Kein Ende der Griechenlandkrise

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moses

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Griechenland steckt immer noch in der Schuldenkrise und zu allem Überfluss erzielt die Regierung bei den Verhandlungen keine Einigung mit der Euro-Gruppe. So wird die Kritik an Griechenland immer stärker. Dies zurecht?

Vor allem Merkel und Sarkozy sind mit der Geduld für Athen am Ende und fordern ein Sonderkonto für griechische Staatseinnahmen. Ist diese Forderung gut oder sollte man der griechischen Regierung doch noch ein wenig Zeit bei den Verhandlungen einräumen?
 
aldo

aldo

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Hallo, Moses

die Griechen stehen auf der Positio des Verlierers.

Was nützen schon Proteste?

Das Land hat alle Bedingungen des IWF und der restlichen EU-Ländern akzeptiert und kann nicht mehr aus den Krallen dieser Mächte.

Die wirtschaftliche Entwicklung verschlechtert sich von Tag zu Tag.

Jeden Tag kommen neue Hiobsbotschaften.

Die Bevölkerung ist geängstigt.

Die Reichen haben schon längst ihr Geld nach Ausland transferiert.

Investitionen kommen keine mehr ins Land.

Die Touristen sind auch unsicher und wissen gar nicht ob sie im Land noch so empfangen werden, wie dies einst der Fall gewesen war.

Die Fluggesellschaft ist am Boden.

Da fragt man sich, was es noch nützt gegen die Polizei zu protestieren.

Wer soll noch im land etwas umwälzen?

Es gibt keine eigenmächtige Regierung mehr im Land.

Das Land kann die Krisen, wenn schon überhaupt, nur durch Aussitzen bewältigen.

Gruß
 
marco

marco

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Hallo,

die Löhne sollen für 3 Jahre eingefroren, 15.000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes entlassen werden.

Das sind einige Sanktionen der EU - Finanzminister gegen Griechenland für die in Aussicht gestellten 130 Milliarden €.

Das wird den Griechen gar nicht gelegen sein. Aber man bekommt halt nichts umsonst.

Sie werden erneut auf die Strassen gehen um zu demonstrieren.

Aber bringt das etwas?

Nein, nichts.

Die Griechen müssen lernen mit solchen bitteren Wahrheiten umzugehen.

Was nützt es wenn an Strassen demoliert, Bankscheiben mit Steinen bewirft, die Polizisten angreift?

Nichts und wieder Nichts.

Sie müssen lernen sich einzufügen und arbeiten um das Land wieder aus der Krise zu holen.

Durch Randale und Vandalismus ist noch kein Land gerettet worden.

Jahrelang haben sie auf Kosten der anderen EU-Ländern gelebt und jetzt ist Zeit aufzuwachen um zu erkennen, dass die anderen nicht immer etwas umsonst geben.

Wenn die Griechen nicht aufwachen und die Ernst der Lage nicht erkennen, dann müssen sie tatsächlich ein Teil ihres Landes verkaufen.

Wo möglich an die Türken.

Die Türken warten schon in Warteposition!

Gruß
 
Keller

Keller

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Hallo,

die Regierung hat so eben alle Forderungen der EU hinsichtlich der Sparmaßnahmen in Griechenland akzeptiert.

Zuvor wurden heftige Diskussionen im Parlament zwischen den Mitgliedern der Regierungsparteien und der Opposition geführt.

Nach 7 Stunden wurden jedoch den sämtlichen Forderungen der EU und der IWF zugestimmt.

Somit dürfte der Ausschüttung der nächsten Rate in Höhe von 8 Milliarden nichts mehr im Wege stehen.

Gruß
 
G

Gast

Sie sollen arbeiten gehen statt zu protestieren

Hi,

Ich verstehe die Aufregung dieser Menschen nicht.

Sie sind ständig am protestieren. Ist doch klar, dass das Land nicht aus der Krise kommt.

Wenn man nicht arbeitet dann schafft man auch nichts.

Sie sollen lieber arbeiten gehen, statt zu protestieren.

Man kann ja nicht die 365 Tage im Jahr protestieren.

Ein mal sollen sie sich zu Ruhe setzen und anschließend arbeiten gehen.

Dann werden sie sehen, dass es langsam aber sicher weider Bergauf geht.

Gruß an alle aber nicht an die Griechen.

Faule sollte man nicht grüßen.

Denn sie verdienen es nicht.
 
Durman

Durman

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Hallo,

heute haben die Griechen erneut heftig demonstriert und die Strassen demoliert, während im Parlament über die Sparmaßnahmen diskutiert wurde.

IWF und die EU haben ihre Forderungen im griechischem Parlament durchgesetzt, trotz der heftigen Demonstration vor dem Parlament.

Es wurden dutzende Demonstranten verletzt und zahlreiche Festnahmen wurden vorgenommen.

So wie es aussiecht, wird das land in den nächsten Wochen und Monaten nicht zur Ruhe kommen.

Gruß
 
J

janoppeln

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Ja, es steht nicht gut um Griechenland. Auch die Sparmaßnahmen sorgen für großen Unmut in der Bevölkerung. Dies sorgt wiederrum für starke Schwankungen bei den Aktienmarkten. Es schadet also nicht nur Griechenland sondern auch der Weltwirtschaft.
Doch wie sollen die politischen Akteure diese Versäumnisse die über jahrzehnte angehäuft wurden, begegnen? Das geldpolitische Instrument (zentralbankgesteuert) liegt nun Frankfurt und muss die Finanzstabilität waren und kann auf eizelne Nationen nur begrenzt entgegenkommen. Dazu kommt, dass die Angst auf den Märkten die Zinsen für weitere Staaten in die Höhe treibt. Dies gefährdert die gesamte Euroregion, wei der schnellste Weg aus der Krise geldpolitische Aktivitäten wären.
Ein weiteres Problem ist das wirtschaftliche Gefälle zwischen den Staaten. Während es den einen (z.B. Deutschland) gut geht bekommen die anderen Staaten (z.B. Spanien) immer mehr unter Druck und müssen höhere Zinsen für die Refinanzierung ausgeben.
 
rudi

rudi

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Hallo,
Hi,

Janoppeln hat es sehr trefflich geschildert.

Schwache Länder und Starke Länder zusammen, das geht nicht gut.

Das würde so aussehen, als würde ich an einem Sportwagen 3 gute und einen schlechten Reifen montiere.

Die Guten können bis 300 km/ aushalten.

Aber der schlechte ist dermaßen in Unwucht, dass er ab 80 schon anfängt zu vibrieren und da hat man keinen Spaß an den anderen dreien.

Es war ein vorschnelle Entscheidung alle Länder in die EU aufzunehmen und den Euro ohne irgend welche Kriterien bei den meisten Ländern einzuführen.

Das Kind liegt aber mittlerweile im Brunnen.

Wie holen wir es wieder heraus, ohne es zu verletzen gar zu töten.

Danke
 
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