steuerpflichtigen kein gleichwertiges Äquivalent entgegentritt. Solche Abnutzungen sind dem Grunde nach Betriebsausgaben oder Werbungskosten. „Abgesetzt“ werden kann jedes Jahr der Teil der Kosten, der sich bei einer
    Verteilung auf die voraussichtliche Nutzungsdauer als Jahresbetrag ergibt.

    Die Wertminderung verringert die Einkünfte, die wiederum Grundlage des zu versteuernden Einkommens sind.


    Für normale Objekte beträgt die Abschreibung 2%. Aber bei Denkmalschutzobjekte kann dieser Satz bis auf 10% steigen. D.h., wenn der Kaufpreis 200.000€ beträgt, dann wird hier der Grundstückswert von z.B.50.000€ abgezogen und von dem restlichen 150.000€ kann man jedes Jahr bis zu 15.000€ von den Steuern absetzen.
     
  4. Keller

    Keller Erfahrener Benutzer

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    Wann ist ein Objekt ein Denkmalschutzobjekt?

    Wird dies beim verkauf bekannt gegeben?

    Auf was muss man bei solchen Objekten beachten.

    Welche Verpflichtungen geht man ein und was darf und kann man mit diesen Objekten machen? Wie lange ist dann die Abschreibung.

    Bei Normalen Objekten dauert die Abschreibung 50 Jahre je 2%.

    Wenn man bei Denkmalschutzobjekte 10% abschreibt dann dürfte man ja nach der Milchmädchenrechnung nur 10 Jahre lang abschreiben?

    Oder ist meine Rechnung falsch?

    Danke für die Infos im Voraus.
     
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