Woher kennt das Finanzamt mein Einkommen?

Dieses Thema im Forum "Finanzamt & Steuern" wurde erstellt von Kypra, 19.05.2013.

  1. Kypra

    Kypra Neuer Benutzer

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    Hallo,
    ich habe eine Frage bezüglich des Finanzamts.
    Ich habe mich kürzlich als freiberufliche Künstlerin selbstständig gemacht, ich stelle Schmuckstücke her und verkaufe sie.
    Woher weiß das Finanzamt nun, wie viel ich damit verdiene?
    Meine Einkünfte sind hauptächlich auf PayPal, da die meisten meiner Kunden in Amerika sind, auf dem Bankkonto tut sich also fast gar nichts. Ich muss keine Rechnungen schreiben, also tue ich es auch nicht, ich habe nur die Verkaufsbestätigungen im Mail-Postfach. Hin und wieder verkaufe ich auch andere Dinge mit einem privaten Account auf Ebay, was nichts mit der Selbstständigkeit oder meinen Einkünften zu tun hat, sondern lediglich Dinge sind, die ich nicht mehr brauche, das Geld wird aber auch größtenteils auf PayPal überwiesen.
    Wie genau läuft das mit der Steuererklärung also ab? Will das Finanzamt Belege für meine Einkünfte? Was wollen die sehen, und wie wird differenziert?
    Das sind vermutlich ziemlich dämliche Fragen, entschuldigung dafür, aber diese ganze Buchhaltungs- und Finanzamtssache ist noch ein Buch mit sieben Siegel für mich.
     
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  3. #2 Unregistriert, 19.05.2013
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    Unregistriert Gast

    Hallo,

    wenn Sie dsa regelmäßg machen und es der Abischt dinet, Gewinne zu erzielen, müssen Sie nun mind. ein Kleingewerbe anmelden. ->das ist leicht...
    Außerdem können Sie schonmal einen Crash-Kurs in Buchhaltung absolvieren (ihre IHK weiß mehr...) - srry, aber wenn das steuerlich virulent wird, müssen Sie regelkonform arbeiten! Sie wollen schleißlich nicht irgendwann im Knast landen, oder?
     
  4. Kypra

    Kypra Neuer Benutzer

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    Kleingewerbe? Wieso das?
    Als Künstler muss man doch kein Kleingewerbe gründen, sondern man ist freiberuflich.
    Ich habe auch eine Steuernummer und alles. Und was die Buchhaltung angeht, muss/sollte ein Freiberufler doch nur eine simple Gegenüberstellung erstellen, eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung, und das tue ich. Das kann doch aber kaum als Beleg für das Finanzamt dienen, die wollen doch bestimmt wissen, ob meine Zahlen stimmen, oder?
     
  5. #4 Unregistriert, 19.05.2013
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,


    rein technisch ist Schmuckproduktion keine Kunst, sondern ein Handwerk. Wenn Sie Schmuck produzieren und mit Gewinnerzielungsabsicht veräußern, benötigen Sie langfristig eine Firma...
    So lange das einen kleinen Rahmen hat, genügt eine Kleingewerbebescheinigung! ->das ist ganz leicht!

    Als ersten Schritt sollten Sie auf jeden Fall saubere Rechnungen ausweisen und diese gründlich verwalten.
    Beachten Sie außerdem, daß Sie für Schmuck Mehrwertsteuer ausweisen müssen!
    Sollten Sie selbst doch mal böse steuerpflichtig werden, wäre es gut, Sie könnten Ihre Ausgaben gegenrechnen...
    Ansonsten gilt: Was Sie nicht dokumentieren MÜSSEN, kann auch niemand von Ihnen verlangen. Aber das was verlangt wird, müssen Sie dokumentieren, sprich beweisen können.
    Möglicherweise produzieren Sie im Moment nicht so viel. Daher sollten Sie sich aber, so lange die Zeit dafür da ist, darauf vorbereiten, verwaltungstechnisch später alles richtig machen zu können!
    Wann etwas Hobby ist und wann es existenzrelevant wird, müssen Sie selber einschätzen - aber den ersten Übergang markieren Sie sicherlich mit einem Kleingewerbe.
    =>Das Finanzamt kann Ihnen auch 10 Jahre hintendrein Ärger machen. D.h. Schwierigkeiten, die Sie im Moment nicht haben, sind ev. bloß aufgeschoben. Bei was Sie sich nciht erwischen lassen sollten, ist Schwarzproduktion...
     
  6. Nobbie

    Nobbie Neuer Benutzer

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    Dem kann ich nur zustimmen.
     
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