Was sind ETF´s?

Dieses Thema im Forum "Börsen Know-how" wurde erstellt von Gumpert, 28.01.2011.

  1. #1 Gumpert, 28.01.2011
    Gumpert

    Gumpert Gast

    Ich hab jetzt schon öfter den Begriff ETF´s gelesen, was ist das? Ein Aktienfond?
     
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  3. #2 Andreas65, 05.01.2013
    Andreas65

    Andreas65 Gast

  4. #3 Unregistriert, 05.01.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Schöne naive Welt...

    Hallo,

    ETF - Exchange Traded Funds:
    Ein normaler Aktien-Fonds, bzw. dessen Managment betreibt irgendeine Aktienanalyse/es gibt die untersheidlichsten Ansätze. Aus dem quantitativen Feld beispielsweise kommt die Einteilung der Aktien im Räume/Märkte, Größenabteilungen usw.
    Z.B. sind im DAX 30 die gleichlautende Zahl der größten deuschten Kompamien gelsitet...Es gibt weitere wie Tech-DAX, M-DAX usw.
    Auf der Eben Stoxx-Europa gibt es nicht diese Eintracht, sondern konklurrierende MSCI´s, dasgleihe läßt sich von >world< sagen...
    Der ETF hat kein Manament sondern kauft in Normalfall computergestützt, sekündlich überarbeitet einen best. MSCI, man ist also in dem "Sektor" in den `ganzen Markt´ investiert. Jedenfalls ist das der Fall bei der sog. >Full Replication< - wer z.B. "einen DAX" kaufen möchte kann das beim `IShares DAX ETF´ sehr wohl tun.

    ETF sind ca. 2005(?) entwickelt worden und haben gerade in Deutschland ab 2008 - vor der Einführung der Abgeltungssteuer- eine große Rolle einnehmen können.
    Die Idee: Wenn ich nicht sicher sein kann, daß ein aktives Managment langfristig die Form oben halten kann und da immer wieder Abwechlungen an der Spitze gibt, ich mein Depot wegen dem Altbestandsschutz aber nicht mehr verändern kann, kaufe ich doch einfach hier billig den ganzen Markt.
    ETF kosten in der TER gemittelt irgendwas wie 0,5%...

    In spezielleren Märkten, die schwerer handelbare Titel enthalten, wird hingegen in Wahrheit häufig das >Sampling< benutzt. -> Das kennen Sie ein bisschen aus dem Radio/TV - Musik gibt´s viel aber da läuft dann dafür eine "Hitparade" oder halt die angesagten Beats...

    Eine dritte Marotte ist der >Replizierende Kauf< (ab hier wird es dann etwas komplexer...):
    Dieser ETF kauft also Indexpapiere (->wo er die hernimmt, ist übrigens nicht immer klar - Stichwort: OTC-Handel...!), darf diese aber Verleihen!! *auch Du meine Güte!*
    Das Leih-Geschäft enthält eine Sicherheitsvereinbarung und der ETF bekommt eine Leihgebühr, mit der der Wertverlauf für die Kunden etwas aufgehellt werden kann - und die KAG (bei ETF meist Banken, bzw. deren Töchter...) selber auch einen hübschen Schnitt zu realisieren trachtet...
    Die Gefahr hier bsteht daraus, daß die hintelegte Sicherheit bei einer Pleite(...)nicht schnell genug verflüssigt werden kann, bzw. nur gegen Abschlag... Sie brauchen eine Zahl? -> Der Marktführer ISahres verleiht durchschnittlich 20% der Bestände.

    Jetzt kommts dann langsam...:
    Also die Börsenkinder sind ja cool, gell... die sind schon so lange dabei und eigentlich muß man die Werte gar nicht mehr richtig kaufen(...), sondern man kann in einem schnellen Geschäft auch nur so tun, als hätte man diese Werte. Strukturell ist das dann eine 1A-Wette..., Stichwörter: Put-Option, Leerverkauf, CFD, andere derivate Finanzgschäfte...
    ->Ein Swap-ETF benutzt einen sog. >Basket<. Und zwar der wird gleich beim Swap-Partner gebildet, der ETF schickt gleich Blanko das Geld rüber...
    Z.B. bei dem DAX ETF wäre es aus steuerlichen Gründen(...) besser, man besäße stattdesen japanische Titel bzw. einen "Wechsel" auf solche Papiere. ETF firmiert also als DAX, aber die Mutterbank(...) hat im >Basket< in Wahrheit Mikado drin...
    Marktgeschehen: Der DAX springt im Zeitraum um 4%, Japan macht aber gleichzeitig nur 2%...
    ->der Swappartner muß 2% löhnen. Läuft es andersru, muß der Fonds zahlen...
    => hier handelt es sich einwasndfrei um hochspekulative Wettgeschäfte, das hat nichts mehr mit dem klassichen Anegen in Fonds zu tun.
    Eine gesetzliche Anforderung gebrenzt diese Swap-Geschäfte im Fonds auf 10% von den Anlegergeldern.
    Deshalb haben die Kinder was noch "besseres" entwickelt...

    Die Eskalationsstufe:
    Der ganze Fonds besteht aus einem einzigen Swap (das wird übrigens mit "o" und hartem "p" gesprochen)!
    Es wird kein Geld überweisen, sondern der Fonds hat bei der Mami einen "Kredit". Diese verspricht das Geld zurückzuzahlen...Aus gesetzlichen Bestimmungen heraus müssen Sicherheiten hinterlegt werden.
    Hier hält also letztendlich gar niemand mehr irgendwelche echten Aktien, sondern diese Leute sind `the Masters of Paperwork´...
    "Das ist bestimmt ganz speziell..."
    ->Nein, diese Situation finden Sie regelmäßig schon bei db-x-trackers, einem der wenigen deutschen Anbieter von ETF, vor!! Bei der DB sieht es speziell so aus, daß der Fonds rel. schnell auf die Sicherheiten zurgreifen kann; woraus diese aber effektiv bestehen, kann auch der Anleger bei einer anderen ETF-KAG nicht einsehen, bzw. falls das dennoch erläutert wird, haben Sie viell. die Schwierigkeiten, sich von der Subtanz dieser anderen Wertpapiere(...) so rasch einen objektiven Begriff zu machen!

    Kritiker sehen hier außerdem das Szenario, das prinzipiell nicht ausgeschlossen werden kann, daß die Bank(...) halt solche Fonds auflegen läßt, bzw. diese später dazu mißbraucht, "Bad Papers" oder auch Papier aus dem Eigenbestand der Bank, die aus sonstigen Gründen und temporären Unpässlichekeiten nicht (mehr) gehandelt werden können, zu entsorgen und flüssige Mittel zu beschaffen. Z.B. auch situativ - nur kurz mal - aber imemr wieder - ach das ist aber geschickt - Gott sei Dank haben wir die Politik im Griff und außerdem blickt sowiso niemand durch, was wie hier treiben, wir sind "to big to fail", wir sind systemrelevant und unverzichtbar...



    =>=>Nichts ist wie es scheint! Es ist so wie eigentlich immer: Du bist klein, unwissend und gutgläubig. DIE sitzen am Hebel! Wenn Du verlierst, interessiert das NIEMAND in dem Geschäft; die machen IHRE Deals mit Deinem Geld und werden reich dabei. Das was man da rasugeholt hat an Gehalt, Mangerboni und Prämien für "Checker of the year" , gehört nicht mehr zur Insolvenzmasse...
    Das Assetfeld der ETF ist in en letzten Jahren brutal pervertiert wordern - Sie schauen dem Moloch mal wieder direkt in sein zynisches Antlitz und die Fratze sollte Sie erschrecken (->Selbsttest)!!!
    Diese Bankmanager sind ja nicht so wie Du und Ich...

    Die Vielzahl an Personen, die 2008 hier eine vermeintlich ruhige Marina angesteuert haben (und dabei auch ein bisschen hochmütig waren...), sind in Wahrheit im Maul des Löwen gelandet und heute intensiv zu bedauern! *tear4you*

    Generelle Kritik: Der ETF folgt immer "dem Index", d.h. wenn der brutal runter geht, heißt´s im ETF bloß; anschnallen, wir gehen mit! Ein aktives Fondsmanagment hingegen kann durch Titelauswahl auch in einer schlechten Umgebung versuchen, den Markt zu schlagen und es gibt Fonds, die das - nicht ohne jeden Erfolg - schon seit längerer Zeit tatsächlich tun. *value is top*
     
  5. #4 Unregistriert, 05.01.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Ach so ja:

    risikobezogen sind Sie mir so einem Investment wie einem Swap-ETF ganz klar in der Chance/Risikoklasse 5 gelandet. Wer eigentlich in 3 oder 4 anlegen möchte, kann diese schlimmen Verhältnisse eigentlich nicht bei sich tolerieren - das ist in Wahrheit HOCHSPEKULATIV - genausogut könnten Sie Ihr Geld auf die Pferderennbahn bringen!
     
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