Hauskauf mit oder ohne Makler?

Dieses Thema im Forum "Rund um Baufinanzierung" wurde erstellt von Alex, 29.09.2011.

  1. Alex

    Alex Gast

    Hallo Zusammen,

    früher soll man ja immer einen Makler eingesetzt haben, wenn man ein Haus kaufen oder verkaufen wollte.

    Heutzutage werden die aber immer weniger eingesetzt. Zumindest sind die Käufer nicht mehr so an Makler gebunden.

    Die Verkäufer setzen aber immernoch gerne Makler ein um das Objekt zu verkaufen.

    Jetzt wollte ich mal fragen wie das eigentlich sinnvoller ist..

    Sollte man ein Haus mit oder ohne einen Makler kaufen? Weil eigentlich kennen sich die meisten ja mit den Immobilien in der Umgebung gut aus und können einen die konkreten Fragen direkt beantworten. Es gibt natürlich manche die ein Haus wie immer auch verkaufen möchten und denen ist das egal ob man einen anderen Wunsch hat oder ob ein anderes Objekt da besser für die Familie geeignet wäre usw.

    Welche Erfahrungen habt ihr den schonmal mit Makler gemacht?

    Welche Gebühren muss man an den Makler später geben wenn das Haus erfolgreich gekauft oder verkauft wurde?

    Vielen Dank!
     
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  3. Durman

    Durman Erfahrener Benutzer

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    Hallo, Alex

    falls du eine Immobilie verkaufen willst, kannst du ja einen I-Makler einsetzen.

    Dieser kann vom Verkäufer eine Provision in Höhe von 3,59% verlangen. Dies steht ihm rechtlich zu aber man kann über die Höhe der Provision mit dem Makler verhandeln.

    In der Regel verzichten die Makler auf die Provision seitens des Verkäufers, weil sie froh sind eine Immobilie zum Anbieten gefunden zu haben.

    Es ist wahr, dass zunehmend Immobilienverkäufe ohne Hinzuziehung eines Makler geschieht.

    Unter diesen Umständen verlangt der Makler seine Provision vom Käufer der Immobilie. Aber auch zunehmend wollen Käufer keine Provision für die Vermittlung eine Immobilie zahlen.

    Oder vielmehr interessieren sich immer weniger Interessenten an Immobilien bei der eine Makler eingeschaltet ist. Daher werden wenige Makler eingeschaltet.

    Aber ein Makler hat mehr Möglichkeiten eine Immobilie einem größeren Kreis von Interessenten zu anzubieten und den Verkauf der Immobilie erfolgreicher zu realisieren.

    Ich würde einen Makler beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie schon einschalten. Schließlich muss auch er seinen Lebensunterhalt bestreiten und kann einen realistischen Preis für meine Immobilie definieren.

    Gruß
     
  4. #3 Bernerd, 18.10.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.02.2013
    Bernerd

    Bernerd Neuer Benutzer

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    Ich habe schon einmal eine Immobilie verkauft und dabei einen Makler zur Seite gezogen, worüber ich auch sehr froh bin, da ich meine Immobilie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit viel zu günstig verkauft hätte. Ein Makler kennt den Markt und den ganzen Schriftkram. Auch beri einem Kauf würde ich mich an einen Makler klemmen.
    LG
     
  5. #4 libelle, 20.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 20.10.2011
    libelle

    libelle Neuer Benutzer

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    Auf jeden Fall ohne Makler...

    Ich kann die Meinung leider nicht teilen. Die Provisionen der Makler sind zum Teil enorm hoch und treiben den Kaufpreis so in die Höhe, dass manchmal das ganze Finanzierungsmodell dadurch ins Wanken gerät.

    Bekannte von uns haben ihr Haus ohne Makler provisionsfrei gekauft und alles hat wunderbar funktioniert.

    Sie hatten sich einige Objekte über einen Makler angeschaut und dieser hat eine uralte Ölheizung noch als topaktuell anpreisen wollen. Da ist man ja nicht gut beraten, sondern wird lediglich veräppelt.

    Und dieser Typ fuhr einen niegelnagelneuen Porsche - da weiß man doch, wo die Provision landet. Schön ein paar Deppen übers Ohr gehauen und sich eine goldene Nase verdient.

    Also warum soll ich bei einem Hauskauf einen Makler zusätzlich bezahlen? Leider ist dieser doch in der Regel nicht objektiv und würde mir als Käufer doch niemals vom Kauf abraten...
     
  6. Gast

    Gast Gast

    Maklereinsatz ganz genau abwägen

    Hallo,
    ich bin selbst gerade intensiv in einen Hausverkauf "verwickelt" und kenne beide Seiten (mit und ohne Makler). Ich versuche, das mal neutral darzustellen:
    Pro Makler:
    - Verkäufer hat keine (Zeit)Last mit Besichtigungen
    - Ein (guter) Makler hat Netzwerke, denen er Immobilien direkt anbieten kann
    - man kann als Verkäufer zunächst im Hintergrund bleiben (wichtig, wenn z.B. "Bekannte" am Wohnort das Haus kaufen wollen - auf dem Dorf ist man ja mit fast jedem bekannt)

    Contra Makler:
    - bei Niedrigpreisen erfolgt seitens des Maklers wenig bis kein Engagement. Meiner hatte es nicht einmal nötig, Rechtschreibfehler aus dem Exposé zu entfernen. Selber machen ist liebevoller und damit VIEL erfolgreicher
    - In Maklerkreisen findet man - leider - vielerorts einige windige Persönlichkeiten, die den Verkauf letztlich (über die Zeit betrachtet) erschweren und dann später mit einer Liste "ihrer" Interessenten kommen, nach dem tatsächlichen Käufer fragen und Provision kassieren wollen
    - Für das "knowhow" des Hausverkaufs (worauf muß man achten, wo sind die Fallstricke, wie sichert man ab) braucht's keinen Makler, sondern einen Notar. Notare beraten auch vorab! (wegen "Vorbefassungsvorbehalt" ggf. 2 Notare einschalten - einen zur Beratung, einen für den Vertrag).

    Empfehlung:
    - (relativ) billige Häuser auf jeden Fall selbst verkaufen, ohne Makler. Liebe führt hier zu Fleiß, und der zum Erfolg! Es gibt heute SO VIELE Möglichkeiten professioneller Selbstvermarktung im Internet!
    - (Sehr) teure Häuser mit Makler verkaufen, da braucht es Erfahrung und ggf. bundesweite Netzwerke. Solche Häuser gehen nicht so leicht übers Internet weg (mit sehr teuer meine ich aber wirklich teuer, also je nach Standort 300 T€ (Dorf) bzw. >1m€ (Metropole)
    - Maklerauswahl sehr sorgfältig vornehmen. Der Makler sollte NICHT vom selben Ort kommen, wo das Haus steht. Webseiten genau prüfen. Macht er einen seriösen Eindruck? Welche Ausbildung hat er? Persönlich genau kennen lernen. Manieren? Höflichkeit? Intelligenz? Clever, aber ethisch-moralisch in Ordnung und fair? (Ein konkretes Negativbeispiel: Mein (Ex)Makler ist doch tatsächlich hingegangen und hat in das Expose "Retten Sie Ihr Vermögen vor dem Euro" hineingeschrieben - das ist nicht mehr nur grenzwertig, sondern schwachsinnig).

    HTH
    Greetz, G.
     
  7. janina

    janina Gesperrt

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    Wir haben unser Haus auch mit einem Makler verkauft (Franzen).
    In der Regel wird das Haus von dem Hausmakler erstmal bewertet, was bei uns enorm von Vorteil war, da ein voriges Gutachten einen geringeren Wert des Hauses auswies.
     
  8. marco

    marco Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    Gute Makler sind immer nützlich. Aber in schlechter Makler kann auch die beste Immobilie ruinieren.

    Ein guter Makler bewertet zunächst sehr neutral und sachlich die Immobilie und findet den wahren Wert der Immobilie.

    Ein Schlechter Makler aber verspricht viel um die Immobilie an ich zu reißen.

    Danach will er auf jeden Fall die Immobilie verkaufen.

    Und wenn man sich nicht bereit erklärt das Haus zu den vom Makler bzw. Käufer genannten Preis zu verkaufen wird man vom Makler böse beschimpft...

    Gruss
    Marco
     
  9. Gast

    Gast Gast

    Ein Makler ist zwar teuer aber dafür sehr nützlich

    Hallo,

    Viele Kaufinteressenten vermeiden einen Makler weil dieser Extrakosten verursacht. Aber da spart mn wohl am falschen Ende.

    Eine Makler mag etwas kosten aber seine Hilfe ist sehr nützlich und manchmal unersetzlich.

    Ich kann einen Makler nur raten wenn Ihr vorhabt eine Immobilie zu kaufen.

    Grüße
     
  10. hans08

    hans08 Erfahrener Benutzer

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    Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist sehr zeitintensiv.

    Wer diese Zeit nicht hat kommt um einen Makler nicht herum - in jeden Fall steht man juristisch auf der sicheren Seite mit einem Makler!!!
     
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  12. Gast

    Gast Gast

    Ich würde einen Makler empfehlen

    Hallo,

    Immobilien kaufen und verkaufen ist nicht jedermanns Sache. Daher sollte man schon einen Makler einschalten. Allerdings muss ein Makler den Verkäufer ehrlich und sachlich beraten und ihn m Falle eines erfolgreichen Verkaufes bis zum Notar begleiten und auch beim Abwickeln des Verkaufes auch nach dem Notartermin behilflich werden.

    Über die Höhe der Maklerprovision kann man schon handeln. Allerdings nicht bei einem Kaufpreis von unter 500.000€.

    Gruss
    H.Koch
     
  13. Gast

    Gast Gast

    Immobiliengutachter statt Makler

    Zwar sprechen die Vorteile seitens des Verkäufers sehr für einen Makler, aber immer weniger Interessenten wollen Geld für eine Leistung ausgeben, die eigentlich sie selbst erzielt haben. So sind es doch in der Regel die Haus Suchenden, die den Markt nach dem möglichen Eigenheim durchforsten, sich Informationen zukommen lassen und einen Besichtigungstermin aushandeln. Beim Begehen des Objekts darf man vom Makler meist auch nicht mehr als sinnloses "Geschwafel" erwarten. Ich habe schon diverse Erfahrungen damit gesammelt, dass die Maklerarbeit im Wesentlichen darin bestand, mir als angebliche Hausfrau die Küche schmackhaft machen zu wollen und der Makler mir erklärte, dass eine Badewanne dazu dient, sich bei einem Schaumbad zu entspannen. Den größten Spaß hatte ich bei einem Haus, das ich mir gleich zweimal angesehen hatte (beim ersten Mal war es abends bereits dunkel). Hieß es bei dem ersten Rundgang noch, es müsste umfassend sarniert werden, sagte man mir beim zweiten Mal, es sei soweit alles in Ordnung, lediglich ein paar Nachbesserungen müssten bei Gelegenheit gemacht werden. Von genauen Angaben, was wann gemacht wurde, hatte der Makler mal gar keine Ahnung, geschweige denn von den örtlichen Begebenheiten. Und dafür hätte ich über 10.000 Euro Maklergebühr zahlen müssen zusätzlich zum Kaufpreis?!?! Ich behaupte einfach mal, ich bin nicht die Einzige, die nur unfreiwillig einen Makler bezahlen würde. Deshalb würde ich Verkäufern eher zu einem Gutachter raten. Er schätzt den Wert des Gebäudes genau und erstellt eine Art "Zertifikat" über seine Arbeit, die dem potentiellen Käufer als Wertbeweis für das Haus vorgesetzt werden kann. Darin steht dann auch detailliert, was wann im und am Haus gemacht wurde. Solche Häuser lassen sich dann im Nachhinein oft auch schneller verkaufen als die vom Makler angebotenen.
     
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