Rechschutzversicherung aufgehoben

Dieses Thema im Forum "Recht" wurde erstellt von MeDo, 09.06.2011.

  1. MeDo

    MeDo Gast

    Hallo Leute,

    mein Vater hat über 7 Jahre die Rechtschutzversicherung bezahlt und hatte in den letzten Jahren höchstens 2-3 mal Probleme und musste den Anwalt ins Spiel setzen.
    Diese Kosten wurden damals auch von der Versicherung übernommen.

    Er hatte in den letzten Monaten große Probleme mit dem Arbeitgeber und wurde auch gekündigt und die Sache läuft noch weiter.

    Letzte Woche hat er ein Brief von der Versicherung bekommen das Rechtschutzversicherung für ihn aufgehoben wird und er die weiteren Anwaltskosten selber übernehmen muss.

    Dürfen die Versicherungen sowas machen?
    Die Beiträge wurden doch schon solange bezahlt und wenn man einmal große Probleme hat, zahlen die nichts mehr... Das ist doch nicht normal oder?

    Haben die das Recht dazu? Gibt es einen Betrag die man nicht überschreiten darf oder wie läuft das mit der Rechtschutzversicherung sonst ab?

    Könnt ihr mir ein paar Infos geben wie wir vorgehen sollten?

    Danke.
     
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  3. movler

    movler Benutzer

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    Ja so sind die Versichungsunternehmen halt. Wenn man zuviel in Anspruch nimmt, dann wird man gekündigt. Auch wenn man sich nicht wirklich etwas zu Schulden kommen lassen hat.

    Da fragt man sich wirklich, wieso man dann jahrelang an so eine Versicherung Geld bezahlt.

    Ich würde dir raten mal einen Anwalt aufzusuchen und dich diesbezüglich beraten zulassen.

    Eine Beratung kostet ca. 150 Euro. Vielleicht ist die Versicherung ja verpflichtet weiterhin die Kosten zu übernehmen und dein Vater hat sich regelkonform verhalten.
     
  4. hans08

    hans08 Erfahrener Benutzer

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    06.06.2012
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    0
    Hallo emove, lieber Gast,

    ich muss dir leider wiedersprechen. Gerade bei einer Rechtsschutzversicherung besteht bei jeder Inanspruchnahme ein beidseitiges Kündigungsrecht. Das empfinden viel Bundesbürger als sehr ungerecht. Sehen wir es dochmal so - eine Versicherung geht mit us eine Wette ein das uns ncihts passiert und wir wetten mit unserem Beitrag dagegen. Wenn uns wirklich nichts passiert haben wir verloren und umgekehrt.

    Wenn jetzt in einem Zeitraum von fünf Jahren 2-3 größere Vorfälle passieren fragt sich die Gesellschaft ob auch mit einer langen Mitgliedschaft dieses Risiko gerechtfertigt ist. Denkt auch daran das wir eines der streitsüchtigsten Völker in Europa sind mit der größten Prozessdichte (kleinster jemals prozessierter Streitwert war 5 Pfennig)
    Gerade eine Rechtsschutzversicherung schreibt in einem Unternehmen eher rote Zahlen.

    Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, ruft einfach bei der Gesellschaft an und hinterfragt euren Status. Es kann jeden mal passieren das er eine Zeit lang mehr Prozesse führen muss. Wenn das der Fall ist, verhandelt mit der Gesellschaft und bietet von euch aus einen Selbstbehalt an und die ganze Geschichte ist gegessen. Im schlimmsten Falle steigt die Versicherungsprämie etwas - da kann man nach ein paar Vorfallfreien Jahren allerdings auch mirt der Gesellschaft verhandeln.

    In einem Land wo Recht haben und Recht kriegen nicht das gleiche bedeutet ist eine Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll. Wenn ihr einml wegen Schadenshäufigkeit rausgeflogen seit ist es nahezu unmöglich eine neue Versicherung zu einem adäquaten Preis zu bekommen da man ein hohes Risiko für jedes Unternehmen darstellt!!!
     
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