Haus verkaufen mit Immobilienmakler?

Diskutiere Haus verkaufen mit Immobilienmakler? im Immobilien Forum im Bereich Weitere Finanzforen; Hallo in die Runde, wir möchten gerne mein Elternhaus noch in diesem Jahr verkaufen. Frage: Mit oder ohne Makler? Was würdet ihr empfehlen? Wie...

  1. Sarina

    Sarina Benutzer

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    Hallo in die Runde,

    wir möchten gerne mein Elternhaus noch in diesem Jahr verkaufen. Frage: Mit oder ohne Makler? Was würdet ihr empfehlen? Wie sind eure Meinungen dazu?
     
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  3. #2 AndrejNikitin, 07.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2017
    AndrejNikitin

    AndrejNikitin Neuer Benutzer

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    Kommt drauf an, wo Du wohnst. ;)

    Zum einen, weil sich je nach Wohnort (bzw. Bundesland) die Maklergebühren anders aufteilen und unterschiedlich hoch ausfallen. Zum anderen, weil manche Häuser sich eben fast von alleine verkaufen (Münchner Innenstadt :D ) - und manche bekommst Du geschenkt nicht los (irgendwelche Bruchbuden in der Uckermark).

    Ich persönlich würde ohne Makler verkaufen - ich scheu' mich allerdings auch nicht vor der Mühe, den ganzen Kokolores (Schlechte Bilder mit dem Handy machen und miese Texte schreiben kann ich auch.^^ ) samt Bonitätsprüfung selber abzuwickeln und hab' auch kein Problem mit Kontakt falls 20 Leute Schlange stehen. Ich bin allerdings zugegeben vorgeschädigt (Ich bin selber mehrfacher Vermieter. ;) )

    Letzteres kann, gerade wenn es um dein Elternhaus geht, aber ein Problem sein - falls Du einen Käufer wie mich im Flur stehen hast, musst Du Dir dann eben auch Kommentare anhören, die man vielleicht nicht so toll findet, beispielsweise wenn eben (was meist der Fall bei vererbten Häusern ist) in den letzten Jahr(zehnt)en ein (sichtbarer) Investitionsstau vorhanden ist. Du verbindest eben mit dem Haus emotionale Werte, was es für Dich aufwertet (und den Preis hochtreibt), für einen Käufer ist es nur eine Sache.

    Klassisches Beispiel, was ich oft hatte: Der Verkäufer (Erbe) hat betont, wie sehr die Eltern immer das Haus gepflegt haben, immer gesaugt und den Garten in Schuss gehalten - trotzdem hat das nicht die angerissene Dachabdichtung, die leicht undichten Fenster, die abgewohnte Küche usw. heil gemacht. ;)

    Ein Makler kann Dir Arbeit ersparen - die meisten sind jedoch das Geld nicht wert (Kann halt jeder werden, der nicht überschuldet ist - schlimmer als Imbissbudenbetreiber. :D ) und spielen laufend stille Post zwischen Käufer und Verkäufer und treiben den Preis per se um 5 - 7 % in die Höhe, was Käufer eben nicht gerade anzieht.

    P.S.: Wichtig ist auch, falls Du einen Makler beauftragen möchtest, ob Du einen Maklervertrag, einfachen Alleinvertrag oder einen qualifizierten Alleinauftrag abschließt. Die Unterschiede sind:
    - Allgemeinauftrag: Du darfst mehrere Makler beauftragen.
    - einfacher Alleinauftrag: Du darfst nur einen beauftragen, aber noch nebenher selber vermitteln.
    - qualifizierter Alleinauftrag: (Was Dir die meisten Makler unterjubeln werden wollen.) Es darf nur ein Makler beauftragt werden - und dieser muss auch dann bezahlt werden, wenn Du zwischenzeitlich vermittelst (Verweisungspflicht).
     
  4. #3 davidwerfel, 13.06.2017
    davidwerfel

    davidwerfel Benutzer

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    Ehrlich gesagt hängt das in erster Linie davon ab, wie stark Du Dich mit der Thematik auskennst. Wer selbst Ahnung von Immobilien hat kann in der Regel sein Haus auch selbst verkaufen. Da spart man sich dann die Maklerkosten.

    Wenn man sich allerdings nicht auskennt ist ein Makler auf jeden Fall sein Geld wert. Dann geht es einfach leichter von der Hand. Du musst Dich um weniger Dinge kümmern und nicht in alles einarbeiten. Viele Formalitäten usw. fallen dann weg bzw. sind viel leichter. Deshalb würde ich in diesem Fall immer zum Makler raten.

    Wenn Du noch mehr Pro und Contra haben willst kannst Du auch mal hier schauen: http://www.immobilienmarktheidelberg.de/immobilienmaklerheidelberg/

    Aber für mich ist das eigentlich schon der ausschlaggebende Punkt.
     
  5. #4 AndrejNikitin, 13.06.2017
    AndrejNikitin

    AndrejNikitin Neuer Benutzer

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    Welche Formalitäten nimmt denn bitte der Makler ab? Er ist weder ein Notar, noch arbeitet er beim Grundbuchamt (was auch über den Notar läuft), noch bewilligt/verhandelt er Kredite noch veranlagt er den Verkauf in der Steuererklärung, noch...

    Ein Makler ist (in der Regel) kein professioneller Photograph, von Finanzberatung hat er auch in den wenigsten Fällen 'ne Ahnung und die Werteinschätzungen sind seltenst sauber kalkuliert sondern mehr ein "Probieren kann man's ja mal..."

    Und Abläufe beim Verkaufsprozess optimiert er auch nicht - bis jetzt musste bei JEDEM Immobilienkauf den ich hinter mir hatte der Besitzer extra antraben, weil der Makler Detailfragen nicht beantworten konnte (was dem Verkäufer eben wirklich Aufwand sparen würde). Ein Objekt bei immoscout eintragen ist kein "Optimieren von Abläufen".

    Als mein Vater einmal ein Objekt über einen Makler, einfach mangels Zeit, verkauft hatte (bzw. wollte), endete das auch nur damit, dass ich letztendlich entnervt dem Kaufinteressenten alles erklären durfte - und noch schlimmer: Sogar noch jede Menge berichtigen durfte, weil vieles falsch weitergegeben wurde. Als Käufer hab' ich kaum andere Erfahrungen machen dürfen. :D Entweder sind Makler planlos - oder schnell genervt, wenn's nicht auf kommen, kaufen, kassieren hinausläuft. :D

    Den Tipp kann ich auch jedem Käufer geben, wenn er mal testen will, ob der Makler nur irgendeinen Plan hat: Einfach mal anfragen, wo denn aktuell Investitionsstau besteht und welche Arbeiten in den letzten 10 Jahren am Objekt ausgeführt wurden. Da bekommt man höchstens bei Zwangsversteigerungen 'ne halbwegs vernünftige Antwort, wenn einem das Gutachten (!) zugesendet wird. :D
     
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