Wie wird ein Aktienfond gemanaged?

Dieses Thema im Forum "Aktien" wurde erstellt von Unregistriert, 23.01.2012.

  1. #1 Unregistriert, 23.01.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Gibt es denn bei einem Aktienfond verschiedene Möglichkeiten wie dieser gemanaged werden kann, wenn ja welche Möglichkeiten gibt es denn da? Hab mal was von aktiv und passiv gehört, ist das richtig?
     
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  3. #2 Unregistriert, 24.01.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    also Stile in aktiven Fonds gibts soviele wie Bäume im Schwarzwald...
    Hier die Wichtigsten:
    -Quantitativ 1 -> der Markt zeigt die Figur xyz, jetzt passiert gleich das und das, d.h. Branche bcd ist jetzt richtig!
    -Quantitativ 2 -> die größten Firmen aller Länder, gewichtet nach ihrem BSP, dazu ein Scale-Mix bezüglich Cap-Size.
    -Quantitaiv3 -> Topdown und Buttom up, also Land x bekommt 3%, jetzt schauen wir mal rein, was für Firmen es da gibt und wuie die Sektorengewichtung aussieht...
    -Tendfolge -> alles ist ein einziges Gesetzt von logischen Abfolgen.
    -Wachstumsstrategie/Growth -> Diese Branche ist gut, diese Firma da macht alles richtig, hat eine super Substanz - wir kaufen das und lassen es liegen, bis es was bringt, kommt garantiert früher oder später...
    -Value -> Der Computer sagt, daß dies die am unterbewertetste Firma in dem Sektor ist. Ihr KGV ist spitze, das KBV unterstreicht die Analsyse. Los jetzt, 10Mio Stück für uns!
    -Dividende -> die 10 sind in Europa diejeingen Firmen, die in den letzten 10 Jahren die höchste Dividende ausgeschüttet haben, das sind alles auch große Fische, schau mal...
    -Bluechips -> eine Sonderform, die sich mit verschiedenen vorherigen Konzepten kombinieren läßt; diese Firmen sind soo wichtig in ihrer Branche, ohne die geht doch gar nichts - wenn die floppen, kannst Du gleich aus dem Fenster hopsen...
    -totalReturn -> best. statistisch-algorhytmischer Ansatz, um Verluste zu vermeiden. Erfolg sei dahingestellt.
    -diverse andere
     
  4. #3 Unregistriert, 24.01.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Aber diese Bluechipsfonds sind dann auch die Fonds die schweineteuer sind oder?

    Auf welchen Stil sollte man denn setzen, wenn man mit wenig Einsatz einen hohen Ertrag erzielen will?
     
  5. #4 Unregistriert, 24.01.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    das kann man so nicht sagen. Der Anteilspreis eines Fonds hängt erst mal von der Teilung ab, dann natürlich von der Wertentwicklung.
    Die Gebühren sind abhängig von den Ansprüchen des Managments. Die meisten Kosten werden ausgewiesen in der TER, die anteilig täglich dem Fondervermögen entnommen wird. eine Richtgröße dabei sind 1,5%. Das beinhaltet ca. 0,4 Bestandsprovision, die sich Depotbank und freier Vermittler teilen. Bei Hausbanken haben Sie theoretisch Anspruch auf Erstattung der BP, zumal wenn Sie Ausgabeaufshalg bezahlen mußten, aber dazu werden Sie die Bank in den meisten Fällen verklagen müssen...
    Eine weitere Gebühr besteht aus der sog. `PerformanceFee´. Das ist eine zusätzliche Erfolgsprämie für das Managment bei Schlagen des Marktes, also Kursverlauf des Fonds besser als der Kursverlauf des Reverenzindexes. Problem: Der Vergleichsindex ist ziemlich beliebig und auch nur wenige dieser Fonds nutzen eine sog. high-water-mark, so daß die Erfolgsgebühr also nur fällig wird, wenn ein neues all time high entsteht. Im Klartext: Die meisten PF´s können auch fällig werden, wenn der Kurs sinkt...Ein Richtwert dafür sind 10% des "Besser", es können aber auch 15 oder 20% sein.
    Gerade die Fondskonzerne der Hausbanken sind auch gut dabei bei dieser neuen Abzocke (z.B. UnionInvestments), dazu aber auch viele andere Fonds, z.B. auch der Fondsboutiquen (z.B. Carmignac Investissement, DJE Dividende&Substanz u.a.m.) .
    Angeblich soll es jetzt neue Verkaufsunterlagen geben, wo schnell ersichtlich wird, wie es da steht, aber da ich selbst schon lange nicht mehr in mein Bestandsdepot reingeschaut habe, kann ich den Gehalt dieser neuen Infosheets nicht beurteilen.
    Im großen Verkaufsprospekt müssen die Kosten in jedem Fall ausgewiesen werden.

    Erwähnenwert bei Kosten sind durchaus auch die Steuern. Seit 2009 gibt es 25% Abgeltung+Soli+Reli. Das haut also hübsch rein . 1/4 + x ist futsch! Die Steuer wird im wesentlichen relevant bei der Veräußerung, daneben werden jedoch auch Ausschüttungen erfasst.
    Eine Besodnerheit besteht bei ausländisch-thesurierenden Fonds. Ein Thesaurierer legt die auschüttungsgleichen Erträge direkt wieder an weil das dt. Amt hier keine Handhabe hat, geschieht das ohne Steuerabfuhr (es seind enn dieses Ausland kennt eine Quellensteuer...). Steuerpflichtig sind Sie aber trotzdem, wesewegen Sie hier eine ausführliche Anlage KAP abgeben müssen. Gute Fodnsbanken machen eine ausführliche Steuerbescheinigung, wo sie nur doch die Beträge in die Stuerformulare übernehmen müssen. Ein nebenproblem kann sein, daß speziell ausländische Fonds andere Rechnungsjahre haben und der zugang der Bescheinigung ziemlich auf sich warten lassen kann. In dem fall gehen Sie auf ihr Finanzamt selbständig zu und erklären, daß Sie noch ciht abgeben können, weil Belege jedoch nicht eingetroffen sind, das ist dann kein Problem!
    Die Steuer zahlen Sie hier also separat, bzw. können sie verrechnen mit Ihren sonstigen Erstattungen, sowiso haben Sie die Freistellungsoption auf immerhin 801€ (das Doppelte bei gemeinsamer Veranlagung).
    Der Vorteil: Eine Dividende belastet stest den Kurs - klar, woher soll eine AG die Mörderkohle sonst auch nehmen?! Bei einem inländischen Thesaurierer sorgt die Steuer also stest für eine Kursbelastung, während der ausländische Thesaurierer hier Netto für Brutto geht und Langzeit(Vorsorge)sparern einen Vorteil bietet.
    Die Nationalität eines Fonds wird in der ISIN sichtbar, dt. Fonds haben vorne ein DE. LU ist Luxemburg, GB England, FR Frankreich, RI = Republic of Ire; um mal ein paar Gängige zu nennen.

    Vorteile Fonds:
    -günstig und kleinteilig erwerbbar über freie Vermittler/Fondsbank.
    -breite Diversifikation des Anlagebetrages in der Assetklasse wowie mehr oder weniger professionelles Managment.
    -Bestand stellt Sondervermögen dar, das bei einer möglcihen Insolvenz der KAG oder der depotführenden Stelle gschützt ist. Bei einem insolventen Vermittler können Sie einfach einen anderen wählen.
    Die wichtigsten Fondsbanken in Deutschland:
    -Ebase -> Das Klasik Depot (einzige Empfehlung!) ist rel. teuer, beinhaltet jedoch schon die Mögl. des VL-Sparens ohne weiterer Kosten.
    -FFB -> Das Depot ist preiswerter, im FondsSuperMarkt sogar kostenlos, dafür hat die Bank letzhin Gebühren für Fondskauf/-verkauf sowie -Tausch eingeführt...
    -FODB -> Depot nicht ganz preiswert, 21€(?) für bis 3 Fonds, 42€(?) bei mehr Fonds, allerdings Erstattung bei freien Vermittlern bei ab 20.000,- Bestand (Ebase ab 25.000,-) und VL-Plan zwar neuerdings genauso teuer, wie bei FFB, aber Belastung erst am Ende der 7 Jahre (FFB laufende Kostenentnahme).

    http://www.test.de/filestore/defaul...pe=file&id=freiefondsvermittler&filetype=file
    Das ist die Liste der freien Vermittler von Finanztest aus 2008. Es mag seither geringfügige Bewegungen gegeben haben.
    Fondsshop-/Fondsvermittler-Vergleich, Fondsbanken-Vergleich, Fondsdiscount, 100 % Fondsrabatt, kostenfreies Fondsdepot, Fonds-Treueprämie.Übersicht Liste
    Diese Seite, wo der Link hinterlegt ist, weist auf noch ein paar andere Depotkombis hin.
     
  6. #5 Unregistriert, 24.01.2012
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Also wenn man das so liest könnte man ja glatt glauben, das man draufzahlt wenn man einen Aktienfond wählt. Ich bin mir jetzt ehrlich gesagt nicht mehr so sicher ob dies das richtige für mich ist.
     
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