Welche Möglichkeit zur Digitalisierung in Fabriken - eure Erfahrungen?

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spatz_in_der_hand

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Ich selbst arbeite in einem mehr oder weniger klassischen Bürojob. Bei uns wurde die digitale Transformation normal-langsam vorangetrieben, würde ich sagen. Erst durch die vergangenen Jahre wurde Handlungsbedarf offensichtlich und bei uns konnte einiges mit einem Software as a Service Angebot auf neue, zukunftssicherere Beine gestellt werden. Hat zwar einige Nachschulungen gebraucht, um alle Mitarbeiter weiterzubilden, hat aber ohne größere Probleme geklappt.

Nun würde mich interessieren, welche Möglichkeiten zur Digitalisierung es in Fabriken gibt? Also, wo nicht nur mit Computern, Tablets und dergleichen, sondern auch mit unterschiedlichen, teils wahrscheinlich auch sehr kostspieligen Maschinen gearbeitet wird. Wie sind da eure Erfahrungen als Gründer, Unternehmer oder vielleicht auch Angestellte? Wurde bei euch im Zuge der Digitalisierung alles Alte verworfen und durch Neues ersetzt? Oder habt ihr die Erfahrungen gemacht, dass man auch da durchaus sinnvoll nachrüsten und modernisieren, also auf bestehende Strukturen aufbauen kann?
 
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WarrenB

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Also meines Wissens muss man in Fabriken nicht jede Maschine austauschen. Man kann auch die bestehenden Maschinen nachrüsten. Da wird man sich wahrscheinlich anschauen müssen ob das überall möglich ist aber grundsätzlich geht das natürlich schon. Ich bezweifle jetzt einmal, dass es noch viele Maschinen gibt, die nicht irgendwie mit Elektronik funktionieren. Dementsprechend kann man da ja auch die Steuereinheiten bzw. Programme nachrüsten.
Ich bin jetzt nicht vom Fach, kann dir nicht genau erklären wie das dann geht. Bei mir in der Firma haben wir mit einem Consulting Unternehmen zusammengearbeitet. So wurde dann alles Digitalisiert. Wir sind halt jetzt nicht in der Produktion und unsere Geräte waren halt schon ziemlich neu nur halt nicht untereinander verbunden.

Unter Digitalisierung kann man halt auch alles und nichts verstehen. Da fällt es schwer zu sagen was man alles unter Digitalisierung versteht. Das lässt halt auch ziemlichen Platz für Spekulationen und wilde Theorien. So erkläre ich mir zumindest die Skepsis einiger Menschen gegen die Digitalisierung. Da glaubt man dann gleich, man werde von Maschinen ersetzt werden. Wenn man sich dann aber mal ansieht was genau passiert, fällt viel mehr auf, dass Maschinen, Computer, Roboter eher nur 08/15 Arbeiten dem Menschen abnehmen. Dann hat man wieder mehr Zeit seine eigentliche Tätigkeit, für die es eben einen Menschen benötigt, auszuüben.

Schulungen werden sicher nötig sein, auch die Einstellung einiger Menschen wird man verbessern müssen. Letztlich kann ich aber von unserer Firma sagen, hier sind alle zufrieden. Es ist jetzt eben so der Fall, dass man einige Arbeiten nicht mehr machen muss und sich auf Arbeiten konzentrieren kann, für die man im Grunde eingestellt wurde. Alleine das ist ja schon eine riesen Verbesserung. Jetzt komme ich nicht mehr morgens in die Firma und muss 2 Std. Schreibkram machen. Da geht man doch gleich viel entspannter in die Arbeit und ist nicht gleich down wenn man die Aktenberge am Schreibtisch sieht.
 
spatz_in_der_hand

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Spannend das so zu lesen, ich hatte schon vermutet, dass es wahrscheinlich Möglichkeiten geben würde, um Maschinen und Geräte nachzurüsten. Geht sowas auch insofern, als dass man aus bereits existierenden Firmen vielleicht noch richtige Smart Factorys machen kann? Soweit ich weiß, geht es bei der digitalen Transformation ja nicht darum die menschliche Arbeitskraft überflüssig zu machen, sondern darum, dass durch Automatisierung immer wieder anfallende Routineaufgaben übernommen werden können. Und irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass durch Auswertung von gesammelten Echtzeitdaten auch Qualität und Produktivität signifikant verbessert werden können. War da bei euch nach der Zusammenarbeit mit dem Consulting Unternehmen etwas zu bemerken? Und habt ihr die Änderungen dann auf deren Anregung hin durchgeführt oder wer hat die Nachrüstung dann durchgeführt?

Wenn man sich dann aber mal ansieht was genau passiert, fällt viel mehr auf, dass Maschinen, Computer, Roboter eher nur 08/15 Arbeiten dem Menschen abnehmen.
Wenn du damit meinst, dass KIs nicht insofern intelligent sind, als dass sie kreativ und innovativ sein können, hast du meines Wissens recht. Aber es geht, glaube ich, nicht nur darum Menschen Arbeiten abzunehmen, sondern auch darum, dass längst nicht alles, was Maschinen können, auch von Menschen durchgeführt werden kann. Selbst Taschenrechner können schwierigere Rechenaufgaben lösen, als das Menschen im Kopf ausrechnen können. Und was die Verarbeitung von Big Data angeht, ist das ja noch unendlich viel komplexer.

Jetzt komme ich nicht mehr morgens in die Firma und muss 2 Std. Schreibkram machen. Da geht man doch gleich viel entspannter in die Arbeit und ist nicht gleich down wenn man die Aktenberge am Schreibtisch sieht.
Ja, was die lückenlose Aufzeichnung und Protokollierung gewisser Dinge angeht, ist es ein echter Mehrwert, wenn das Automatisiert werden kann.
 
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WarrenB

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Gehen wird es sicherlich. Da muss man sich wohl anschauen ob es vom jeweiligen Unternehmen gewünscht ist. In die Richtung bremst sicherlich nur das jeweilige Unternehmen. Sicherlich muss man sich an anschauen ob es sinnvoll bzw. finanziell machbar ist. Man kann sicherlich sehr vieles machen, man wird sich aber auch überlegen müssen, welche Vorteile bringt mir das. Ich mach das jetzt privat auch so, muss nicht jeder Entwicklung oder Trend nachlaufen sondern ich frage mich, was bringt es mir? Bringt es mir einen Vorteil, schaue ich es mir an. bestätigt es sich dann übernehme ich es für mich. Denke so müsste man auch in Unternehmen vorgehen. Nicht einfach machen weil Digitalisierung im Trend liegt oder es andere Unternehmen auch so machen sondern genau schauen ob ich davon einen Vorteil habe.

Denke das ist der Sinn hinter der Digitalisierung. Den Mensch dort einsetzen wo es eben keine Maschine kann (bis jetzt). Routineaufgaben kann dann eben ein Computer auch übernehmen. Wenn man da aber immer flexibel reagieren muss, schafft das kein Computer. Bei uns laufen die Auswertungen noch, so lange werden wir noch nicht von susietec betreut, die Auswertung wird noch dauern. Aber es war natürlich auch ein Grund wieso man die Digitalisierung angehen möchte/musste. Ja, das hat dann alles die Firma übernommen. Denke da weiß man auch gar nicht Bescheid was alles machbar ist, daher braucht es da einen, der sich damit wirklich auskennt. Der kann einem sagen was, wo sinnvoll ist und wo die Vorteile liegen.

Ja aber die Maschinen helfen den Menschen ja. Wenn wir da bei Big Data bleiben, die Daten muss ja hoffentlich niemand händisch eingeben damit dann der Computer alles durchrechnen und auswerten kann. So wird der Mensch unterstützt, der kann sich dann darum kümmern wie man die Ergebnisse anwenden kann und was man ändern muss.

Du kannst dir ja mal die Use Cases auf der Homepage von susietec durchlesen. Da wird gezeigt was man in verschiedenen Firmen umgesetzt hat und wie sich das ausgewirkt hat. Vielleicht gibt dir das genauere Antworten oder es veranschaulicht es dir besser.
 
spatz_in_der_hand

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Ich habe inzwischen der Neugierde halber intensiver zu dem Thema recherchiert und es scheint so zu sein, dass es teilweise auch für Leute vom Fach wirklich schwierig zu sein scheint, Maschinen von unterschiedlichen Herstellern oder mit sehr unterschiedlichem Alter dazu bringen zu können, miteinander kommunizieren zu können. An der Stelle scheint es, so wie ich es verstanden habe, zwangsläufig nicht nur die entsprechende Software und Hardware zu brauchen, sondern auch viel Expertise von denjenigen, die solche Digitalisierungsprojekte umsetzen sollen.

Wie du sagst, muss das Ganze ja so umgesetzt werden, dass es auch sinnvoll ist. Ich habe jetzt auch schon gelesen, dass es bei Big Data zum Einen das Problem gibt, dass man auch entsprechende Datenanalysten braucht und zum anderen nicht ohne geeignete KI auskommt, die die Datenmengen dann durchforstet und dahingehend auswertet, dass es für die Fabrik auch Vorteile bezüglich Effizienz, Qualität und so weiter mit sich bringt.

Da wird gezeigt was man in verschiedenen Firmen umgesetzt hat und wie sich das ausgewirkt hat. Vielleicht gibt dir das genauere Antworten oder es veranschaulicht es dir besser.
Danke dir, ich habe mir da mal einen aufgemacht. Ich muss sagen, so detailliert habe ich das noch nicht beschrieben gesehen. Sieht aber hochgradig interessant aus, auch wenn ich bestimmt eine gute Weile brauchen werde, um davon einiges verstehen zu können.
 
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WarrenB

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Ja das ist definitiv so. Schon alleine weil bei einigen Firmen die Motivation sehr gering ist, ihre alten Maschinen nachrüstbar zu machen und auch nicht immer die Kommunikation mit anderen Herstellern gefördert wird. Das bremst einem dann aus, man kann ja nicht alles erneuern oder alle Maschinen von einem Hersteller nehmen (sofern es dann überhaupt alle Maschinen von einem Hersteller gibt).
Das ist sicherlich viel Arbeit da etwas hinzubasteln, damit man es schafft. Weil viel Unterstützung bekommt man da von der Herstellern teilweise nicht. Ich kann auch nicht sagen ob man es bei uns jetzt durch die Hilfe der jeweiligen Hersteller geschafft hat oder ob susietec das ganz alleine geschafft hat. Jedenfalls kommunizieren da jetzt die Maschinen miteinander und erleichtern die Arbeit.

Bei der Menge an Daten muss man auch wissen was man damit anfangen kann und möchte. Habe oft den Eindruck, wir sammeln erst mal alle Daten und dann überlegen wir uns erst, was wir damit anfangen könnten. Einerseits geht da viel Potenzial verloren, andererseits muss ich halt auch wissen was ich damit machen kann, wo es mir Vorteile bringt,... bevor ich überhaupt erst damit anfange. Auch mit eine KI muss ich ja zuerst wissen was ich möchte, was ich mir erhoffe und was ich brauche. Sammeln und auswerten tut es mir dann ja alles, was ich möchte. Aber genau das muss ich ja auch erst einmal selbst wissen:)

Man muss zwar Ahnung von der Materie haben, sonst versteht man nicht viel, aber es zeigt einem oft, was möglich ist und wo die jeweiligen Vorteile liegen. Mit ein paar kann ich etwas anfangen, bei einigen verstehe ich aber auch nur Bahnhof:)
 
spatz_in_der_hand

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Das bremst einem dann aus, man kann ja nicht alles erneuern oder alle Maschinen von einem Hersteller nehmen (sofern es dann überhaupt alle Maschinen von einem Hersteller gibt).
Nein, auf Dauer ist sowas auf keinen Fall praktikabel. Man reisst ja auch ein Wohnhaus nicht ab und baut neu, nur weil man einiges oder alles auf Smart Home umrüsten möchte. Was ich aber generell schon wünschenswert fände, wäre, wenn die Kompatibilität zwischen Geräten und Maschinen unterschiedlicher Hersteller größer wäre. Das ist ja schon im privaten Bereich teilweise ätzend genug, wenn man zum Beispiel von einem Android-Smartphone auf ein iPhone "umziehen" will. Natürlich gibt es Krücken und Hilfsmittel, aber das ist dann alles doch eben teils unnötig mühsam und man muss sich mindestens ein bisschen auskennen, um das auch umsetzen zu können. Wenn es darum geht hochkomplexe Maschinen miteinander zu reden zu bringen, ist das sicher noch ungleich schwieriger. Das kann sicher kein Berater bewerkstelligen, der man eben einen Sommer lang eine Fortbildung gemacht hat. Ich denke, das wird wahrscheinlich wirklich jahre-, wenn nicht jahrzehntelanges KnowHow erfordern?

Bei der Menge an Daten muss man auch wissen was man damit anfangen kann und möchte.
Deshalb ist es vermutlich auch wichtig, dass als erster Schritt erst mal in einem Consulting herausgefunden wird, wie Unternehmen ihre internen Prozesse richtig anpassen können, bevor die großen Hardware- und Software-Änderungen anrollen?
 
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WarrenB

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Ja sicherlich nur da werden dann die Hersteller etwas dagegen haben. Die wollen dir ja ihre Geräte verkaufen und wenn Firma A nicht mit Firma B kompatibel ist sollst du entweder die eine oder andere Maschine austauschen:) Dann hat man natürlich Glück wenn eine externe Firma eine Lösung anbieten kann um beide kompatibel zu machen. also es braucht sicherlich Zeit um sich dem anzunehmen. Da treffen ja auch viele Bereiche zusammen, ein Experte wird da auch zu wenig sein. Da wird es mehrere Experten aus den verschiedensten Bereichen brauchen.
Bin da ganz bei dir. Ein wenig kundenfreundlicher könnte man dann schon sein. Aber was jetzt das Smart Home betrifft, wird es mit Matter ja hoffentlich einfacher.

Der erste Schritt ist glaube ich sich selbst zu hinterfragen wo man hinmöchte. Wenn man dann einen Weg hat, kann man ja Consulting unternehmen fragen, wie man dort hin kommt.
 
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Ich denke, es geht bei der Fragestellung nicht nur um neue Geräte von Herstellern, die miteinander in direkter Konkurrenz sind. Sondern halt auch um ältere Geräte, die man, wenn man eine zukunftsweisende IoT-Umgebung schaffen will, dazu bringen muss, miteinander zu kommunizieren. Aber mit entsprechenden Schnittstellen wird da wahrscheinlich schon einiges gehen?

Da treffen ja auch viele Bereiche zusammen, ein Experte wird da auch zu wenig sein. Da wird es mehrere Experten aus den verschiedensten Bereichen brauchen.
Eine Einzelperson, ja sicher. Aber nicht zwangsläufig ein einzelner Anbieter. Die sind ja oft auch in größere Unternehmen eingebunden oder haben sich von solchen abgespalten, kooperieren aber dennoch nach wie vor eng. Aber ich stimme dir zu, dass auch ohne Vernetzung und wirklich umfangreiches, aktuelles Fachwissen sicher nicht das Optimum aus Digitalisierungsvorhaben herausgeholt werden kann!

Der erste Schritt ist glaube ich sich selbst zu hinterfragen wo man hinmöchte. Wenn man dann einen Weg hat, kann man ja Consulting unternehmen fragen, wie man dort hin kommt.
Bin mir da nicht sicher, ob man direkt wissen muss, wo man hin will. Wahrscheinlich reicht es auch schon zu wissen, dass Stillstand keine zukunftsträchtige Option ist und man nach Vorne will. Wie dieses "nach vorne" aussieht, kann man sicher ohne Expertise in der Hinterhand auch gar nicht wissen. Aber Consultings sind ja auch dafür da, um sowas gemeinsam ausloten zu können.
 
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WarrenB

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Ja sicherlich geht da schon einiges. Aber es zeigt, dass es nicht immer so einfach ist. Auch wenn gepredigt wird wie wichtig Digitalisierung ist und welche Vorteile es bringt, wenn alles miteinander vernetzt ist, sieht es dann in der Praxis dann anders aus. Für mich ein Paradebeispiel dafür sind SmartHomes. Jeder Anbieter hatte da seine eigenen Geräte (vor allem Bridges). Jetzt erst kommt endlich Matter und verbindet alle Geräte der unterschiedlichen Hersteller. Vorher haben es nur einige wenige geschafft, alles miteinander zu verbinden weil sie sich selbst Lösungen gebaut haben. Dazu braucht es aber eben auch das Wissen. So ähnlich läuft es auch bei anderen Unternehmen ab. Ich kann es ja teilweise auch verstehen, man hat ja auch sicherlich viel investiert ums eine Geräte zu entwickeln und besser zu machen. Profitieren würden halt viele wenn es da leichter wird alles miteinander zu verbinden. Man wird sicherlich immer noch externe Firmen brauchen oder eben Consulting Unternehmen - aber deren Arbeit wird dann zumindest einfacher.

Ein gewisses Konzept für ein Unternehmen wird es brauchen, man muss wissen was man erzeugen möchte, für wen, wer es kaufen sollte, woher man die Rohstoffe bekommt, woher die Arbeiter kommen,... Also das ist jetzt eine Voraussetzung für jedes Unternehmen. Wenn es jetzt dann um Digitalisierung geht, muss man als Unternehmen wissen, was es einem bringt. Ich halte wenig davon gewisse Dinge zu unternehmen, nur weil es andere auch machen. Wenn ich Dinge nur unternehme weil es andere machen, muss ich nicht wissen wofür ich es mache. So bleiben dann aber die vielen Vorteile auf der Strecke. Sicherlich können einem Experten dabei helfen, das sollte man auch annehmen wenn man es nicht selbst weiß.
 
spatz_in_der_hand

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Bei Smarthomes bin ich, wenn ich ehrlich sein darf, überhaupt nicht up to date. Aber dass es jetzt eine Lösung geben soll, die alles oder vieles miteinander verbindet, finde ich begrüßenswert. Es steht Innovation ja total im Wege, wenn unterschiedliche Hersteller und Entwickler nicht an einem Strang ziehen, sondern gegenseitig versuchen sich das Wasser abzugraben. Das ist auch der Grund, warum ich selbst zuhause bislang kaum "smarte" Lösungen nutze, weil ich es einfach nicht leiden kann mich langfristig für Anbieter A oder B entscheiden zu müssen. Beruflich, in Fabriken, hat man den Luxus aber sicher oft nicht und muss halt mit den Maschinen arbeiten, die es gibt und die man auch bekommen kann. Da finde ich es dann aber auch prima, wenn Unternehmen das Knowhow haben, um dennoch erfolgreich eine digitale Transformation in Richtung Smart Factory mit IIoT vorantreiben zu können.

Ich halte wenig davon gewisse Dinge zu unternehmen, nur weil es andere auch machen. Wenn ich Dinge nur unternehme weil es andere machen, muss ich nicht wissen wofür ich es mache. So bleiben dann aber die vielen Vorteile auf der Strecke. Sicherlich können einem Experten dabei helfen, das sollte man auch annehmen wenn man es nicht selbst weiß.
Da bin ich ganz bei dir. Man sollte nicht nur Expertise zum Beispiel durch Consultings einholen, sondern dann auch in sich gehen und schauen, was man davon sinnvollerweise umsetzen kann und will, damit alle davon profitieren können.
 
H

HochTief

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Ich finde das äußerst ratsam, um den Unternehmenswert zu erhöhen. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, den Unternehmenswert zu erhöhen, indem sie:
  1. Kosteneinsparungen ermöglicht: Durch den Einsatz von digitalen Technologien und Prozessen können Unternehmen Kosten einsparen, indem sie Papierverbrauch und manuelle Prozesse reduzieren.
  2. Effizienzsteigerungen erzielt: Digitalisierung kann auch dazu beitragen, die Effizienz von Unternehmen zu verbessern, indem sie die Durchlaufzeit von Prozessen verkürzt und die Qualität der Ergebnisse verbessert.
  3. Neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt: Die Digitalisierung kann Unternehmen auch dabei helfen, neue Kunden und Märkte zu erschließen und ihre Produkte und Dienstleistungen online anzubieten.
  4. Wettbewerbsvorteile schafft: Unternehmen, die schneller und effizienter arbeiten, haben in der Regel einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, die noch nicht digitalisiert sind.
 
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