Wie wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Dieses Thema im Forum "Berufsunfähigkeitsversicherung" wurde erstellt von Unregistriert, 24.03.2011.

  1. #1 Unregistriert, 24.03.2011
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    Ist es denn wirklich sinnvoll und notwendig heutzutage eine BU abzuschliessen?
     
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  3. #2 MulleWupp, 24.03.2011
    MulleWupp

    MulleWupp Erfahrener Benutzer

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    Mit einem Wort: JA!!

    Genauer: Im Berufsleben zählt die BU als wichtigste Versicherung überhaupt, weil mit ihr abgesichert wird, dass man eine Rente bekommt, wenn man nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Wichtig ist dabei, dass im Versicherungsvertrag bzw. den Versicherungsbedingungen auf die "abstrakte Verweisung" verzichtet wird. Genauere Details dazu bitte selbst ergooglen, da dies hier zu weit führen würde. Bevor du in ein Beratungsgespräch gehst, schau Dir, wenn du Interesse hast, einen Vergleichsrechner an, um einen Eindruck davon zu bekommen, was dich eine BU-Versicherung kosten würde. Wichtig ist auch, die BU-Rente in einer angemessenen Höhe anzusetzen, um den Lebensstandard halten zu können.

    Ich sage es noch einmal: Im Berufsleben ist die BU-Versicherung die Wichtigste, die man haben kann.

    Viele Grüße
     
  4. #3 Marianne, 18.04.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.05.2013
    Marianne

    Marianne Neuer Benutzer

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    Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, wollte ich mal fragen, wie wichtig es ist, als Beamte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen?
    Eine gute Freundin von mir möchte Lehrerin werden und denkt nun darüber nach. Generell kenne ich mich ganz gut mit einer BU-Versicherung aus, aber für beamte bin ich da nicht so sicher. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen?
    Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen solange man noch nicht mit der Ausbildung fertig ist.
    Ansonsten bekommt man z.B. als Lehrer oftmals eine automatische Absage ab einem bestimmten Alter. Es ist wohl so, dass als Lehrer nur wenige Personen es bis zur normalen Pension schaffen, essei denn sie haben eine Führungsposition inne und Unterrichten so nicht in der vollen Zeit.
    Der Beruf des Lehrers ist z.B. sehr anspruchvoll, auch wenn viele immer sagen, dass Beamte nur auf der faulen Haut sitzen. Denke ich das es als lehrer doch sinnvoll ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Auch eine Dienstunfähigkeitsversicherung erscheint in meinen Augen sinnvoll.
    Was meint ihr dazu?
    Ich habe mal einen Test mit verschiedenen BU-Versicherungen auf ... gemacht und war von dem Ergebnis ziemlich überrascht. Falls ihr diesen Test auch mal macht würde mich das Ergebnis sehr interessieren!
    Vielleicht wisst ihr ja noch was ich meiner Freundin empfehlen kann bzgl. Berufsunfähigkeitsversicherung und Dienstunfähigkeitsversicherung?

    Vielen Dank für eure Hilfe!!

    Marianne
     
  5. cx 7

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    Ein Beamter wird nicht berufsunfähig, sondern dienstunfähig. DU-versicherungen mit speziellen DU-Klauseln bieten nur ganz wenige Gesellschaften an.
    Jeder Beamte bekommt im Falle der DU eine Mindestversorgung von rd 15oo.- mtl ausbezahlt. Diese Versorgung steigt mit zunehmenden Alter ab Mitte 40 nach oben. Wenn man davon ausgeht, was ein A14er Netto hat, ist die Lücke bei DU ziemlich groß.

    Wichtig: Keine BU abschließen, sondern eine Gesellschaft mit DU wählen, da hier die 50%-Regelung nicht gilt. Nicht jeder der du wird, ist auch automatisch bu. Die genaue Definition ist in der Beamtenversorgung geregelt.
     
  6. #5 Unregistriert, 30.04.2013
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    Unregistriert Gast

    wuerden denn von den 1500 euro monatlich noch steuern abgehen ?
     
  7. cx 7

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    Klar, abzüglich Versorgungsfreibetrag ganz normal nach Steuertabelle.
     
  8. #7 charlotte_ffm, 15.05.2013
    charlotte_ffm

    charlotte_ffm Neuer Benutzer

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    Ich hab mir das auch schon einige Male überlegt ob eine Berufsunfähigkeitversicherung sinnvoll oder eben nicht ist. Und ich muss zugeben, ich weiss es einfach nicht. Auf der einen Seite wirklich praktisch, falls wirklich mal was ist. Auf der anderen Seite gibts auch immer andere Möglichkeiten noch und vllt sogar eine neue Chance was ganz anderes dann auszuprobieren. Schwierige Sache. Ich würde das wohl letztendlich an den Kosten einer solchen Versicherung abhängig machen.
     
  9. #8 Unregistriert, 15.05.2013
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    Hallo,

    die Frage bemessen wir ganz einfach am Preis!
    In dem Feld wird nämlich gruppiert nach Berufsgruppen - das geht von bezahlbar bis sauteuer; die meisten Gesellschaften fahren eine 4er-Einteilung!
    Achten Sie auch auf die langfristige Inflation. Also wenn Sie heute mit 500€ ganz lo-profile hinkommen, geht das in 2020 bereits sicher nicht mehr und 2040 sind viell. 1000€ das, was heute 500€ sind (oder noch schlimmer!).
    Vermeiden Sie in jedem Fall die Klausel >abstrakte Verweisung<!
    Dann sind wir also zwangsläufig im Premiumsegment.
    Dann ist es so, daß heute kaum noch eine Gesellschaft in dem Feld auf §163 VersG. verzichtet, das ist die nachträgliche Anhebung Ihrer Prämie...!
    Das ist nämlich so: 1 von 4 Detuschen wird mal berufsunfähig. Im Kommen sind gerade auch psychische Belastungen. Je mehr das wird, desto unattraktiver wird das für die Versicherungswirtschaft, die natürlich genauso profitorientiert arbeite, wie alle Branchen...
    Dumm nur wenn Sie da 10, 20 Jahre lang abgedrückt haben und dann entscheiden, daß Sie rauskündigen - weil das einfach zu teuer geworden ist über die Zeit. Davon haben Sie dann nachher nämlich nix, außer dasß Sie lange gezahlt haben!
     
  10. #9 MISTER, 27.05.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.05.2013
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    Kurz und knapp...Ja, Ja, Ja. Ich hatte in meinem Bekanntenkreis jemand der BU wurde und leider keine hatte. Ich musste hier leider direkt miterleben was es heisst wenn der Staat einen alleine lässt. Er hat logischerweise keine Einnahmequelle mehr und bekommt vom Staat lediglich ca. 600 €...BRUTTO!

    Das war für mich der Hallo Wach Effekt. Hab sofort was abgeschlossen. Ich denke viele haben halt aufgrund der Komplexität von Versicherungen da keine Lust drauf oder zu viel Respekt davor. Ich kann nur jedem raten was abzuschließen. Im Ernstfall bist du dafür mehr als dankbar. Ich hab mich damals hier informiert. Dort gibt es wichtige Infos.

    Grüße
     
  11. cx 7

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    Da geb ich dir Recht. Aber achtet bitte auf eines: beantwortet die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß!!!

    In den 21 Jahren Praxis haben etliche meiner Kunden mit der bei mir abgeschlossenen BU/DU ihren Lebensstandard einigermaßen halten, nachdem sie ihren Job nicht mehr ausüben konnten. Sie hatten das Glück eine DU/BU zu haben.

    Allerdings kenne ich auch die Kehrseite: Einigen meiner Kunden wurde die Leistung verwehrt. Grund waren falsche bzw unvollständige Angaben zum Gesundheitszustand. Klar, man vergisst auch einiges unbewußt. Dies ist immer dann schlimm, wenn eine Kausalität mit der verschwiegenen/vergessenen Krankheit zur Ursache der BU/DU hergestellt werden kann. Dies heißt dann: Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Anzeigepflichtverletzung.

    Und oftmals wird auch dann der Vermittler ein Fall für die Justiz: Denn oftmals wird zum Verschweigen/Nichtangeben von Daten geraten. Wenn dies eine zweite Person bei Gespräch bezeugen kann, schauts schlecht aus für den Vermittler. Und im Fall der Fälle wird gelogen dass sich die Balken biegen. Also ich kenne schon einige Kollegen, die auf der Straße sitzen, weil die Richterin den Kunden mehr gelaubt hat als dem Vermittler.
     
  12. #11 Chris007, 28.05.2013
    Chris007

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    Auf jeden Fall. Auch in Berufen im Büro. Da denkt man zwar immer, was soll mir passieren, aber wie oft sind auch psychische Leiden Grund für eine Berufsunfähigkeit. Meines Erachtens gibt es auch BU Versicherungen, wo du noch ein wenig für die spätere Rente beiseite legst. Da weiß ich aber nicht, wie sinnvoll das ist. Aber das Geld ist dann nicht ganz weg. :)
     
  13. cx 7

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    Klar kann man eine BU mit Rententarifen o.ä. kombinieren:

    Der Vorteil: beide Bausteine sind im Leistungsfall BU nicht mehr beitragspflichtig.
    Der Nachteil: du kannst Kombiversicherungen nicht als Vorsorgeaufwendungen deklarieren. Geht nur mit einer eigenständigen BU.
     
  14. #13 Bernhard123, 19.07.2013
    Bernhard123

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    Vielleicht wäre es ganz gut zu wissen inwieweit sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung von einer Dienstunfähigkeitsversicherung unterscheidet.
    Dazu stellt man sich die Frage wann man berufsunfähig oder dienstunfähig ist.

    Berufsunfähig: Wenn die Person aufgrund einer Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls die Tätigkeit nicht mehr ausüben kann. Angegeben ist eine Unfähigkeit der Tätigkeit von 50%. Wie genau das gehandhabt wird, müsste man nochmal bei Experten nachfragen.

    Dienstunfähig: Wenn ein Beamter aufgrund eines körperlichen Gebrechens oder Schwäche der "Kräfte" dienstunfähig ist. Bei einem ärztlichen Gutachten kann der Beamte in den Ruhezustand versetzt werden. Eine besondere Regelung hierbei besteht darin, dass der Beamte auch freigestellt wird, wenn dieser min 3 Monate aus Krankheitsgründen nicht zum Dienst erscheinen kann und es absehbar ist, dass er innerhalb weiterer 6 Monate dienstunfähig bleibt.

    Beide Versicherungen sind in meinen Augen nicht nötig, da diese sich in den Leistungen stark überschneiden.

    LG
     
  15. cx 7

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    Wichtig hierbei ist folgendes:
    Wenn man dienstunfähig ist, heißt dies noch lange nicht, dass man auch berufsunfähig ist, denn die 50% müssen bei DU nicht erreicht werden. Wenn nun Beamte lediglich eine BU haben, könnte es passieren, dass diese überhaupt nicht bezahlt, wenn ein Beamter seine Entlassurkunde bekommt. Auch wird bei einer DU der VN nicht nochmals zum Arzt geschickt, aber bei einer BU ist dies immer der Fall, und auch nachuntersuchungen müssen durchgeführt werden.

    Deshalb: Jeder Beamte sollte unbedingt eine DU, bzw eine spezielle DU abschließen, damit er im Leistungsfall zu seiner Mindestversorgung auch noch seine private Rente problemlos erhält.
     
  16. hansii

    hansii Neuer Benutzer

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    Danke für die ganzen Infos da scheint es ja eine Menge an Sachen zu geben die man falsch machen kann!
     
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  18. #16 mellihemp, 26.03.2014
    mellihemp

    mellihemp Neuer Benutzer

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    Deshalb solltest du dir dringend den Rat eines Versicherungs- bzw. Finanzberaters einholen. Einen Berater in deiner Nähe findest du auf WhoFinance, inklusive der Bewertungen von Kunden.
     
  19. cx 7

    cx 7 Erfahrener Benutzer

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    Lachhaft, das Gros der Bewertungen ist genauso gefaket wie überall im Inet. Such dir eine alteingesessene Agentur einer namhaften Gesellschaft, bei der niemand einen "Titel" wie Vermögens-Finanzberater hat. Da bist dann richtig!
     
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