Pflicht zur Gebäudeversicherung in Baden-Württemberg?

Diskutiere Pflicht zur Gebäudeversicherung in Baden-Württemberg? im Gebäudeversicherung Forum im Bereich Versicherungen; Hallo, wir werden uns in Baden-Württemberg ein Haus kaufen da ich dort hinversetzt werde. Nun hat mir aber ein neuer Arbeitskollege aus diesem...
H

Hansemann

Hallo,

wir werden uns in Baden-Württemberg ein Haus kaufen da ich dort hinversetzt werde. Nun hat mir aber ein neuer Arbeitskollege aus diesem Bundesland gesagt das in BW die Pflicht zur Gebäudeversicherung herrscht. Stimmt das denn? Kann man dort nicht selbst entscheiden ob man eine Gebäudeversicherung nimmt oder nicht? Hoffe ihr könnt mir helfen.
 
F

FairSicherer

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111
Wenn das Haus finanziert wird wird die Bank mindestens eine Brandversicherung verlangen. Den Rest kann man optional versichern. Das ist auch nicht nur in BaWü so. Mfg Fairsicherer
 
U

Unregistriert

Hallo,

also ich empfehle jedem Grundeigentümer dringend die Versicherung gegen Feuer, (Leistungs)Wasserschäden, Blitzeinschlag sowie die Basisregelungen des "Wetterschutzes"!

Zusätzlich: Eine Gebäudehaftpflicht alias Eiszapfen_von_der_Dachrinne...-Police.

Billigste Anbieter für GHpfl._2012 (Jahresbeitrag!):
Einfamilenhaus: 23€/5Mio Deckung; 26€/10Mio Deckung.
Zwei...: 38€ für 15Mio(!).
Mehr...: 46€ für 3Mio ; 51€ für 5Mio. ; für 52€ kann man bei einem 3.Anbieter hier eine durchaus belastbare Deckung für Bauvorhaben auf dem Grundstück inklusive bekommen; hier eine 10Mio Deckung zu installieren, wird hingegen stets teuer!
Eigentümergemeinschaft: Beim 1. Besten für Mehr... noch preiswerter, hier auch bei 5 Mio. Bester; eine noch höhere Deckung von 8Mille/geschädigte Einzelperson gibt´s hier immerhin für 62€!
Unbebaute Grundstücke: 17€ für 1200m² und 5 Mio. (Konkurrent mit 18€ und Bonusstaffel); Bebauung im belastbaren Bereich inklusive aber drastisch teurer...

Die GHfpl. ist also nicht teuer. Wenn dem Postboten aber ein brechender Eiszapfen (oder irgendwas Anderes von Ihrem Dach das berühmte Genick bricht, sind Sie Millionär - Schuldenmillionario!

Öltank: Sofern oberidisch, können Sie das bei einer sehr guten pr.Hfpl. sogar kostenneutral mitversichert bekommen, manchmal sogar bis 5000l. Bei einer unterirdischen Anlage benötigen Sie jedoch zwingend die sog. GewässerschadenHpfl.!

Die gibt´s auch "billig" - sobald aus Ihrem Tank nämlich Öl aussickert und das Grundwasser der Gemeinde (und der ganzen Region...) verseucht, sind Sie Millionär - Schuldenmillionario!

Merke: Die eigenen 4 Wände haben schon gewisse Vorteile, vor Allem wenn man es sich leicht leisten kann...Aber es gibt auch weitergehende Belastungen!!
Als Hausbesitzer bist Du ruckzuck in 3Teufel´s Küchen...

"Und Einbrecher?"
->Da brauchen Sie dann eine gute Hausratvers. und die sind nicht ganz so billig.

"Braucht man denn eine PrivatHpfl.?"
->Ja, unbedingt - So eine habe jetzt sogar ICH! Für Singles ist das manchmal auch nicht teuer, vor allem wenn Sie einen kleinen Selbstbehalt mitinstallieren. Tip: Die Unterschiede sind auch hier groß!


Literaturtip: Finanztest 02, 05 sowie 09/2012!
 
U

Unregistriert

wenn man das haus aber selbst bewohnt dann greift auch die eigene private haftpflicht.

und es besteht keine generelle pflicht, wird jedoch bei banken verlangt wenn diese finanzieren. zudem ist es einfach ratsam. kabelbrand ist schnell passiert und dann steht man dumm da.
 
C

cx 7

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Stimmt genau. Ein selbstbewohntes EFH ist über die PH abgesichert.

Eine Wohngebäudeversicherung inkl aller Gefahren ist ein MUSS für jeden Hausbesitzer. Für 150-300 Euro pro Jahr sicherst hier den Gegenwert von vlt 300tsd ab. Also nie überlegen, sondern unbedingt abschließen!
 
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monisure

um himmels willen, so günstig ist die gebäudeversichernug für ein haus? ich dachte da muss man 2-3 tausend euro im jahr abdrücken.
 
M

monisure

ja worauf kommt das denn an wie teuer die gebäudeversicherung ist??? spielt da das alter vom haus eine grosse rolle?
 
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cx 7

Erfahrener Benutzer
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Im Süden!
Ne, die kostet nicht mehr. Außer du bewohnst ne Villa mit 500qm oder hast ein Haus mit Strohdach. Abhängig ist das Ganze natürlich auch von der Lage, da gibts Einstufungen und auch vom Berufsbild. Nicht eingeschlossen sind Elementarschäden, die kommen dazu.
Aber ein normales Haus mit 160qm ist nicht teurer als max 180-300.- p.a, je nach Versicherer.

In BAWÜ gehst zur WGV, außer du bist im ÖD. da gibts günstige Spezialversicherer.

Das Hausalter spielt zumeist keine Rolle, ist aber je nach Versicherer unterschiedlich. Für Neubauten gibts manchmal zusätzlich Rabatte. Ansonsten geht es nur nach QM-Wohnfläche und Lage und Bauweise. Reetdächer-Häuser sind natürlich teurer, bei manchen Versicherern auch Holzhäuser.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
U

Unregistriert

Hallo,

300,- sind schon zuviel! Finanztet listet sehr gute Angebote bei 200-250€ - das ist ein bundesweiter Mixpreis für das Modellhaus*
Der billigste Ort ist faktisch Bad Schandau, Münsterer müssen das Meiste zahlen - wenn Sie da bei sich daheim Bedenken haben, gehen Sie zu Medien (Standart oder Komfort), Dollerup (Plus) oder Grundeigentümer (Schutz 60), die machen bundesweit sehr ähnliche bzw. identische Preise in dieser Diskriminante.

Eine bestimmte Rolle spielt schon auch der Preis im Neuzustand! Da gibt´s eine gewisse Nivelierungsmethode mit dem Versicherungswert, den die Immo im Jahr 1914 gehabt hätte).

Nicht mitversichert hier:
bei Brand: Reine Verformung; Sengschäden weil Sie ein Raucher sind; Kurzschlüsse in E-Kreisen ohne Brandwirkung
-bei Blitz: Kurzschuß/Überspannung in E-Geräten, die nicht unmittelbar beeinschlagt wurden - das kann man geg. gegen kalkulierbaren Aufpreis mitversichern und klingt nicht sehr unnötig!!
-Explosion/Implosion: Bersten von Gefäßen aufgrund Überdruck/unsachgemäße Handhabung.
-bei Sturm&Hagel: Wetter, das offiziell als >Sturmflut< eingruppiert wurde/ Lawinen oder Schneedruck; Eindringende Feuchtigkeit durch unverhältnismäßige Benutzung, z.B. Fenster, Verrschläge und Türen aufgelassen; ebenfalls ist das Mobilar bei Wetter stets hineinzunehmen!
-bei Wasserschäden (auch in Dampfform): Umgefallene Putzeimer, aufschwemmendes Grundwasser, Hochwasser, bzw. einen davon verursachten Rückstau, der sie belästigt.

Da sind wir dann im Bereich der Elementarschäden...
Die Krux: In den Hochrisikozonen von Rhein, Weser, Elbe und Oder als Hauptabsflüße von Zentraleuropa, geg. auch im alpinen Bereich(?) passiert es Ihnen Ruck Zuck, daß der Versicherer sagt: Nö, machen wir nicht bei Ihnen!"

"Was, das ist doch aber Schwachsinn!!"
->Zum Teil gebe ich Ihnen durchaus recht. Andererseits ist es aber so, daß mathematisch-statistisch das Risiko an diesen speziellen Orten(!) so hoch ist, daß die Prämie praktisch preislich gleichbedeutend wäre wie der Schaden - weil alle diese betroffnenen den Schaden halt auf Absehbar reinkriegen...Die Haltung der dt. Verwsicherer lautet also: DIE rausnehmen und dem großen Rest halt ein bezahlbares Schutzgefühl erhalten!
Außerdem ist zu betonen, daß die betroffenen Komunen, vor Allem in Westdeutschland in den letzten Jahrzehnten bereits sehr viel für den Hochwassserschutz getan haben - Stichwort Dammbau! Einzelne Missetäter gibt es allerdings auch hier...


*alleinestehend, vollunterkellert, Dach ausgebaut, 134qm² Wohnfläche, ständig bewohnt, Bj.85, massive Außenwände&Ziegeldach (Bauartklasse 1), Neuwert ca. 275Tsd./ Versicherungswert 1914: 22.800,- Goldmark.
 
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Pflicht zur Gebäudeversicherung in Baden-Württemberg?

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