Ist die Postbank als Hausbank zu empfehlen?

Dieses Thema im Forum "Banken und Sparkassen" wurde erstellt von rudi, 13.07.2012.

  1. rudi

    rudi Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    die Deutsche Bank hat die Postbank aufgekauft um sich wieder den Kleinkunden zu zuwenden.

    Aber dies kommt nicht so richtig voran.

    Die Deutsche Bank ist unzufrieden mit dem Geschäften der Postbank.

    Zunehmend wird die Postbank als die Bank des kleinen Mannes proklamiert.

    Ist die Postbank als Hausbank des Privatkunden zu empfehlen?

    Wer hat Erfahrungen mit der Postbank gemacht?

    Gruß
     
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  3. aldo

    aldo Erfahrener Benutzer

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    Hi, rudi

    Du müsstes doch wissen, dass die Postbank eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank ist.

    Die Deutsche Bank hat extra die Postbank aufegauft um ihre Privatkundendparte zu erweitern.

    Somit bist du automatisch Kunde der Deutschen Bank wenn du ykunde der Postbank bist.

    Daher ist die Postbank genauso gut wie jede andere Bank als Hausbank geeignet.

    Gruß
     
  4. Gast

    Gast Gast

    Ich war vorher bei der Kreissparkasse Köln und jetzt bei der Postbank. alles Ok

    Bis vor einem Jahr war ich mehr ls 17 Jahre Kunde der Kreisparkasse.

    Aber nach dem die Kreissparkasse mich wegen einen sehr kleinen Fehler im Stich gelassen hat bin ich zu der Postbank gewechselt.

    Hier ist alles in Ordnung.

    Hier wird einem auch zugehört im Gegensatz zu der KSK.

    Die Postbank ist in jeder Hinsicht als Hausbank zu empfehlen.

    Gutes Peronal, faire Gebühren, schnelle Abwicklung und gute Zinskonditionen.

    Gruss
     
  5. Gast

    Gast Gast

    Viel Besser als die Sparkassen

    Hallo,

    ich war ebenfalls früher Kunde bei der Sparkasse. Aber jetzt bin ich zu der Postbank gewechselt. Guter Service und tolle Beratung stechen sich hervor.

    Kann nur empfehlen.

    Gruß
     
  6. Lisa

    Lisa Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    Freunde von mir sind bei der Postbank und sie sind voll und ganz zufrieden.

    Die Tatsache, dass die Postbank eine Tochtergesellschaft der deutschen Bank ist, ist man auch mit der Deutschen Bank verknüpft.

    Man kann auch Deutschlandweit seine Transaktionen über die Deutsche Bank erledigen.

    Gruß
     
  7. Gast

    Gast Gast

    Postbank: kurzweiliges Glück

    Hallo zusammen,

    ich bin ein zahlenorientierter Mensch, der sich zwar über eine gute Kondition freut aber Servicelevel besonders schätzt.

    Mit der Postbank verbinde ich Bio-Studenten im Call-Center (die keine Ahnung haben),
    Postfilialen oder Kioske, wo keine Diskretion vorherrscht,
    befristete Lockangebote mit Konditionen - die zwar attraktiv scheinen, aber betriebswirtschaftlich bedenklich sind -,
    und eine bescheidene (nett ausgedrückt) Serviceleistung in der Erbfallabwicklung = Kontoinhaber verstirbt.

    Fall erlebt:
    Kunde stirbt, Angehörige bringen Unterlagen bei, Filiale vor Ort ist nicht zuständig.
    Die komplette Abwicklung läuft über ein zentrales Center in Frankfurt, welches nur mittels
    Fax, Email, Telefon (gebührenpflichtig) zu erreichen ist bei wechselnden Ansprechpartnern.
    Es besteht auch keine Möglichkeit der örtlichen Postbankfiliale die ggfs. fehlenden Unterlagen, wie
    Erbschein, Sterbeurkunde, Testament o.ä. per interner Post für den Kunden kostenfrei zu versenden.
    ... Der Mist zog sich auf diesem Weg 6 Monate ... bei der örtlichen Sparkasse (KSK Köln) war das Thema binnen
    von wenigen Wochen vom Tisch - abhängig vom Zeitfenster, dass man selber hat.

    Was ich in Deutschland verwunderlich finde, und das hat die ausländische Kreditwirtschaft auch erkannt, ist die Tatsache,
    dass aus den Fehlern und Folgen der Finanzmarktkrise die meisten Deutschen nichts gelernt haben oder nichts mehr wissen wollen.
    Kostenfreie Girokonto, hochverzinste Tagesgeldkonten, und und und...
    Damit ist 2008 die isländische Staatsbank "Kauphting Edge" auf die Schnauze gefallen und die Deutschen warteten 9 Monate lang auf ihre 308 Mio. EURO - warum? Weil Deutschland Island einen Kredit zur Auszahlung der Einlagen geben musste, sonst wären die Deutschen leer ausgegangen und nicht Griechenland als erstes Land weltweit Pleite gegangen, sondern Island (kann man nachlesen).

    Damals im vierten Quartal sind ausnahmslos alle von ihren privaten zu den öffentlich-rechtlichen oder genossenschaftlichen Instituten gewechselt - dass die Kondition dabei tlw. 1,5% unter der Kondition der anderen lag war in dem Moment der Panik egal.
    Siehe Jahresbericht der Kreissparkasse Köln (1.-3. Quartal Einlagenwachstum netto: 250 Mio. EUR, 4. Quartal allein: 1 Mrd. EUR)
    Der Konditionsunterschied liegt heute immer noch vor, die Menschen sind aber ungeduldig und tragen ihr Geld zur Diba, MoneyYou, Royal Bank of Scotland oder wie sie alle heißen - was alle gemeinsam haben.... die Banken liegen im Ausland mit ausländischem Rechtssystem. Einlagensicherung hin oder her... wer von uns fährt denn bitte nochmals wie im Fall von Island dann Holland oder GB??
    Abgesehen von den Sprachbarrieren und der zusätzlichen Kosten... die deutsche Niederlassung wird dann nicht mehr helfen (weil dann keiner mehr ist)

    Für diese Konditionenpolitik des Auslands gibt es zwei wesentliche Gründe:
    - die Ratingagenturen bescheinigen ausnahmslos allen privaten Instituten schlechtere Ratings (Zahlungsfähigkeiten) als das dies bei öffentlichen Instituten im Mittel der Fall ist (KSK hat sogar ein besseres Rating als die Dt. Bank!!!) --> Folge: besseres Rating niedrigere Einlagenkondition (extremes Beispiel: Anleihen der BRD)
    - die ausländischen Banken stehen seit 2008 mitunter genau wie die Commerzbank noch heute unter dem Rettungsschirm, d.h. der Staat hat Steuergeld hingelegt, um eine Pleite zu verhindern - darunter die Diba. Diese Banken haben das Problem, dass auf dem heimishcen Markt die Refinanzierung mit Einlagen nicht zu den Konditionen möglich ist, die es in Deutschland ermöglichen.
    Die Kondition bei uns ist nur deshalb so hoch, weil dringenst Geld benötigt wird um Verbindlichkeiten auszuzahlen - das sind keine Nettigkeiten der Bank.

    Wer 2009 seinem Bank- oder Sparkassenberater vertraut hat und nicht in der Hochzinsphase auf Tagesgeldkonten gesetzt hat, der erfreut sich wie meiner einer über eine Zinskondition von aktuell 6% für ein Sparbuch, gezahlt durch eine Sparkasse.
    Der Sinn einer rollierenden Anlagen, einer sog. Zinstreppe, wurde mir eindrücklich erklärt und ich erkenne spätestens jetzt, warum ich 2009 auf 1% im Vergleich zu Wettbewerbern verzichtet habe... um nämlich ein Jahr später über ein Prozent und heute über 3 Prozent über den anderen zu liegen.
    Auch die Anlagen, die längerfristigen laufen - Fonds, festverzinsliche Einlagen laufen besser als die aktuelle Bankenlandschaft es risikolos oder vermeintlich risikolos offeriert.

    Wenn ihr mich fragt, überlegt euch genauer was hinter der Konditionenpolitik des Instituts liegt.
    Und für mich: ich bleib bei der KSK Köln - ein Mitarbeiter für 250 Kunden. Zum Vergleich Postbank: ein Mitarbeiter für 750 Kunden....
     
  8. hans08

    hans08 Erfahrener Benutzer

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    Lieber Gast,

    ich will deine Sparkassen nicht schlecht machen, genau so wenig wie ich einen anderen Finanzdienstleister schlechtmachen will. Allerdings kenne ich diese Zinsstufenmodelle sehr genau und weiss mit 90%tiger Sicherheit das es Augenwischerei ist.

    Mal ganz im Ernst wir sprechen beim Sparbuch über eine Anlagegruppe der Riskostufe I. Wie soll eine Kapitalanlage mit täglicher verfügbarkeit und maximaler Sicherheit effektiv eine Rendite von 6% abwerfen?

    Das ist Finanzmathematisch dauerhaft nicht darstellbar.

    Kapitalanlagen unterliegen nunmal dem "Spannungsdreieck": Rendite - Sicherheit - Verfügbarkeit

    Wenn zwei von diesen Eigenschaften gegeben ist, ist die dritte IMMER kategorisch ausgeschlossen.

    Ich habe bisher noch keine Kapitalanlage gesehen die sich darüber hinwegsetzt - schon garnicht ein Sparbuch!!!

    Gruß

    hans08
     
  9. #8 Goegelein, 16.11.2012
    Goegelein

    Goegelein Gesperrt

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    kurze Antwort:

    Als nichtselbständiger kann ich dir die Postbank empfehlen. Als selbständiger weniger, weil sie nur Privatkredite anbietet und selbständige nicht finanziert. Wenn Du als selbständiger mit deiner Bank Probleme hast, empfehle ich dir den Finanzierungs- und Förderberater.
     
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  11. Gast

    Gast Gast

    @Hans08

    Guten Abend,

    dass grundsätzlich ein Spannungsdreieck existiert, ist auch meines Erachtens nach unstreitbar.
    Das alles zusammen findet, damit auch quasi unmöglich.

    Das Szenario, dass ich beschrieben habe (6% im letzten der 3 Sparjahre) ist aber ein Gegensatz.
    Letztlich wurde zum Zeitpunkt der Herausgabe dieses Angebots entsprechend kalkuliert,
    und der Kunde (in dem Fall ich) haben bewusst, auf eine höhere Verzinsung am Anfang verzichtet,
    was widerum die Zinsspanne des Kreditinstituts für diese Produktform erhöht.

    Die Frage ist... warum?

    Das Angebot, dass ich ansprach galt von 2008 - 2011.
    2008 waren wir noch in den letzten Zügen einer Hochzinsphase.
    Anlagen für 3 Jahre wurden mit einer durchschnittlichen Verzinsung von 4,8% kalkuliert - das war am Kapitalmarkt damals i.O.
    Die durchschnittliche Verzinsung der Spareinlage lag dabei gesunderweise darunter. Von effektiv 6% sprach ich nicht.
    Somit ist dem Spannungsdreieck für den Moment hinreichend genüge getan.

    Natürlich wirkt es aus heutiger Sicht befremdlich solche Konditionen aufzufahren, jedoch wurden diese zum damaligen Zeitpunkt kalkuliert und entsprechend verbarwertet, so dass hieraus für das Kreditinstitut kein Negativertrag erfolgt.
    Dies liegt daran, da im Barwertsinne der Ertrag für die nächsten Jahre zum Zeitpunkt des Abschlusses bereits eingebucht wird.
    Entsprechend der Anlage erfolgt ein Gegengeschäft am Geld- und Kapitalmarkt, womit das Geschäft für das KI risikolos gestellt ist.

    Worauf ich hinaus wollte, ist die Tatsache, dass eine saubere Beratung einem Kunden auch darlegt, warum es sinnig ist, längerfristig anzulegen, obwohl kurze Laufzeit ähnliche Zinsen anboten.
    In meinem Beispiel hat es sich für mich definitiv gerechnet - für das KI aber auch, da es Planungssicherheit erfährt.

    Heute ist dies allerdings mehr als schwer zu realisieren, umso erstaunter bin ich, wenn ein KI wie die Postbank anlässlich des 5jährigen Bestehens 5% aufs Tagesgeld anbietet bei Abschluss eines Girokontos (Anfang des Jahres); insbesondere wenn der durchschnittliche Anlagezins für Tagesgeld bei den Instituten bei unter 1% liegt.

    Was will ich damit sagen?

    Wenn ich ganz dringend Geld brauche, und das über den Geldmarkt (andere Banken) nicht erhalten kann, muss ich mit Zinsaufschlägen Kunden locken um meine Kasse zu füllen. Ob das im Rahmen des Spannungsdreiecks liegt... ich glaub, da macht sich kein Kunde Gedanken, da die Deutschen nur noch den Zins als Preis verstehen.

    Negativbeispiele und die Folgen solchen Gebahrens haben wir in den letzten 5 Jahren genug in Deutschland erfahren - wenn ich nur daran denke wie viele KI insolvent wurden oder aufgekauft wurden.

    Sicherlich ist heute mit sicheren Anlagen keine Inflation mehr aufzuholen, spekulativ will aber keiner mitmachen...
     
  12. sinasa

    sinasa Neuer Benutzer

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    also ich hab online auch noch paar befragungen angestellt bevor ich mich für eine bank entschieden hab daher kann ich Ihnen nur empfehlen wirklich gute Vergleiche anzustellen bevor Sie sich entgültig für eine Bank entscheiden.
     
Thema: Ist die Postbank als Hausbank zu empfehlen?
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