Wer hat einige Infos zum Tagesgeldkonto ?

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monny

monny

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Liebe Leser,

ich benötige einige Informationen zum Tagesgeldkonto.
Überlege mir, so eins abzuschließen aber mit so wenigen Infos bzw Wissen dazu, möchte ich dieses Risiko nicht eingehen.

Aus diesem Grund würden mich eure Meinungen und Erfahrungen brennend interessieren :d
Welche Punkte gibt es die ich beachten sollte ?
 
michaell

michaell

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Schon ne gute Entscheidung :) Bei täglicher Verfügbarkeit
des Guthabens locken die mit attraktiven Zinsen und oft spezielle Sonderkonditionen für Neukunden. Eine Kündigungsfrist besteht nicht, genauso wenig wie eine Mindestanlagedauer. Die Auswahl des richtigen Angebots ist aber nicht immer so ganz leicht. Viele Banken überbieten sich gegenseitig in der Höhe der Zinsen, beim Startguthaben oder den Zinsgarantien. Da muss man schon gut differenzieren können.

Ich selber habe auch ein Tagesgeldkonto. Das hat mir dieser Vergleich von aktuellen Tagesgeldkonten geholfen. Mir hat ein Vergleich jedenfalls sehr geholfen.
Was dir helfen kann, weiß ich nicht aber ich denke ein Blick in das Internet kann jedenfalls sehr helfen.
 
P

pecunia

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Ein Tagesgeldkonto ist in der Handhabung sehr flexibel und einfach. Darüberhinaus, verfügst du täglich über dein Geld. Leben kannst du von den Zinsen nicht. Diese sind zwar etwas höher als der sichere Zins eines Sparbuches, dennoch viel zu niedrig um Kapital zu vermehren. Tagesgeldkonten dienen einzig und allein der Kapitalerhaltung mit so gut wie keinem Risiko.

Ansonsten sind Beratungstermine bei verschiedenen Banken sowie Infopakete von Direktbanken immer sinnvoll.
 
Eddi85

Eddi85

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Ihr habt anscheinend sehr viel Ahnung, lohnt es sich auf einem Tagesgeldkonto auch auch größere Summen anzulegen? Also Hintergedanke ist eben, je mehr Geld drauf ist, desto höhere Zinserträge? Und ich kann jederzeit an das Geld ran?
 
P

pecunia

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Der Unterschied von Tages- und Festgeldkonten ist grundlegend die Verfügbarkeit. Bei einem Tagesgeldkonto kannst du jederzeit deine Anlagesumme bedienen. Das heißt, sowohl einzahlen als auch auszahlen. Ein weiterer Unterscheid dieser zwei Anlagemöglichkeiten ist der Zins. Festgeldkonten weisen in der Regel eine höhere Verzinsung auf. Das ist jedoch in der Tatsache begründet, dass die Zinsen bei unterjähriger Laufzeit nur zum Ende und bei mehrjähriger Laufzeit am Ende eines jeden Kalenderjahres ausgeschüttet und im Gegensatz zum Tagesgeld nicht wieder mit angelegt werden. Das bedeutet, bei einer Einlage von €10.000 über drei Jahre zu 3%, belaufen sich die Zinserträge am Ende der Laufzeit auf €900 (€300 p. a. über drei Jahre). Der Zinseszinseffekt bleibt komplett außen vor.

Die meisten Banken legen die Zinserträge nicht wieder an, sondern behalten sie inne und zahlen sie am Ende der Laufzeit wieder aus. Das liegt einzig und allein am Bankenkonzept. Banken legen selber Geld an. Dieses Geld erhalten sie von Kunden, die wiederum Geld in der Bank lagern. Banken finanzieren sich mit den Zinsen der Sparer.

Die Zinsen für Tagesgeldkonten sind Abhängig vom Zinsniveau auf dem Finanzmarkt. Steigt also das allgemeine Zinsniveau am Geldmarkt, steigt auch der Zins für das Tagesgeldkonto. Dennoch bieten Tagesgeldkonten eine deutlich höhere Verzinsung als das übliche Sparbuch. Es gilt zu unterscheiden, wie die jeweilige Bank die Zinsen gutschreibt. Generell gibt es drei Möglichkeiten: die Gutschrift am Ende eines jeden Monats, eine quartalsweise Gutschrift sowie eine jährliche Gutschrift. Den größten Ertrag dürfte ein Anleger bei monatlicher Verzinsung erzielen. Da die Zinsen eines Jahres auf die Monate gerechnet werden und der Zinsertrag pro Monat anfällt (bestmöglicher Zinseszinseffekt). Bei quartalsweiser und jährlicher Verzinsung gestaltet sich das Konzept ein wenig anders. So werden bei der quartalsweisen Verzinsung die jährlichen Zinsen auf die Quartale gerechnet. Die Zinsen nach einem Quartal werden dann wieder mitverzinst. Bei jährlicher Verzinsung ist es genauso nur auf jährlicher Basis.

Zur besseren Verständlichkeit möchte ich ein Beispiel geben:
Anlagesumme: €25.000 zu 2,2% p. a. über drei Jahre.

Bei monatlicher Verzinsung: €25.000 * 0,022 = €550 p. a / 12 = €45,833 pro Monat
über drei Jahre gerechnet ergibt dies: €26.704,05

Bei quartalsweiser Verzinsung: €25.000 * 0,022 = €550 p. a / 4 = €137,50 pro Quartal
über drei Jahre gerechnet ergibt dies: €26.700,84

Bei jährlicher Verzinsung: €25.000 * 0,022 = €550 p. a.
über drei Jahre gerechnet ergibt dies: €26.686,56

Der Unterschied zwischen einer monatlichen und quartalsweisen Verzinsung ist mit nichtmal €4 sehr marginal, wobei jedoch der Endbetrag bei jährlicher Verzinsung (zwecks geringerem Zinseszinseffekt) am niedrigsten ist.
Tagesgeldkonten sind in ihrer Verzinsung flexibler und daher attraktiver. Die Anlage größerer Summen rechnet sich hier durch den Zinseszinseffekt. Risikoaverse Anleger, die ihr Geld nicht in ETF's oder andere Fonds investieren wollen, sind mit Tagesgeldkonten gut bedient. Auch, wenn diese Anlage heute nicht mehr das hält was sie einst versprochen hat, da die Zinsen sehr niedrig sind. Alles in allem würde ich hier (ohne Beachtung steuerlicher Aspekte) das Tagesgeld, dem Festgeldkonto vorziehen.

Eine etwas ausschweifende Antwort. Ich hoffe jedoch, dir das Konzept verständlich näher gebracht zu haben und deine Frage beantwortet zu haben.
 
D

Dianna

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Tagesgeldkonten sind sehr vorteilhaft. Wähle nur eine zuverlässige Bank, beachte die Zinsen nicht über alles
 
S

Steffi87

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Hmm eigentlich kannst Du jedes Tagesgeldkonto aus Europa nehmen, da die gesetzlich alle eine Einlagensicherung von 100.000 Euro haben. Solltest dann halt nicht mehr Geld draufzahlen. Ansonsten drauf achten, dass Du keins nimmst, bei dem die Zinsen nach 3 oder 4 Monaten automatisch reduziert werden.
 
SvataApolena

SvataApolena

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Ich habe mir auch ein Tagesgeldkonto angelegt, um ein bisschen mehr Zinsen auf das Ersparte zu bekommen. Ich finde es zumindest sinnvoller als ein klassisches Sparbuch, wo es praktisch keine Zinsen mehr gibt. Allerdings muss man wirklich schauen, welcher Zins von der Bank auf das Tagesgeldkonto angeboten wird und wann er voraussichtlich fällt. Eine Beratung bei der Bank oder zumindest ein guter Vergleich der Möglichkeiten im Internet ist daher ratsam.
 
P

pecunia

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Die Zinsen für ein Tagesgeldkonto sind heutzutage jedoch auch nicht mehr so hoch wie sie einmal waren. In den letzten beiden Quartalen habe ich auf mein Tagesgeld jeweils 0,100% und 0,05% gutgeschrieben bekommen.
 
M

matze72

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Da es Tagelsgeldkonten überall gibt, würde ich einfach eins bei deiner Hausbank eröffnen. Aufgrund der niedrigen Zinsen lohnt sich das natürlich nicht mehr wirklich - aber wer weiß, wann die Zinsen wieder steigen...
 
H

Hermann

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Die Frage nach einer attraktiven und weitgehend sicheren Geldanlage wird bei dem bestehenden niedrigen Zinsniveau auch in der Presse häufig aufgegriffen. Das Thema wird allerdings dabei immer wieder nach den gleichen altbekannten Mustern behandelt indem auf die Risiken bei Aktien und Fonds verwiesen wird und trotz der mickrigen Verzinsung Tages- und Festgelder empfohlen werden, die nach dem Anlegerentschädigungsgesetz abgesichert sind . Dabei gibt es inzwischen Anlagemöglichkeiten für attraktive monatliche Zusatzeinkommen mit hoher 2-stelliger Rendite und Sicherheitsstandards wie bei den Banken, von denen gut informierte Anleger (auch Banker) Gebrauch machen. Der Mythos, dass Renditen in der Höhe nicht möglich sind, ist längst widerlegt. Auch vor Verlusten in Wirtschafts- und Finanzkrisen sowie Eingriffen wie bei sporadisch anfallenden Rezessionen mit Crash (zuletzt 2007/2008 - wäre nach der Einschätzung von Experten bald wieder fällig) kann man sich schützen. Man fragt sich: Warum geschieht nichts trotz der vielen Lippenbekenntnisse der Politiker wenn Handlungsbedarf erkannt wird? Ich vermute, es ist gar nicht wirklich gewollt, hier etwas zu verbessern. Die Finanzinstitute mit ihrer starken Lobby fürchten hohe Geldeinbußen und das zählt, nicht die Frage ob die Rente nach einem arbeitsreichen Leben ausreicht, um vernünftig davon leben zu können. Die weltweit einmaligen, alternativen Möglichkeiten, die eine Lösung in vielen Bereichen bringen würden, werden unter dem Tisch gehalten. Dieser Beitrag wurde übrigens im laufenden Monat auf den Artikel „Welche Geldanlage lohnt sich noch?“ in der Rubrik Geld & Leben an eine große Tageszeitung geschickt, aber erwartungsgemäß nicht veröffentlicht. Banken und Versicherungsgesellschaften sind halt zu gute Anzeigenkunden.

Inzwischen hat sich bei den gut informierten Anlegern ein regelrechter Boom auf ein durch Betatests bewährtes System entwickelt und die Finanzlobby versucht krampfhaft unbemerkt die Geldabflüsse bei den Finanzinstituten zu stoppen. Viele Mitglieder haben in letzter Zeit - ebenso wie ich - weitere Verträge abgeschlossen und erhalten nun höhere Auszahlungen, z.B bei einer Einlage von 9.000 Euro monatlich 500 Euro, die mit einer breiten Palette von seriösen Geschäften nachweislich verdient werden und das lebenslang, zumindest solange wie kein Eigenbedarf besteht und der Betrag nicht ausbezahlt wird. Natürlich gibt es Menschen die alles anzweifeln was sie nicht kennen, trotz der klaren Fakten. Aber wer sich durch eigene Erfahrungen überzeugt hat, ist dankbar für den wertvollen Tipp. Ein kleiner Test bei der Sofortrente mit einer Mindesteinlage von 1.800 Euro (mit Kapitalerhalt) bei einer Auszahlung von monatlich 100 Euro reicht da meist schon. Die Bank würde man dafür ja nach Gebühren und Inflationsrate ohnehin so gut wie nichts bekommen.
 
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